Diablo Hardcore
Man stirbt nur einmal
Tot ist tot! Einzigartig bei Diablo 2 war der optionale Hardcore-Mode, bei dem ein getöteter Charakter nebst allen Habseligkeiten endgültig verloren war. Unvorstellbar für die einen, der totale Nervenkitzel für viele andere.
von Stefan Wischner
Im Hardcore-Modus muss man alles tun um nicht zu sterben
Nichts für schwache Nerven
Eine Vorstellung, die den meisten Rollenspielern nur verständnisloses Kopfschütteln entlocken dürfte: Monatelange harte Level- und Equip-Arbeit am lieb gewonnenen Helden – und dann passiert es. Ein falscher Schritt, ein bisschen zu viel Optimismus beim Ansturm auf die Gegnergruppe, eine falsche Reaktion beim Bosskampf und der Charakter ist tot. Gemeint ist nicht: Wiederbeleben beim Geistheiler oder nackt zum Schauplatz des Ablebens laufen, um die Klamotten wieder einzusammeln. Nein – tot, weg, aus, verschwunden, gelöscht, endgültig!
Und doch – genau dieser einzigartige Spielmodus von Diablo 2 erfreute sich enormer Beliebtheit. Und immer wieder hörte man von Spielern dasselbe: Anfangs war auch nur der Gedanke an den Hardcore-Modus völlig ausgeschlossen, dann siegte irgendwann die Neugier und schlussendlich gab es überhaupt keine andere Art mehr, Diablo 2 zu spielen.
Das Risiko macht den Reiz am Hardcore-Modus aus.
Der Reiz des Risikos
Der – für Computerspiele eben sehr ungewöhnliche – Reiz ist das enorm gesteigerte Risiko. Zuviel Übermut oder eine falsche Einschätzung der Situation kosten nicht nur die eine oder andere Spielstunde, sondern die Errungenschaften von Wochen oder gar Monaten. Nicht nur Skill, Erfahrung und Ausrüstung sichern dem Bildschirmhelden das Überleben, sondern vor allem der nackte, echte Selbsterhaltungstrieb. Manchmal Adrenalin pur, nach einer gewissen Gewöhnungszeit aber auch eiskalte Abgebrühtheit und das Gefühl, das „einzig wahre“ Diablo zu spielen.
In hoffnungslosen Situationen hilft oft nur die Allzweckwaffe Alt+F4.
Den Tod austricksen
Wie im richtigen Leben schützt Vorsicht alleine nicht zu 100 Prozent. Der eine oder andere mühsam hochgezogene Charakter haucht sein virtuelles Leben in einem kurzen Kommunikationsaussetzer aufgrund verlorener Datenpakete aus, kurz: Lag. Es gibt nur einen Weg, dieser Gefahr entgegenzutreten: Blitzschnell auf die Tastenkombination ALT-F4 zu hämmern, um das Programm aus dem Speicher zu werfen. Das funktioniert zum Glück meist verzögerungsfrei und entfernt den eigenen Charakter aus tödlichen Monsterhorden. Dann heißt es: Programm neu starten und die Luft anhalten ...
Zum Glück passieren solche Unfälle – eine halbwegs brauchbare Internet-Verbindung vorausgesetzt – sehr selten, so dass der Hardcoremodus doch mehr Lust als Frust beschert.
Was Bringt ein Game wo ne Hammergeile Grafik hat, aber wo kein spaß macht zu zocken?
die Grafik hat mich noch nie in nem spiel interessiert!
1. Grafik ist nicht alles
Bester Spielmodi überhaupt, hat ein rießen Spass gemacht! Die Items und Runenwörter und auch die Sets haben eine ganz wichtige Rolle gespielt! Nicht so wie im Softcore, wo die ganzen "low" setz einfach weggeschmiessen wurden....
PS: Und das Kinder geheule hat schnell nachgelassen
Der Nervenkitzel und das grosse Ganze waren der HAMMER !
Höchstes waren 92er Nekro und ne 89er Magicfind Sorc(Orb Skilled was sonst)
Hatte mich wegen HC alleine schon derbe auf HGL gefreut aber das is ja so buggy gewesen das HC da keinen Sinn machte.
Nun bleibt auf D3 zu hoffen
Hachja …ich sehs vor mir^^
-Frustrirete Spieler
-Zerstörte PC's
aber man will es immer wieder anfangen^^
besser als jede Droge
besonders PK im Hardcore modus ^^. Nicht das ich so was je gemacht hättee *unshculdig pfeif*
wobei es mich zwar auch das ein oder andere mal erwischt hat das waren so momente zum Tastatur zerbeissen grad über die 70 raus und zack mein erster Kaputzenträger ^^ zu dem sich später noch 3 weitere gesellt haben bis ich dann irgentwann das spiel aufgegeben habe.
aber es war eine gute zeit