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  • Divinity: Original Sin - Ollis gamescom-Tipp 2012 im Video

    Divinity: Original Sin ist ein Solo-Rollenspiel mit Gruppen-Management, das aber auch mit bis zu vier Rollenspielbegeisterten im kooperativen Modus gezockt werden kann. Die große Stärke liegt vor allem im Dialog-System: die Entscheidungen der Spieler ziehen spürbare Konsequenzen nach sich.

    Von den Larian Studios kommt im zweiten Quartal 2013 ein Rollenspiel, das vor allem den Dialog-Fans unter Euch gefallen dürfte. Divinity: Original Sin entführt Euch in eine Fantasy-Welt mit Elfen und Orks, die Ihr entweder solo mit KI-gesteuerten Partymitgliedern erkunden könnt - oder mit bis zu drei anderen Spielern im kooperativen Modus. Das Rollenspiel will vor allem mit starken Dialogen und die Spielwelt verändernden Entscheidungen überzeugen, selbst wenn Original Sin grafisch etwas altbacken wirkt.

    Divinity: Original Sin ist als Prequel zu Divine Divinity und den Divinity-Spielen zu verstehen, und trumpft mit einer Spielwelt auf, in der sich fast alle Gegenstände zu Euren Zwecken nutzen lassen, beispielsweise um versteckte Goodies zu finden. Oder aber um sie zu zerstören. In der Präsentation während der gamescom 2012 beispielsweise zerstört einer der beiden Haupthelden ein Fass, in dem sich Wasser befindet. Der zweite Held kann die entstandene Pfütze in Eis verwandeln. Und daraufhin lässt sich die Eisfläche auch wieder mit einem Feuerball in Wasser verwandeln. Vor allem im Kampf lassen sich mit solchen Spielereien interessante Angriffskombos ausführen.

    Das zeigt sich im rundenbasierten Kampf gegen eine Horde Zombies und Skelette, die die Helden bei einem Leuchtturm treffen. Dort suchen sie eigentlich auf Geheiß zweier angsterfüllter Soldaten nach dem Grund von merkwürdigen Vorgängen, und treffen auf einen Geist. Der Herr hat sich selbst umgebracht, nachdem er aus einem Verbrechen aus Leidenschaft eine über alles geliebte Frau ermordet hat. Nach dem abgeschlossenen Dialog können sich die Gruppenmitglieder über das Erfahrene unterhalten, in dem Fall darüber, ob der Geist nun ein 0815-Meuchler war, oder ob ihn sein von Eifersucht ausgelöstes Verbrechen ihn von anderen Mördern abhebt. In Original Sin gibt es keine Schwarz- oder Weiß-Antworten - das macht nicht nur die Gespräche mit Gruppenmitgliedern und NPCs interessanter, sondern sorgt auch für einen Vertiefung der Beziehung unter den Helden. In Gesprächen mit NPCs wird übrigens ausgewürfelt, welches Gruppenmitglied das Wort bekommt. Das kann dann für lustige Widersprüche innerhalb des Teams während einer Dialogsequenz sorgen.

    Aber zurück zum Kampfgeschehen: Der Zombie spuckt den Nahkämpfer mit einer giftigen Brühe an, die auch noch als Pfütze am Boden verbleibt. Darin will man tunlichst nicht stehen bleiben, um zusätzlichen Schaden zu vermeiden. In der Runde, in der die Helden an der Reihe sind, wirft der Fernkämpfer ein Ölfass vor die Füße der Feinde. Mit einem Feuerball entzündet der erste Recke das Fass und sorgt damit für eine verheerende Explosion, die die Skelette in ihre Einzelteile legt. Auch die Giftpfütze des Zombies hat sich in ein Feld aus Lava verwandelt. Denn: In Divinity gilt bei den magischen Schulen das Stein-Schere-Papier-Prinzip.

    Das Gift wird der Erdmagie zugeschrieben. Feuer gewinnt über die Erde, weswegen die Giftpfütze von dem feurigen Öl einverleibt wird. Aber Achtung: Nicht drin stehenbleiben! Denn in Original Sin gibt es Friendly Fire und die Helden können sich gegenseitig anstecken. Glücklicherweise haben die Helden einen Regenzauber drauf, um die entzündete Kleidung zu löschen. Wasser schlägt also Feuer. Dumm nur, wenn man jetzt auf einen Gegner mit Luftzauber trifft, denn die nassen Klamotten der Recken sind besonders anfällig für Blitzschläge.

    In Divinity lohnt es sich, alle Gegenstände einzusammeln, die nicht niet- und nagelfest sind. Denn daraus lässt sich über eine Art von Crafting etwas Sinnvolles zusammensetzen. Aus einem Heiltrank und einem Apfel wird beispielsweise ein Wässerchen, dass Gifteffekte aufhebt. Ein Giftpilz, der auf eine Waffe angewendet wird, versieht diese mit einem zusätzlichen Schadenseffekt. Und aus einem Holzklotz und einem kleinen Messer wird eine hölzerne Figur, die nach mehreren Arbeitsschritten zu einer Voodoopuppe mutiert. Was sich sinnvoll verwenden lässt, erfahrt Ihr im Rahmen Eures Abenteuers aus NPC-Gesprächen, aus Büchern und durchs wilde Herumexperimentieren. Um die Puppe fertigzustellen - denn sie lässt sich im Kampf gegen bestimmte Gegner einsetzen - benötigt es noch etwas mit einem Gesicht, ein Bild zum Beispiel.

    Wie praktisch, dass der Held just in ein Dorf teleportiert wurde - genauer: in das Badezimmer einer badenden Dame. Aus der Situation muss er sich erst einmal wieder rauslabern. Nicht die Dame könnte gefährlich werden, aber die Wachen vor der Tür, die von dem spitzen Hilfeschrei der Frau aufmerksam geworden sind. Die Wachen lassen sich mit einem anständigen Einschüchterungswert des Helden dazu überreden, den Recken ziehen zu lassen. Gelingt der Einschüchterungsversuch nicht, muss eine Strafe für das Unerlaubte Eindringen in ein Badezimmer gezahlt werden. Der etwas misslungene Port kommt dadurch zustande, dass der Held von einem NPC einen Portstein erhalten hat. Allerdings wusste dieser kleine Wicht nicht, wo sich das Gegenstück zum Stein befand. Denn nur zu dem kann man sich bei Aktivierung des Steins bringen lassen. Der Portstein ist aber nützlich... nämlich um an Porträts fieser Orks zu kommen, wie sich noch herausstellt.

    Nachdem sich der Held unbeschadet aus der Affäre gezogen hat, trifft er im Dorf auf einen Händler, der ihn in seinen gut verschlossenen Shop einlädt. Dort fällt dem Heroen ein Bild von einem Ork auf. Passt das nicht super auf die Voodoopuppe? Allerdings lässt sich das Bild nicht kaufen und klauen auch nicht, das bekommt der Händler nämlich mit. Unauffällig lässt der Held deshalb in einer Ecke einen der beiden Portsteine fallen, bevor er vom Händler wieder aus dem Laden gescheucht wird. Die Tür wird fest verriegelt. Macht nix. Mit dem Gegenstück des Teleportsteins kommt der Held wieder in den Laden und kann das Porträt einsacken - ohne dass der Händler davon erfährt, von wem er gerade beklaut wurde. Mit dem Papierfetzen und ein bisschen Voodoostaub ist die Puppe fertig, die bis zum Aufeinandertreffen mit dem abgebildeten Ork in der Tasche verbleibt.

    Wie in Rollenspielen gerne mal üblich, wirken sich auch in Divinity: Original Sin Eure Taten auf die Spielwelt aus. Ihr erinnert Euch an die Soldaten, die die Hose voll hatten? Die haben nach dem Heldeneinsatz bei ihrem Chef das Maul aufgerissen und mit ihrem Kampf gegen eine Armee von Untoten angegeben. Euren Helden ist es nun möglich, in diese Unterhaltung einzugreifen und die Soldaten in ihrer Geschichte zu bestätigen oder sie als Lügner darzustellen. Bestätigt Ihr die Story, dann werden sie zu (faulen) Sergeanten ernannt und kommen Euch in der Position ins Gehege. Aber auch wenn Ihr sie als falsche Fuffziger outet, können sie Euch Schwierigkeiten bereiten. Die Soldaten werden dann nämlich aus der Armee geschmissen, verdingen sich als Abenteurer und schnappen Euch eventuell Aufträge vor Eurer Nase weg. Mehr zu Divinity: Original Sin erfahrt Ihr im Präsentationsvideo.

    19:31
    Divinity: Original Sin - So spielt sich der RPG-Geheimtipp
    Spielecover zu Divinity: Original Sin
    Divinity: Original Sin
  • Divinity: Original Sin
    Divinity: Original Sin
    Publisher
    Larian Studios
    Developer
    Larian Studios
    Release
    30.06.2014

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      20.08.2012 18:37 Uhr
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Divinity: Original Sin
Divinity: Original Sin - Ollis gamescom-Tipp 2012 im Video
Divinity: Original Sin ist ein Solo-Rollenspiel mit Gruppen-Management, das aber auch mit bis zu vier Rollenspielbegeisterten im kooperativen Modus gezockt werden kann. Die große Stärke liegt vor allem im Dialog-System: die Entscheidungen der Spieler ziehen spürbare Konsequenzen nach sich.
http://www.buffed.de/Divinity-Original-Sin-Spiel-21794/Specials/Divinity-Original-Sin-Ollis-gamescom-Tipp-2012-im-Video-1018707/
20.08.2012
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