Divinity: Original Sins - Screenshots aus dem neuen Rollenspiel der Larian Studios, zu dem wir Euch eine große Vorschau präsentieren. (1) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Divinity: Original Sin verzichtet auf Publisher. Die findet Swen Vincke, Firmenchef des belgischen Entwickler-Studios Larian, mittlerweile ziemlich störend. Denn mit den ganzen Business- und Zielgruppen-Plänen, den hochwissenschaftlichen Marktanalysen und den Rendite-Prognosen sieht Swen vor allem eins untergehen: den Spielspaß. Ein Spiel wie Divinity: Original Sin müsste dann nicht mehr gut sein, es müsste lukrativ sein. Der Albtraum jedes Entwicklers ist in der Regel Realität in der Games-Branche, ohne die großen Geldgeber, die in gutem Glauben Millionenbeträge an Spieleschmieden überweisen, geht nicht viel. Doch in einem kleinen gall…, ähm, belgischen Dorf wird noch Widerstand geleistet. Larian Studios finanziert seine beiden Spiele-Projekte zum Teil mit eigenem Geld, das aus den zurückliegenden Erfolgen stammt, zum Teil mit Investoren, die aber nichts beim Spielkonzept zu melden haben, und zum Teil mit der Crowdfunding-Plattform Kickstarter, mit Dir, mit mir und mit Oma Erna – also mit den Spielern.
Divinity: Original Sin in der Vorschau: Katze aus dem Sack
Da man immer gern vorher weiß, was man für sein Geld bekommt, düst buffed an einem schneeverhangenen Januarmorgen nach Gent, übrigens eine sehr charmante, altehrwürdige Stadt. Vor Ort präsentierte man uns ein paar Stunden lang Original Sin. Zwei Helden wuseln über den Bildschirm, auf den ersten Blick wähnt man einen typischen Diablo-Hack&Slay-Clon vor sich. Die beiden Helden werden von Solo-Spielern gleichzeitig kontrolliert, loggt sich ein Bekannter in Eure Partie ein (was per Drop-in-Funktion jederzeit möglich ist), übernimmt dieser dann Held Numero 2. Die beiden Protagonisten sind übrigens fix vorgegeben, doch mit ihnen ist Eure Heldenmeute keinesfalls komplett.
Denn Divinity Original Sin (DOS) ist ein Party-Rollenspiel. Bis zu vier weitere Söldner passen in Eure Truppe, jeder kann von einem menschlichen Spieler dirigiert werden. Diese "Helden" haben auch ein Charakter-System, sammeln also Erfahrung sowie Ausrüstung und werden immer stärker und vielfältiger. Doch die Summe an ergatterten Erfahrungspunkten wird durch die ganze Gruppe geteilt – jeder bekommt den gleichen Anteil. Einen Nachteil haben die auf Englisch Henchman genannten Hilfsrecken jedoch: Sie können sich nicht am Dialog-System beteiligen, dies bleibt den beiden Haupthelden vorbehalten, die auch die Story vorantreiben.
Dialog-System? Ja, denn wie eingangs erwähnt, erinnert nur die Optik an Diablo 3 und Konsorten, unter der Haube ist DOS ein richtiges Rollenspiel der alten Schule im Stile eines Baldur's Gate. Ständig stehen Entscheidungen auf der Tagesordnung. So stolpern unsere beiden Präsentationshelden etwa am Strand des Startgebietes über die sprechende Muschel Ishmael. Diese bittet darum, zurück in den nahen Ozean geworfen zu werden. Nun ploppt ein Dialog-Fenster auf, wo beide Helden eine passende Antwort wählen: Entweder Ishmael kommt ins Meer oder in die Tasche, denn eine solche Muschel ist sicher ein Vermögen wert … Entsprechend der Auswahl verändern sich bestimmte soziale Charakterwerte. Finale Namen gab's noch keine, aber denkt an so was wie Gier, Ehrlichkeit etc.
Divinity: Original Sins - Screenshots aus dem neuen Rollenspiel der Larian Studios, zu dem wir Euch eine große Vorschau präsentieren. (4) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Divinity: Original Sin in der Vorschau: Meinungsverstärker
Widerspricht nun Held 2 der Entscheidung von Held 1, wird (hinter den Kulissen) gewürfelt. Auch hier kommen Werte wie Überzeugung zum Tragen. Jede der so getroffenen Entscheidungen - wir haben in den knapp drei Stunden Präsentation mindestens zehn gesehen - hat Einfluss auf Euer Spielerlebnis, denn es gibt immer eine direkte Konsequenz oder eine, die erst später zutage tritt. Wenig später etwa treffen wir mit unseren Kämpfern auf ein paar Wachen, die uns prompt verhaften wollen. Geht man mit, geraten die Soldaten in einen Hinterhalt von plötzlich auftauchenden Orks.
Wer sich weigert, muss seine Meinung mit blankem Stahl durchsetzen: ein Kampf. Und hier kommt nun der nächste essenzielle Unterschied zu Action-Rollenspielen, denn die Gefechte finden rundenbasiert statt. Anhand eines Initiative-Wertes wird bestimmt, wer zuerst zieht und wer anschließend dran ist. Jedem Protagonisten steht eine bestimmte Anzahl an Aktionspunkten zur Verfügung, die er für Laufen, Zauber oder Attacken einsetzen darf. Das läuft nicht ganz so komplex ab, wie man es etwa aus Taktik-Spielen wie X-Com: Enemy Unknown kennt, denn ein Deckungssystem oder Spontan-Schüsse etc. gibt es nicht. Sehr wohl spielt es aber eine Rolle, ob Ihr den Feind von vorne oder hinten attackiert, und besonders wichtig sind Zauber, Buffs und Debuffs.
So zaubert etwa die fesche Bogenschützin einen Regenschauer über die Feinde, der sorgt dafür, dass der Boden rutschig wird und die Kontrahenten schneller stürzen. So eine magische Dusche eignet sich auch, um Widersacher, die mit Feuer hantieren, ihrer Hitzequelle zu berauben. Zusätzlich wird noch der Boden nass – was wiederum einen (elektrischen) Blitzschlag höchst effektiv macht, da er gleich alle Feinde im Wasser verbrutzelt.
habs soooo oft gespielt
Eine kleine Frage am Rande: warum taucht die Preview nur auf Buffed auf und nicht etwa auch auf PC Games (die ja bekanntlich unter dem gleichen Verlag vereint sind)? PC Games ist doch das Kernportal für PC Spieler und nicht etwa Buffed. Zumal Divinity vieles ist, aber sicherlich kein klassisches Multiplayerspiel oder gar MMO....Unverständlich.... :/
An alle, die Original Sin hier mit Diablo oder Torchlight vergleichen. Das Spiel hat wenig bis gar nichts mit diesen Spielen gemeinsam. Es handelt sich hier um ein storygetriebenes, "echtes" Rollenspiel mit rundenbasierten Kämpfen, was in etwa das komplette Gegenteil eines ARPGs ist (zumindest in der Welt der Rollenspiele).....
Was ich aber hier sehr gut finde ist das die sich Ihre Spiele selbst finanzieren aus den vorangegangenen Titeln. Finde ich wirklich Klasse, wenn die jetzt noch was auf die Platte Zaubern was wirklich gut ist ... Dann aber Hut ab. Und über die Grafik kann mann hinwegsehen ,wenn das Spiel dafür gut ist . Das hier macht einen guten Eindruck. Ein schönes WE LG PT
http://www.pathofexile.com/
Zur zeit in der Open Beta bei Release gibts keinen Charakterwipe^^
Rundenbasierte Kämpfe, Inititviewert, Würfeln....führ mich klingt das eher wie ein Spiel der Richtung Baldurs Gate oder Spiele der "Das Schwarze Auge" Reihe.
Diablo, egal welcher Teil, ist eine ganz andere Kathegorie von Rollenspiel und nicht vergleichbar.
TL2 weltklassen besser ;-P