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  • Diablo 3: Monster, Items und Patches - Blizzcon-Interview zu den kommenden Updates

    Bei der Blizzcon 2014 war natürlich auch Diablo 3: Reaper of Souls ein Thema. Die Entwickler sprachen über die kommenden Patch-Inhalte und stellten einige der anstehenden Neuerungen vor. Im Interview konnten wir mit den Produzenten Julia Humphreys und Rob Foote über die Ankündigungen sprechen.

    Eine neue Erweiterung für Diablo 3? Das gehörte zu den Ankündigungen, die es bei diesjährigen Blizzcon nicht zu sehen und zu hören gab. Dafür verriet das Entwickler-Team andere Neuigkeiten zum Action-Rollenspiel. Ein Thema war beispielsweise der anstehende Patch 2.1.2, mit dem neue Items, neue Gegner und Design-Anpassungen anstehen.

    Zusätzlich zu den Entwickler-Panels konnte auch Redakteurin Tanja Adov mit den Diablo-Machern plauschen. In einem Interview mit Rob Foote (Game Producer) und Julia Humphreys (Senior Producer der Konsolen-Fassung) sprach Tanja über die Neuankündigungen der Blizzcon. Weitere Informationen dazu findet ihr übrigens in unserer Zusammenfassung der Blizzcon 2014.

    Patch 2.1.2 sieht ja schon sehr vielversprechend aus – habt ihr bereits einen Veröffentlichungstermin im Blick?

    Rob Foote: Wir haben noch keinen konkreten Zeitplan, über den wir sprechen könnten. Wir arbeiten jedoch derzeit daran, das Update auf die Testserver zu bringen. Daran haben wir auch Donnerstagabend noch gearbeitet, bevor wir zur Blizzcon aufbrachen. Es gilt also das Blizzard-"Bald" (tm).

    Seltene Portalwelten wie die Goblin-Levels oder das Regenbogenland sind cool. Wird es in Zukunft mehr von diesen Levels geben?

    Julia Humphreys: Das ist durchaus möglich. Wir sind immer auf der Suche nach coolen neuen Inhalten. Hier vor Ort zeigen wir ja eine komplett neue Umgebung, die "Ruins of Secheron". Das Gebiet kommt bald ins Spiel und basiert auf Szenen aus dem Eröffnungs-Cinematic von Diablo 2: Lord of Destruction. Dort sieht man die große Stadt, über die Baal förmlich hinwegrollt. Und nun kann man diese Ruinen in Diablo 3 besuchen. Wir wollen so etwas also definitiv nicht ausschließen – wir sind immer auf der Suche nach neuen möglichen Arealen.

    Solche Levels sind immer sehr spaßig und bringen Abwechslung, fast wie ein kleiner Ingame-Feiertag. Die Spieler freuen sich bestimmt über jeden weiteren.

    Rob Foote: Immer wenn unsere Grafiker Ideen für neue Zonen haben, wie bei den Ruins of Secheron, sehen sie sich auch genau die bestehenden Gebiete an. Denn die neuen sollen sich unterscheiden und klare Alleinstellungsmerkmale bieten.

    Große Nephalemportale und Blutsplitter ebenso wie der Abenteuermodus sind gute Beschäftigungen. Für viele Hardcore-Spieler sind die Ranglisten eine weitere Motivation, immer und immer weiter zu spielen. Trotzdem verliert Diablo irgendwann seine Langzeitmotivation. Gibt es neben "Ancient Items" weitere Pläne, Spieler im Endgame am Ball zu halten?

    Diablo 3: Produzentin Julia Humphreys Diablo 3: Produzentin Julia Humphreys Quelle: Blizzard Entertainment Julia Humphreys: Wir arbeiten mit den Patches ja beständig an der Zukunft von Diablo 3 und hören dabei auch auf das Feedback der Spieler. Mit Patch 2.1.2 nehmen wir beispielsweise Verbesserungen am Abenteuermodus vor. Eine meiner Lieblings-Anpassungen hat mit Neu Tristram zu tun. Es dauert immer eine gefühlte Ewigkeit, wenn man mal beim Juwelenschmied oder bei der Mystikerin vorbeischauen möchte. Tatsächlich ist es schneller, zur Basis in einem anderen Akt zu reisen (lacht). Wir platzieren ihre Stände deshalb neu, damit man sie auch im ersten Akt problemlos besuchen kann.

    Außerdem nehmen wir Anpassungen an der zufälligen Generierung von Levels vor. Bei manchen Levels, wenn man ihnen in Rissen begegnet, weiß man von vornherein schon wo zum Beispiel der Ausgang ist weil die Kontur stets gleich bleibt. Wir überarbeiten einige dieser Levels, damit sie euch stärker überraschen.

    Rob Foote: Feedback ist uns sehr wichtig. Das gilt für Meinungen im Forum und natürlich auch für Feedback, das zum Beispiel hier bei der Blizzcon direkt an uns herangetragen wird. Auch mit den letzten Patches brachten wir bereits Features ins Spiel, die direkt auf Feedback aufbauen. Die Saisons zum Beispiel gibt es, weil Spieler das Ladder-System in Diablo 2 so cool fanden. Wir sind immer offen für Ideen, wie das Endgame erweitert werden kann, wie es abwechslungsreicher wird. Denn darum geht es ja letztendlich. Man möchte sich abends ins Spiel einwählen und aus einer ganzen Palette von Beschäftigungen wählen können statt jeden Abend exakt das Gleiche zu tun. Mit Saisons, Großen Nephalemportalen und dem Abenteuermodus sind wir meiner Meinung nach auf einem guten Weg. Es gibt viele Möglichkeiten, Diablo 3 zu spielen.

    Mit all dem Klassen-Balancing, das ihr mit Patch 2.1.2 vornehmt, werden wir vielleicht mehr PvP-Szenarien sehen. Vielleicht bereits mit dem neuen Patch?

    Julia Humphreys: Wir haben die Scharmützel im Spiel – und das ist derzeit der Weg, um PvP zu erleben. Da kann man auch die neuen Set-Teile oder die "Ancient"-Waffen ausprobieren.

    Zusätzliche legendäre Gegenstände stehen auch auf eurem Plan?

    Rob Foote: Absolut. Die Spieler erwarten regelmäßig neue Drops. Sie wollen ein ihnen unbekanntes Equipment-Icon sehen und gespannt sein, was beim Identifizieren daraus wird. Das ist dieser typische Moment des "Geschenke auspacken". Das ist also etwas, das wir mit jedem größeren Update ins Spiel bringen wollen. Und dabei geht es uns nicht nur um neue legendäre Items, sondern vor allem Items mit neuen legendären Kräften. Denn mit denen kann man seine Spielweise anpassen, weil neue Items vielleicht mit anderen Skills harmonieren. Das ist cool.

    Welche Klassen bevorzugt ihr?

    Rob Foote: Ich spiele hauptsächlich mit einem Barbaren, aber ich mag natürlich alle Klassen.

    Julia Humphreys: Die Klassen sind ja ein bisschen wie unsere Kinder, da wird niemand bevorzugt. Aber meine Hauptklasse ist der Dämonenjäger.

    Nehmen wir einmal an, ich bin Casual-Player. Ich arbeite 40 Stunden die Woche und habe die Befürchtung, dass ich durch die Saisons jedes Mal einen neuen Charakter hochspielen muss, anstatt einen gänzlich ausstatten zu können. Ich muss ja einen neuen Charakter starten um Chance auf die neuen legendären Items zu haben. Daher die Frage, wie lange werden die Saisons andauern, und schaut ihr euch die Problematik auch für die Casual-Player an?

    Diablo 3: Produzent Rob Foote Diablo 3: Produzent Rob Foote Quelle: Blizzard Entertainment Rob Foote: Was die Laufzeit von Saisons betrifft – wir haben noch nicht final entschieden, wie lange die erste Saison andauern wird. Ich denke auch, dass Spielern die Möglichkeit für einen Neuanfang mit den Saisons gefällt. Außerdem der komplette während einer Saison erspielte Fortschritt schließlich erhalten und geht nicht verloren. Charakter, Ausrüstung, Paragon-Stufen – all das wird dem regulären Fortschritt abseits der Saisons hinzugefügt.

    Könnt ihr uns uns einen Ausblick auf kommende Erweiterungen geben? Kommt Diablo noch einmal wieder, oder werden wir einen neuen Bösewicht sehen, der versucht Sanktuario zu erobern? Wenn ja, wer wird das sein?

    Julia Humphreys: Wir beschäftigen uns derzeit mit den Inhalten der näheren Zukunft. Mit Patch 2.1.2 und zum Beispiel mit den "Ruins of Secheron", die in einem späteren Update folgen. Abgesehen davon gibt es derzeit keine weiteren Ankündigungen.

    Diablo ist einfach ein so großartiger Bösewicht – man hätte nichts dagegen, ihn immer wieder und wieder zu besiegen.

    Rob Foote: Wenn unsere Grafiker und Designer neue Bosse oder Gegner entwerfen, versuchen sie immer, etwas Neues in die Diablo-Welt zu bringen. Toll finde ich beispielsweise den Rattenkönig – eine Kreatur, dessen Körper von Ratten bevölkert wird. Und die erste Version des Rattenkönigs, die in einem Meeting vorgeführt wurde, die ... war für einige eher abschreckend. Also arbeitete das Team weiter an der Figur und setzte noch einen drauf.

    Mir gefällt an Diablo 3 ohnehin der Look – wir spielen zwar in einer Fantasy-Welt, die ist aber nicht quietschbunt. Auch das neue Aussehen von Diablo ist interessant, da es sich deutlich von dem aus Diablo 2 unterscheidet. Könnten noch weitere Figuren ein neues Aussehen erhalten?

    Diablo 3: Der Rattenkönig Diablo 3: Der Rattenkönig Quelle: buffed Julia Humphreys: Das ist eine interessante Frage. Mal schauen, was die Zukunft bringt. Wir können in diesem Universum definitiv einige coole Sachen anstellen. Das gefällt auch den Künstlern im Team. Der Ratten-Tornado des Rattenkönigs ist ein weiteres Beispiel dafür. Wir freuen uns auch über die Möglichkeit, in alte Gebiete zurückzukehren und zu sehen, wie sie in der Welt von Diablo 3 wirken – wie die "Ruins of Secheron".

    Eine eher technische Frage: Manchmal sieht man ein großes Effektgewitter auf seinem Bildschirm, wenn man in bestimmte Elite-Gegner rennt. Viele Grafikkarten rasten dabei völlig aus, und Spieler beklagen sich über FPS-Einbrüche. Wird neben neuer Beute, Levels und so weiter auch an technischen Aspekten gefeilt?

    Julia Humphreys: Wir sehen uns natürlich nicht nur das Spieler-Feedback zum Design sondern auch zu solchen technischen Dingen an. Wir behalten das im Blick und werden immer versuchen, das Spiel weiter zu verbessern.

    Rob Foote: Zusätzlich erhalten wir viel Feedback von unseren Testern zur Qualitätssicherung. Und natürlich bringen wir neue Inhalte so frühzeitig wie möglich auf die öffentlichen Testserver – und sind während der Testphase auch schon zum Beispiel auf bestimmte Zauber-Effekte gestoßen, die für Probleme sorgen, und konnten das dann noch ausbessern bevor die Inhalte auf den Live-Servern landen.

    Julia Humphreys: Gerade beim Hinzufügen neuer Effekte für legendäre Gegenstände – man weiß nie, ob sich in bestimmten Konstellationen von Fähigkeiten und Effekten Probleme ergeben. Da sind solche Tests und das resultierende Feedback sehr wichtig.

    WoW und Diablo 3 haben mittlerweile viele Gemeinsamkeiten: Transmogrifizieren und Umschmieden zum Beispiel. Könntet ihr euch vorstellen, noch mehr aus dem einen ins andere Spiel zu übernehmen? Die Schadenszahlen in Diablo beispielsweise werden immer höher: Zeit für eine Item-Quetsche wie in WoW?

    Rob Foote: Wir müssen immer genau abwägen, welche Inhalte oder Funktionen wirklich zu einem Spiel passen – und zur Fantasie, die man im jeweiligen Spiel auslebt. Das Anpassen von Rüstungen beispielsweise, das Beibehalten des bevorzugten Aussehens, obwohl man andere Items trägt, das ist in vielen Spielen sinnvoll – eben auch in Diablo. Für mögliche zukünftige Neuerungen müssen wir also kritisch prüfen, ob sie wirklich zu unserem Spiel passen.

    Könntet ihr euch vorstellen, das Paragon-System zu überarbeiten und wieder Talentbäume ins Spiel einzufügen?

    Julia Humphreys: Eines der tollen Elemente aus "Paragon 2.0" sind meiner Meinung nach die Paragon-Punkte, mit denen man seine Charaktere individuell anpassen kann, um beispielsweise Bereiche zu stärken, die einem besonders wichtig sind.

    Rob Foote: Das Paragon-System sorgt dafür, dass man sich auch nach Erreichen der Maximalstufe noch auf weiteren Fortschritt freuen kann. Und ich denke, das kommt auch bei den Spielern gut an.

    Julia Humphreys: Ja – es gibt derzeit keine Pläne für größere Anpassungen am System.

    In Patch 2.1.2 werden wir das alte Land der Barbaren betreten können. Besteht die Möglichkeit, dass wir andere Gebiete wie den Dschungel des Hexendoktors oder andere Gebiete in einem der kommenden Patches erkunden werden?

    Rob Foote: Die "Ruins of Secheron" sind nicht für Patch 2.1.2 geplant, sondern für ein späteres Update. Und was Ideen für weitere Zonen betrifft – da sind wir immer für Ideen und gute Vorschläge offen.

    Wird es weitere Monster wie den Rattenkönig geben oder Monster mit ähnlichen Sonderfähigkeiten wie dem Ratten-Tornado?

    Julia Humphreys: Ja, wir werden definitiv auch in kommenden Updates weitere Monster hinzufügen.

    Rob Foote: Wenn wir an neuen Gebieten arbeiten, gibt das den Grafikern auch immer Ideen für Kreaturen, die zu den jeweiligen Umgebungen passen würden. Aus solchen Ideen werden Konzepte – und wenn die im Team Anklang finden, dann werden sie auch umgesetzt.

    Diablo 3: Yetis Diablo 3: Yetis Quelle: buffed In Zukunft sollen ja auch die Yetis zurück ins Spiel kommen. Soll mehr Diablo-2-Feeling in Reaper of Souls eingestreut werden?

    Julia Humphreys: Wir sind immer auf der Suche nach Inspirationen. Und die Welt von Diablo 3 ist groß, Sanktuario hat viel Hintergrundgeschichte zu bieten, an der wir uns immer wieder gerne bedienen.

    Rob Foote: Ich denke, viele Spieler verbinden viel Nostalgie mit den ersten beiden Diablo-Teilen. Ich erinnere mich beispielsweise noch, wie ich Diablo 2 nach meiner College-Zeit spielte – und ich finde es immer toll, etwas zu sehen, das mich an diese Zeit erinnert.

    Leveln über Kopfgelder ist deutlich effektiver, und man erhält mehr Items im Gegensatz zur Kampagne. Gibt es Pläne, den Kampagnen-Modus für Spieler attraktiver zu machen, da sie diese meist nur einmal durchspielen?

    Julia Humphreys: Ich denke, das hat viel damit zu tun, welche Spielweise man bevorzugt. Die Kampagne bietet eine ausgearbeitete Geschichte, was vielen Spielern gefällt. Für manch andere ist der Abenteuermodus hingegen deutlich besser geeignet. Wir wollen sicherstellen, dass beide Vorlieben unterstützt werden.

    Rob Foote: Abwechslung ist wichtig, das merken wir auch bei uns. Ich spiele beispielsweise einen Abend mit seinem Saison-Charakter, am Abend darauf stürze ich mich auf Große Nephalemportale – und manchmal denke ich mir "Ich habe die Kampagne echt lange nicht mehr gespielt". Dann spiele ich durch den ersten Akt, tue anschließend wieder andere Dinge und komme einige Tage später für den zweiten Akt zurück.

    Julia Humphreys: Auch die Erfolge können ein guter Anreiz sein, um hin und wieder zur Kampagne zurückzukehren. Wenn man sich für eine Session beispielsweise vornimmt, einen bestimmten Erfolg zu ergattern.

    Vielen Dank für das Gespräch!

    08:58
    Diablo 3: Reaper of Souls - Großer Content-Patch 2.1 im Video-Check
    Spielecover zu Diablo 3: Reaper of Souls
    Diablo 3: Reaper of Souls
  • Diablo 3
    Diablo 3
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    15.05.2012

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      10.11.2014 17:02 Uhr
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10.11.2014
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