Diablo-Rückblick
Europa im Juni: Frenetischer Jubel. Doch ein Tor der deutschen Nationalmannschaft im EM-Finale ist nicht gemeint. Ort des Geschehens ist auch nicht die Fanmeile in Berlin, sondern Blizzards Hauptbühne auf der WWI in Paris. Auf der Großleinwand nicht Bastian Schweinsteiger, sondern ein simpler Schriftzug: "Diablo III".
von Stefan Wischner
Was die einen in nahezu ekstatische Freude versetzt, sorgt bei den anderen für verständnisloses Kopfschütteln. Bei jenen nämlich, die sich vor gut acht Jahren den Diablo-Virus nicht eingefangen haben. Die nicht wissen, wovon die Rede ist, wenn die Veteranen von Baal-Runs, Runenwörtern oder Unique-Items aus Mephistos Unterschlupf sprechen. Allen Unwissenden bieten wir einen Rück- und Überblick auf das Spiel, von dem Blizzard weltweit an die 17 Millionen Kopien verkauft haben soll.
Das Hauptmenü bietet die Wahl, ob man Solo, im LAN oder mit einem online im Battle.net gespeicherten Charakter spielen will. Jeder Charakter ist für immer an diese Wahl gebunden.
Ein Spiel wird zum Welterfolg
Action-Rollenspiel nennen es die einen, von „Hack & Slay“ sprechen die anderen. Auch wenn vor allem der zweite, manchmal eher abfällig gemeinte Begriff auf das recht simple Kampfsystem anspielt. Genau jenes ist es, was bei vielen Spielern eben den Reiz der Diablo-Reihe ausmacht: Gespielt wird fast ausschließlich mit der Maus. Es gibt keine Action-Buttonleisten, die mit unterschiedlichen Fähigkeiten bestückt werden (bei Diablo 3 soll sich das allerdings etwas ändern), sondern genau zwei gleichzeitig einsetzbare Schläge, Zauber oder Skills. Einen für die rechte und einen für die linke Maustaste. Die Belegung lässt sich aber per Funktionstasten schnell und auch mitten im Kampf umstellen.
Hinzu kommt ein Gürtel, in dem der Held Heil- und Manatränke in großer Zahl hält. Die sind auch dringend nötig, denn Heiler gibt es in der Diablo-Welt nicht. Kämpfen und Saufen ist das Motto und durch das Fehlen einer Autoattack-Mechanik ist zumindest im ersten Teil auch ein kräftiger Zeigefinger gefragt – jeder Klick ein Schlag. In Diablo 2 sorgte automatisches Angreifen bei gedrückter Maustaste für Entspannung. Bewegungen steuert der Spieler ebenfalls mit der Maus: Einfach auf eine Stelle auf dem Boden klicken und die Spielfigur rennt dorthin. Alternativ lässt sich der Held auch mit gedrückter linker Maustaste „führen“. Eine Methode, die man auch von Strategietiteln à la Command & Conquer gut kennt.
Ausgangspunkt ist die Lobby; eine Chat-Zentrale mit unzähligen Räumen, wo man sich zum Gruppenspiel verabredet.
Quests und Aufgaben
Ganz wahlfrei durch zufällig generierte Landschaften und Dungeons hacken ist aber dennoch nicht angesagt. Diablo 2 bietet eine durchaus spannende Hintergrundgeschichte, interessante NPCs und eine (allerdings überschaubare) Zahl von Quest. Letztere funktionieren meist nach dem Muster „säubere diesen Dungeon von allen Monstern“ oder „Erledige jenen Boss“. Aber auch interessante Aufgaben warten auf die Helden. So ist zum Beispiel Deckard Cain aus der Gefangenschaft zu befreien. Zum Dank identifiziert er künftig kostenlos alle (in der Diablo-Reihe beim Fund grundsätzlich noch unklassifizierte) magischen Gegenstände. Um zu ihm zu gelangen, braucht Ihr erst eine magische Schriftrolle von einem dicken Bossgegner, mit dessen Hilfe Ihr an einer bestimmten Stelle ein Portal innerhalb eines magischen Steinkreises öffnet. Erst dieses führt zum Aufenthaltsort von Deckard.
Pro Gebiet gibt es sechs Quests, die komplett gelöst sein wollen, bevor man zum nächsten von insgesamt fünf Akten wechselt.
Levels und Dungeons
Die Welt von Diablo 2 besteht aus vier Hauptgebieten (Akte) mit jeweils eigener Hauptstadt als Ausgangsort. Diese unterteilen sich in eine Reihe von Untergebieten mit Zwischenbossen und Dungeons. Am Ende des letzten Gebiets wartet Diablo. Das Add-on Lord of Destruction erweitert die Spielwelt um einen fünften Akt und fordert die Bezwingung von Baal, einem neuen Endboss. Nach seinem oder Diablos Ende ist aber nicht Schluss. Es öffnet sich nur der Zugang zum erneuten Durchspielen in einem von drei höheren Schwierigkeitsgraden. Um den maximalen Charakterlevel 99 zu erreichen, muss Euer Held Diablo oder Baal unzählige Besuche abstatten.
Seid Ihr in den letzten Jahren zu oft umgezogen? Findet Ihr Eure Diablo-2-Version nicht mehr? Oder habt Ihr Blizzards Kassenschlager noch nie gezockt? Dann haben wir ein heißes Angebot für Euch:
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Achtung: sqoops hat das Spiel zu diesem Preis nur eine begrenzte Menge auf Lager!
<--- is rdy 4 d3
Es gab komplette wipes, weil manchmal alle leute bei 3% aufgehört haben Schaden zumachen und sich vor den Boss gestellt um den Loot abzugreifen XD
Was auch vergessen wurde im Bericht ist, der Sterbeprozess -.-
Stirbt man vor einem Gegener, bleibt seine Leiche genau da liegen.
man muss wieder genau an den Punkt um seine Leiche zuholen....Im schlimmsten Fall (wenn man kein 2nd Equip dabei hat) ohne Equip .....
xD
Also das Cow-level sollte man echt nicht vergessn
MFG
Naja, man hat ein hang zum perfektionismus bei diablo2. Und die addon brachte (bis auch die 2 neuen klassen, fand die nicht so toll) nur frischen wind in das spiel damals. Wenn man so zurück denkt... dia-runs, baal-runs, meph-runs und wie sie alle hießen *seufz*
Nur was mir persönlich, und ich denke ich spreche da für einige ex-diablo2 zocker, waren die hacker und seller. Dupes, Sockel-hacks, kauft hier eure uniques für bares... man, hätte damals nie gedacht, das mir mal etwas den spaß daran verderben könnte. Hoffe Blizzard läßt sich da was gescheiteres einfallen um die hacker und seller daran zu hindern, fuß zu fassen. Man kennt es ja mittlerweile ja auch schon bei wow, die Gold-Seller, können ein echt nerven.
Hoffe das Diablo3 ein guter nachfolger wird, muß nicht umbedingt besser werden, naja, grafik und sound schon, aber sollte der diablo reihe ehre machen.
Lg Ex-HCDiaboLoD spieler und nun WoW-PvP spieler xD