• buffed.de
  • WoW-Datenbank
  • Hearthstone-DB
Games World
Login Registrieren
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
  • Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment

    Jay Wilson, Game Director von Diablo 3, steht auf der gamescom Rede und Antwort. Redakteur Felix Schütz von unserem Schwestermagazin PC Games fragte Jay Wilson zu den aktuellen Neuerungen am Craftingsystem von Diablo 3 aus und entlockte ihm weitere spannende Details zum Action-Rollenspiel.

    Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment PC Games: Wir trauen uns ja kaum noch, nach dem Release zu fragen ...

    Wilson: (lacht) Naja, Ihr habt nur begrenzte Zeit für Fragen. Da könnt Ihr natürlich eine drauf verschwenden, mich nach dem Release-Datum zu fragen.

    PC Games: Nur Spaß, das Thema haben wir längst aufgegeben. Die Frage dürfte Dich aber langsam nerven, oder?

    Wilson: Ja, da gibt’s immer wieder ein paar Leute, die einfach nicht locker lassen. Ich sag mir dann immer: Ihr vergeudet hier Eure Zeit! Ich werd’s nun mal nicht verraten!

    !!! ACHTUNG: SPOILER !!!

    [Anmerkung der Redaktion: Die Antworten von Jay Wilson auf die nächsten Fragen enthalten einige Story-Spoiler zur Herkunft der Artisans. Wer sich nichts vorwegnehmen lassen möchte, sollte sie also überspringen.]

    PC Games: In Deiner Präsentation hast Du ja davon gesprochen, dass man die drei Handwerker (Artisans) erst im späteren Spielverlauf trifft und dass es zu jedem eine bestimmte Quest gibt. Kannst Du uns dazu mehr verraten, wie läuft das ab?

    Wilson: Der Schmied hat seine Familie beim Angriff auf Tristram verloren ... das ist übrigens ein Spoiler, gell?

    PC Games: Macht nix! Wir lieben Spoiler.

    Wilson: (lacht) Okay, stellt aber sicher, dass ihr dann fett Spoiler drüber schreibt.

    PC Games: Versprochen.

    Wilson: Nun, also die Familie des Schmieds, die hat sich in Zombies verwandelt. Und deshalb braucht er Deine Hilfe, damit sie endlich Ruhe finden. Sobald Du das erledigt hast, schließt sich Dir der Schmied an. Der Juwelier hingegen ist ein bisschen gierig. Im Grunde triffst Du ihn irgendwo da draußen in der Welt, er sucht nämlich nach einem ganz besonderen, seltenen Edelstein. Du erledigst für ihn dann ein Monster, das zwischen ihm und seinem Ziel steht – und da sieht er ein, dass er davon enorm profitieren kann, mit jemandem wie Dir unterwegs zu sein.

    Und beim Mystiker ... naja, tatsächlich habe ich seine Quest noch gar nicht gesehen. Ich kenne nur die Kollegen, die für das Design der Quest zuständig sind, aber da sitzen sie derzeit noch dran.

    [Anmerkung der Redaktion: Hier enden die Story-Spoiler.]

    !!! SPOILER-ENDE !!!

    Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment Quelle: Ubisoft PC Games: Wenn das komplette Crafting von den Handwerkern abhängt, heißt das aber auch, dass man diese Charaktere ziemlich früh im Spiel treffen wird, richtig?

    Wilson: Relativ früh, ja. Den ersten Handwerker trifft man nach etwa einem Drittel des ersten Akts, den nächsten am Ende davon und den letzten ungefähr am Anfang des zweiten Aktes. Wir wollen sie ein bisschen verteilen, damit Du Zeit hast, Dich an jeden zu gewöhnen. Das machen wir eigentlich mit allen Features im Spiel so.

    PC Games: Kann der Spieler dann eigentlich schon Items in ihre Bestandteile zerlegen, bevor er den ersten Handwerker getroffen hat?

    Wilson: Nein, das Objekt, das Du zum Zerlegen brauchst, das bekommst Du nur mit der Hilfe des Schmieds. Erst dann kannst Du Materialien aus Items gewinnen. Es gibt aber natürlich einen Händler in der Stadt, so dass Du bis dahin schon mal Items verkaufen kannst. Außerdem wirst Du den Schmied ohnehin relativ früh treffen, und bis dahin werfen wir den Spieler auch noch nicht zu sehr mit Items zu. Einfach weil zu Spielbeginn alles neu ist, was man findet. Man hat ja anfangs nichts bei sich.

    Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment Quelle: Ubisoft PC Games: Nochmal zum Aufleveln der Charaktere, das haben wir in der Präsentation nicht ganz verstanden. Man braucht Gold und Handwerksmaterialien, um einen Handwerker aufzuleveln? Also genau das gleiche Zeug, was ich auch zum Herstellen von Items benötige?

    Wilson: Ja, Gold und Materialien. Im späteren Spielverlauf wirst Du aber seltenere, wertvollere Werkstoffe brauchen, daher wird’s für einen Handwerker immer schwieriger, im Rang aufzusteigen.

    PC Games: Um einen Handwerker-Rang zu erhöhen, muss man also nicht wie in World of Warcraft eine bestimmte Menge an Items herstellen?

    Wilson: Ja, das ist volle Absicht. Wir wollen nicht, dass der Spieler stundenlang in der Stadt herumsteht und hunderte Items herstellt, die er gar nicht braucht. Das würde vielleicht noch irgendwie Sinn machen, wenn es der Held selbst wäre, der das Handwerk ausführt. Doch warum sollte er dem Schmied die ganze Zeit über bei der Arbeit zuschauen müssen? Das verbraucht nur unnötig Zeit. Wir wollen lieber, dass der Spieler so schnell wie möglich wieder raus in die Action kommt.

    PC Games: Wenn man also tonnenweise Gold und Material hätte, könnte man einen Handwerker theoretisch sofort auf die Maximalstufe bringen?

    Wilson: Ja, in der Theorie. Du müsstest im Grunde nur jedes Mal diese coole Animation abwarten, die bei einem neuen Rang abgespielt wird. Aber abgesehen davon könnte der Handwerker sofort auf die Maximalstufe klettern, ja.

    PC Games: Du sagtest, zum Zerlegen von Gegenständen müsste man zunächst ein bestimmtes Item erbeuten. Sowas wie der Horadrimwürfel aus Diablo 2?

    Wilson: Das Item ist ähnlich, aber es ist nicht der Horadrimwürfel.

    PC Games: Muss man das jedes Mal im Inventar anklicken oder wie funktioniert es?

    Wilson: Anfangs ist es ein Item in Deinem Inventar, das stimmt. Aber sobald Du es das erste Mal benutzt, entfernen wir es von dort und fügen stattdessen einen eigenen Button ins Interface ein. Wir haben mehrere Features auf ähnliche Weise ins Spiel eingebaut, damit sie nicht unnötig Inventarplatz verbrauchen.

    Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment Quelle: Ubisoft PC Games: Bleiben wir beim Inventar. Uns ist aufgefallen, dass sich das Design schon wieder verändert hat, es gibt zum Beispiel keine Taschen mehr. Ändert sich das übermorgen wieder oder ist das so langsam final?

    Wilson: Ja, ich würde sagen, das ist ziemlich final. Da sind wir uns alle ziemlich einig.

    PC Games: ... wirklich?

    Wilson: (lacht) Ja.

    PC Games: Du hast das F-Wort gesagt! Das dürfte das erste Mal sein, dass du von etwas sprichst, das tatsächlich irgendwie fertig ist.

    Wilson: Also was mich betrifft, ja, ich finde, das Inventar ist final. Wir (bei Blizzard, A.d.R.) haben zum Beispiel seit mindestens einem halben Jahr nicht mal mehr darüber gesprochen, ob wir nochmal was am Inventar ändern sollen oder nicht.

    PC Games: Okay, das heißt also: Größere Items wie Waffen, Rüstungen oder Schilde nehmen nun zwei Inventarslots ein, während kleinere Items wie Tränke oder Ringe jeweils einen Slot verbrauchen. Korrekt?

    Wilson: Ja, das war ein ziemliches Hin und Her. Ein paar Leute lieben ja dieses Inventar-Tetris aus Diablo 2. Die meisten Spieler sehen das aber anders. Also haben wir erst mal ein Inventar gemacht, wo alles nur einen Slot einnimmt. Das hatte aber zur Folge, dass das Feeling für die Items nicht mehr gepasst hat, und das wollten wir natürlich nicht. Wir wollten einfach nur ein praktischeres Inventar. Daher haben wir jetzt im Grunde diesen Mittelweg gewählt, wo Waffen und Rüstungen mehr Platz verbrauchen und sich dadurch auch größer anfühlen. Ihre Grafik wird nun auch vollständig im Icon dargestellt. So fühlt sich das Inventar also glaubhafter an, lässt sich aber immer noch sehr gut bedienen. Man verschwendet jetzt keine Zeit mehr damit, Dinge ständig neu anzuordnen und umzuräumen. Wir glauben, das ist ein guter Kompromiss.

    PC Games: Das Inventar ist auch viel größer als in Diablo 2, oder?

    Wilson: Oh ja, sehr viel größer! Ebenso die Truhe, die Ihr Jungs noch gar nicht gesehen habt. Die nimmt jetzt gut zwei Drittel des gesamten Bildschirms ein. Allerdings muss man erst mal Geld ausgeben, um sie nach und nach zu vergrößern. Am Anfang ist sie noch bedeutend kleiner. Das ist Teil der ganzen Ökonomie des Spiels. Wenn Du bereit bist, eine Menge Gold für die Schatztruhe auszugeben, wird sie irgendwann wirklich extrem groß.

    Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment Quelle: Ubisoft PC Games: Wird es dann noch diese Zauber aus Diablo 2: Lord of Destruction geben, die man immer im Inventar haben musste, um einen dauerhaften Bonus zu bekommen?

    Wilson: Wir werden grundsätzlich nichts in Diablo 3 haben, was der Spieler permanent im Inventar tragen muss. Wir wollen nicht, dass der Spieler ständig überlegen muss, ob er nun diesen einen Zauber mit sich rumträgt oder doch lieber Platz für seine Beutestücke hat. Das ist eine schreckliche Wahl, das wird’s bei uns nicht geben.

    PC Games: Ihr habt ja die Stadtportale (Town Portal) aus dem Spiel entfernt. Wird es dann nicht etwas frustrierend, wenn man nach einem Bildschirmtod den Körper des Helden zurückholen will – so ganz ohne Portal dürfte das doch recht anstrengend sein.

    Wilson: Darum wird der Spieler auch niemals seinen Körper einsammeln müssen.

    PC Games: Achso?

    Wilson: Yep.

    PC Games: Wie habt ihr das dann gelöst? Was muss der Spieler tun, wenn er mal ins Gras beißt?

    Wilson: Du respawnst an einem Checkpoint und Deine ganze Ausrüstung verliert einige Haltbarkeitspunkte. Dadurch fallen Reparaturkosten an. Und das war’s auch schon. Wir verlangen einfach nur etwas Gold vom Spieler. Und durch die Reparatur vermeiden wir es auch, dass Spieler die Geldstrafe umgehen können, indem sie ihr Gold bei anderen Charakteren einlagern. Abgesehen von einigen Hardcorespielern war das Zurückholen des Körpers für die meisten Leute eben ein Punkt, wo sie das Spiel tatsächlich beendet haben. Denn wenn man sich dann gleich wieder mit seinem Charakter einloggt, liegt der Körper direkt in der Stadt. Das haben die meisten Spieler tatsächlich gemacht, damit sie den Körper nicht umständlich wieder einsammeln müssen. Ein Feature, das den Spieler also dazu motiviert, das Spiel zu beenden und sich dann gleich wieder einzuloggen, ist einfach nicht gut.

    Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment PC Games: Derzeit kursiert ein Gerücht, dass sich das Aussehen der Spielfiguren verändern wird, je nachdem welche Skills sie gewählt haben. Stimmt das?

    Wilson: Äh nein, nicht wirklich. Es gibt natürlich ein paar Skills, die irgendeinen grafischen Effekt um die Spielfigur zaubern, bei einer Aura oder so, aber da ist nichts dabei, was wirklich das Aussehen des Helden beeinflusst.

    PC Games: In Eurer ersten Demo habt Ihr noch Dialoge in schicken Großaufnahmen gezeigt. Mittlerweile gibt’s das nicht mehr - in der Demo gestern haben wir einen Dialog gesehen, der direkt im Spiel mit einem kleinen Textfenster abläuft, eigentlich genau wie bei Diablo 2. Warum wurde das geändert?

    Wilson: Diese Großaufnahmen der Charaktere, wie wir sie mal in einer frühen Präsentation gezeigt haben – hätten wir die beibehalten, hätten wir den Release locker um zwei Jahre nach hinten verschieben müssen, denn sie sind wirklich aufwändig und teuer. Das will sicher niemand. Es gab aber noch ein größeres Problem: Diese Großaufnahmen haben die Charaktere in der Spielwelt verdeckt, das wollten wir nicht. Daher steht das Dialogfenster nun über oder neben den Charakteren, an die wir während des Gesprächs heranzoomen. Im Grunde sind wir da wirklich zu Diablo 2 zurückgegangen, denn wir kamen zu dem Schluss, dass es da eigentlich schon ziemlich gut gelöst war. Wir haben natürlich ein paar Dinge hinzugefügt, man kann den Text zum Beispiel beschleunigen oder überspringen.

    Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment PC Games: In Starcraft 2 gibt’s ja diese prächtigen in Echtzeit berechneten Cutscenes. Wie erzählt ihr in Diablo 3 die Story, abgesehen von besagten Dialogen und einigen vorgerenderten Videos?

    Wilson: Es gibt da noch ein paar weitere Dinge, ja. Wir werden zwar nichts in Echtzeit machen, aber wir haben da noch ein paar Überraschungen in Sachen Cinematics. Wir haben natürlich darüber gesprochen, ob wir diese Echtzeit-Cinematics machen sollen, doch das hätte einfach nicht geklappt. Wir haben so viel mehr Charaktere in Diablo 3, die man da aufwändig darstellen müsste, und dann gibt’s ja noch die zehn Spielercharaktere – fünf Klassen mit je zwei Geschlechtern, und die haben dann nochmal 18 verschiedene Rüstungssets. Das ist einfache jede Menge Charakterarbeit. Und ich meine wirklich jede Menge. Das alles in Echtzeit-Cinematics zu verpacken, wäre einfach zu viel. Zumal wir ja noch viel mehr NPCs und Quest-Geber haben. Uns war es da wichtiger, dass wir bei einem Rollenspiel flexibel bleiben. So dass wir auch mal sagen können: „Hey, an dieser Stelle könnten wir doch noch eine Quest einbauen.“ Ohne dass es dann gleich heißt: „Sorry, aber das geht nicht. Den NPC haben wir nicht vollständig für die Cinematics gerendert.“

    PC Games: Abgesehen von den drei Handwerkern – gibt’s noch weitere NPCs in den Städten, die richtige Spielfeatures einbringen?

    Wilson: Abgesehen von den Handwerkern, Händlern und den Quest-Gebern gibt es noch weitere NPCs, die Features mitbringen – und mehr sage ich dazu nicht.

    Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment PC Games: Aha! Da wartet wohl schon die nächste große Enthüllung. Kannst du denn vielleicht schon was zu einem möglichen Handlanger-System (Henchmen) sagen?

    Wilson: Wir haben kein solches System angekündigt.

    PC Games: Weil ihr es noch nicht enthüllen wollt oder weil ihr es einfach noch nicht wisst?

    Wilson: Wir sind uns einfach noch nicht einig, ob wir überhaupt Henchmen im Spiel haben werden oder nicht.

    PC Games: Natürlich wirst Du uns jetzt nicht die fünfte Klasse verraten ...

    Wilson: Wollt Ihr mich jetzt ernsthaft fragen, was die fünfte Klasse sein wird?

    PC Games: Nein, wäre uns nie in den Sinn gekommen.

    Wilson: Okay, dann ist’s ja gut.

    PC Games: Es ist nur ...

    Wilson: (lacht) Oh, schon klar. Ihr wolltet nur ganz beiläufig sowas sagen wie „Hey, mir ist übrigens aufgefallen, dass Ihr noch gar keine Klasse gezeigt habt, die eine Armbrust benutzen oder ihre Gestalt verändern kann“, richtig? Sowas wolltet Ihr fragen?

    PC Games: Naja, das hast Du jetzt gesagt.

    [Der anwesende PR-Manager von Activision Blizzard grämt sich: „Oh Gott, ich sehe schon die Überschrift in der nächsten PC Games vor mir …“]

    PC Games: Au ja – PC Games enthüllt die fünfte Klasse in Diablo 3: „Der Armbrust-Gestaltwandler“. Wär doch eine schöne Idee für Euren nächsten Aprilscherz.

    Wilson: Oh, die Gags machen nicht wir. Es ist unser brillantes Web-Team, das sich die ganzen Aprilscherze ausdenkt. Die sind wirklich kreativ und einfach großartig. Ich könnte nicht glücklicher sein mit dem, was sie machen. Ich liebe unsere Websites, ich finde sie einfach toll. Und die Jungs verdienen dafür jede Anerkennung. Da könnt Ihr mich ruhig zitieren.

    Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment Quelle: Ubisoft PC Games: Du kannst es ja nicht leiden, wenn man Dich danach fragt, wie viel Prozent des Spiels Ihr bereits fertiggestellt habt. Daher versuchen wir es mal so: Kürzlich ging ein neues Gerücht um, dass ihr noch nicht mal richtig mit den Arbeiten am vierten Akt begonnen habt.

    Wilson: Woher kommen diese Gerüchte nur?

    PC Games: Aus dem Internet.

    Wilson: Äh ja, also es stimmt jedenfalls nicht. Jeder der vier Akte ist derzeit voll in Entwicklung.

    PC Games: Weil Du heute so viele Infos verrätst – magst du auch schon ein paar Takte zu Eurem Bezahlmodell sagen? Wird das Online-Spiel kostenlos oder wird es laufende Kosten geben oder Free2play oder sowas?

    Wilson: Nein, eigentlich kann ich dazu noch nicht viel sagen. Wenn wir unser Finanzierungsmodell ausgetüftelt haben, werden wir dazu eine große Ankündigung machen. Die Sache ist die: Ich wünschte, ich könnte schon Details verraten. Aber jede Region ist nun einmal unterschiedlich, daher wird es auch für jede ein eigenes Businessmodell geben. Selbst wenn ich wüsste, was genau wir beispielsweise in Amerika oder in Deutschland machen werden, würde das nicht automatisch bedeuten, dass wir’s auch so in Korea machen werden. Damit es da keine Verwirrung gibt, müssen wir also erst mal alle Modelle einzeln festlegen.

    PC Games: Ich hab kürzlich mit den Erfindern von Diablo 1 und 2 (Max und Erich Schaefer, A.d.R.) gesprochen. Da erzählten sie, wie sehr sie es bedauern, Diablo 2 nicht so gestaltet zu haben, dass man leicht eine Erweiterung dazu entwickeln konnte. Was tut Ihr, um das Problem in Diablo 3 zu vermeiden?

    Wilson: Kommt drauf an, worauf man sich da bezieht. Es ist beispielsweise so, dass Erweiterungen praktisch immer hochstufige Inhalte haben. Was machst Du dann, wenn Du Deinen alten Charakter zum Beispiel nicht mehr hast und diese Inhalte also gar nicht spielen kannst? Wir lösen das Problem ganz einfach damit, dass ein Charakter, der normal über das Battle.net erstellt wurde, für immer bestehen bleibt. Selbst wenn Du das Spiel deinstallierst und für ein Jahr lang aufhörst zu spielen, wird der Charakter nicht gelöscht. Du musst Dich nur wieder mit dem gleichen Battle.net-Account einloggen und wirst Deinen alten Helden immer wieder vorfinden. Ansonsten muss man für eine Erweiterung einfach auch schon richtig vorausplanen. In Diablo 2 war es ja beispielsweise so, dass Du Diablo am Ende tötest. Und im Spiel wirkt das auch schon ziemlich endgültig. Die Frage ist dann: „Wie baue ich dazu jetzt noch eine Erweiterung?“ Wenn man sowas also in seinem Spiel macht, muss man im Grunde schon genau wissen, wie die Geschichte da weitergeht, sonst wird’s wirklich knifflig mit einer Fortsetzung. Und wir haben sehr viel Zeit auf unsere Story verwendet und wie sie ausgehen wird.

    PC Games: Vielen Dank für das Interview, Jay. Wir sehen uns hoffentlich auf der nächsten Blizzcon!

  • Diablo 3
    Diablo 3
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    15.05.2012
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von yazZin!^
    Ihr glaubt doch nicht wirklich das Blizzard d3 raus bringt, so das wir nix im monat extra zahlen müssen? Als ob sie…
    Von Voodjin
    Schönes Interview Buffed. Aber ihr wiederspricht Euch (auf den Bildern) selbst: Also was nun? Bleibt er für…
    Von Lazarus07
    mich würde mal intressieren wie sie das mit den goldverkäufern regeln möchten so wie ich das jetzt gelesen haben…

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Die Zwerge Release: Die Zwerge EuroVideo Bildprogramm GmbH , King Art
    Cover Packshot von Candle Release: Candle Daedalic Entertainment
    • buffed.de Redaktion
      24.08.2010 17:34 Uhr
      Mitglied
      Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du Deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
      Dein Kommentar
      Bitte logge Dich ein, um einen Kommentar zu verfassen.

      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      yazZin!^
      am 31. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ihr glaubt doch nicht wirklich das Blizzard d3 raus bringt, so das wir nix im monat extra zahlen müssen? Als ob sie ein online klassiker den jeder haben will "free2play" rausgeben.*traumwelt* Beklagt euch nicht, teurer wie "wow" kanns ja nicht sein und da kannste meinetwegen jeden monat 30euro extra für ausgeben, Menschen die Arbeiten sagen: Wayne Bezahlmodell.
      Außerdem ist Diablo 3 Ab18, ich denk mal in dem alter sollte man schon über ein Monatliches einkommen verfügen.
      Voodjin
      am 20. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Schönes Interview Buffed. Aber ihr wiederspricht Euch (auf den Bildern) selbst:
      ZITAT:
      "Ein erstellter Charakter wird ein Jahr lang im Battle.net gespeichert - selbst bei einer Deinstallation geht er so nicht verloren."


      ZITAT:
      "Wir lösen das Problem ganz einfach damit, dass ein Charakter, der normal über das Battle.net erstellt wurde, für immer bestehen bleibt."

      Also was nun? Bleibt er für immer bestehen, oder doch nur frü einen Jahr?
      Lazarus07
      am 20. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      mich würde mal intressieren wie sie das mit den goldverkäufern regeln möchten
      so wie ich das jetzt gelesen haben spielt ja gold eine mächtige rolle als früher

      da ich vor kurzen noch mal mit D2 angefangen haben ist mir das extrem auf gefallen das diese items gold dealer nahezu das spiel überfluten mit ihren bots und das nervt nicht nur das ist auch tötlich wenn da gleich mal 4 joinen und die monster härter werden und mann nix mehr sieht weil der ganze bildschrim zugespamt wird
      MasterXoX
      am 19. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Schade das es die Zauber im Inventar nicht mehr geben wird.
      Anazazi
      am 19. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich freu mich einfach drauf am besten wäre es noch wenn sie einfach ne dicke bombe platzen lassen und es kurz nach cata veröffentlichen^^ ich weiß ist wunsch denken...
      Anazazi
      am 19. August 2010
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Bei der Frage: Wird es dann noch diese Zauber aus Diablo 2: Lord of Destruction geben, die man immer im Inventar haben musste, um einen dauerhaften Bonus zu bekommen?

      Fehlt in der Antwort ein t bei tragen
      Wilson: Wir werden grundsätzlich nichts in Diablo 3 haben, was der Spieler permanent im Inventar ragen muss.
      Dietrich
      am 19. August 2010
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Melden
      Das mit dem Bezahlmodell macht mir irgendwie sorgen......
      reteq
      am 19. August 2010
      Kommentar wurde 5x gebufft
      Melden
      Ähm.. Wie bitte?
      Textfenster statt Großaufnahmen? Keine Ingame-Cutscenes?
      Ihr habt den wohl größten finanziellen Fundus in der Spieleindustrie und entwickelt jahrelang, aber es ist zu aufwendig? Das klingt viel mehr nach einem Garagen-Entwicklerteam als nach einer der größten Spieleschmieden.

      Und die Sache mit dem Bezahlmodell macht mir echt Kopfschmerzen.
      Das stinkt praktisch nach Item-Shop in Asien und monatlichen Gebühren in den USA und Europa. Na danke.
      Ich bin jedenfalls gerade vollkommen entgeistert.
      kthxbye
      am 19. August 2010
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      @3: Dass es einen Hardcore-Modus gibt wurde doch schon bestätigt, wenn ich mich recht entsinne...

      Zur News:
      Ich freu mich total auf D3.
      Sollen die sich ruhig noch lange lange Zeit lassen, bei Blizzard weiß man ja, dass sich das positiv auf das fertige Game auswirkt.
      Ich hoffe nur, dass D3 kein allzu teures Bezahlmodell hat.
      Pastilo
      am 19. August 2010
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      @3 Ja es wird einen Hardcore Modus geben! Hat buffed doch sogar auch schon auf Ihrer Seite stehen!! Man muss nur richtig die Diablo News verfolgen
  • Print / Abo
    Apps
    buffed 12/2016 PC Games MMore 01/2016 PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 XBG Games 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
790487
Diablo 3
Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson, Game Director für Diablo 3 bei Blizzard Entertainment
http://www.buffed.de/Diablo-3-Spiel-21367/Specials/Diablo-3-Interview-mit-Jay-Wilson-Game-Director-fuer-Diablo-3-bei-Blizzard-Entertainment-790487/
24.08.2010
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2010/08/RTEmagicC_diablo3logo_banner.jpg.jpg
specials