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  • Deutsche Telekom: ​Nach „Drosselgate“ nun die Internet-Maut?

    Die Deutsche Telekom AG war 2013 in die Kritik geraten, als man weg von echten Flatrates und hin zu Volumen-Tarifen wollte. Quelle: Deutsche Telekom AG

    Kommt die Internet-Maut? Netzaktivisten werfen der Telekom Mafia-Methoden vor, nachdem Timotheus Höttges, der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Telekom AG, einen Blog zur Netzneutralität veröffentlicht hat.

    Vor zwei Jahren hatte sich der Magenta-Riese bei der Netzbevölkerung unbeliebt gemacht: Die Telekom wollte weg von klassischen Flatrates und hin zu Volumen-Tarifen. Highspeed-Internetzugänge wären also nur bis zu einem bestimmten Traffic-Maß möglich gewesen, danach hätte sich der reißende Datenfluss in ein binäres Rinnsal verwandelt – außer man zahlt zusätzlich für ein höheres Datenvolumen. Der Proteststurm im Netz, auch "Drosselgate" genannt, war entsprechend groß. So groß, dass die Telekom ihre Pläne erst mal auf 2015 verschob und nicht aus der Mottenkiste wieder rausholte. Zumindest schien es bis Mittwoch so zu sein.

    Am 28. Oktober 2015 zog sich die Telekom erneut den Unmut der Netzaktivisten auf sich. In einem ausführlichen Blog auf Telekom.com schrieb Timotheus Höttges, der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Telekom AG, zum Thema Netzneutralität. Mit "Netzneutralität" sind keine politischen Manöver gemeint, es geht um die technische Gleichbehandlung aller Internet-Nutzer. Dazu hatte das EU-Parlament jüngst einen Vorschlag von EU-Kommission, Rat und Parlamentsvertretern gebilligt. Diese Kompromisslösung soll laut Höttges zu mehr Netzneutralität, aber auch zu mehr Regulierung führen.

    Telekom: Online-Gaming braucht "Spezialdienste"

    Höttges schreibt zwar, dass es auch künftig noch möglich sei, innovative Internetdienste zu entwickeln, dennoch zeichnet er ein eher düsteres Bild: "Gerade Start-Ups brauchen Spezialdienste, um mit den großen Internetanbietern überhaupt mithalten zu können." Mit Spezialdiensten sind schnelle Datenleitungen gemeint, die man für Videokonferenzen, Telemedizin, eine automatisierte Verkehrssteuerung, selbststeuernde Autos, vernetzte Produktionsprozesse in der Industrie und eben Online-Gaming geht. Google und Co. könnten sich weltweite Serverparks leisten, um Inhalte näher an den Kunden zu bringen und so die Qualität verbessern. Die "Kleinen" aber wären dazu nicht in der Lage, und hier brauche es eben Spezialdienste. Kostenpflichtige, versteht sich.

    In der entscheidenden Passage schreibt Höttges:

    "Wollen sie (Start-ups, d. Red.) Dienste auf den Markt bringen, bei denen eine gute Übertragungsqualität garantiert sein muss, brauchen gerade sie Spezialdienste. Nach unseren Vorstellungen bezahlen sie dafür im Rahmen einer Umsatzbeteiligung von ein paar Prozent. Das wäre ein fairer Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur. Und es sorgt für mehr Wettbewerb im Netz."

    Telekom mit Mafia-Methoden?

    Genau das sehen die Telekom-Kritiker jedoch anders. Netzaktivist Mathias Schindler verglich die Telekom-Pläne mit Mafia-Methoden und twitterte einen Satz, der aus "Der Pate" stammen könnte: "Schönes Start-up haben Sie da. Wäre doch schade, wenn da mal eine Verbindung wackeln oder abbrechen würde." Also eher eine Drohung seitens der Telekom, dass man künftig ohne Zusatzbeitrag eine deutlich unzuverlässigere Datenleitung bekäme wie jene, die extra zahlen?

    Das Thema ist heftig umstritten und der Verdacht keimt auf, dass die Telekom nach 2013 einen weiteren Anlauf nimmt, um Flatrate-Nutzer stärker zur Kasse zu bitten. Allerdings diesmal auf dem anderen Wege. Also keinen Volumen-Vertrag, der die Leitung nach Ausschöpfung drosselt, sondern einfach eine grundlegend mäßigere Leistung, die erst nach Zuzahlung eine höhere Geschwindigkeit erreicht. Kritiker befürchten, dass Höttges Blog nur ein erster Schritt in Richtung Zwei-Klassen-Netzgesellschaft wäre. Der Telekom-Vorstandsvorsitzende hält dem entgegen, dass dies durch die deutlich besseren technischen und finanziellen Möglichkeiten großer Betreiber wie eben Google bereits so wäre. Weitere Befürchtungen sind dahingehend, dass im zweiten Schritt nicht nur Firmen, sondern auch Privatnutzer betroffen würden. Hat künftig nur der einen guten Ping in Online-Games und eine große Bandbreite, der ordentlich draufzahlt?

    Ollis Kommentar zur Internet-Maut der Telekom

    03:42
    Entwarnung bei der DSL-Drosselung? - Expertenmeinung im High Five-Wochenrückblick
    07:00
    Telekom-Drosselung aus Online-Spielersicht: Patch-Download, WoW, Diablo 3 und mehr
  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von hockomat
    Ich habs mir fast gedacht alles andere wäre auch sonderbar.Joa nur glaubt er doch nicht wenn die TK damit durchkommt…
    Von Oddi
    Was der wohl nicht ganz so nette Master meint ist bestimmt Internet aus dem Kabelanschluss Das von dem jeweiligen…
    Von mercynew
    @ Nexilein Schön dass Du das anspricht. Leider hat das aber auch gar nichts damit zu tun, was ich gemeint habe. Ich…
    • Storyteller
      30.10.2015 18:04 Uhr
      Mitglied
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Stancer
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Jedem steht es ja frei den Anbieter zu wechseln, falls sowas kommt.

      Lustigerweise tun das die wenigsten. Ist wie bei den Stromanbietern. Alle meckern drüber, das die Grossen Konzerne die kosten der Energiewende auf die Kunden abwälzen aber wechseln tun die wenigsten.....
      RWE und EON haben immernoch die meisten Kunden, zählen aber zu den teuersten Stromanbietern am Markt !
      "zu kompliziert" "zu aufwendig" lautet da meistens dann die Antwort.....

      Ich würde eher sagen "zu faul" !!!!!

      Und macht euch nicht lächerlich mit der These "Telekom machts vor, alle ziehen nach". Es wird immer Anbieter geben, die aus der Reihe tanzen. Wenn 99% der Anbieter ihre Zugänge drosseln, können sich die Anbieter freuen, die ihre Zugänge nich drossenln, denn dort gibts dann nen riesigen Kundenansturm !

      Ich bin seit Jahrzehnten kein Telekom-Kunde mehr !

      Mal ganz davon abgesehen ist die Telekom ein freies Unternehmen und kann für ihre Produkte verlangen was sie wollen. Wenn die Kunden so doof sind und das hinnehmen sage ich nur ----> Selbst schuld !
      Ogil
      am 01. November 2015
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      ZITAT:
      "Durch die Privatnutzer, weil diese wie bekloppt Youtube etc. anwerfen ! Diese "Premiumdienste" richten sich aber so wie ich das verstanden habe vor allem an Firmen...."

      Daran glaube ich aber eben nicht. Es gibt Studien die besagen, dass bis 2018 bis zu 85% des Internet-Traffics aus Video-Uebertragungen bestehen wird. Aus oekonomischer Sicht ist das also das Markt-Segment wo die Telekom so richtig verdienen koennte und wo sich fuer die Video-Anbieter der Unterschied zwischen Premium und Nicht-Premium direkt in Marktanteilen widerspiegeln duerfte. Denn wenn z.B. Netflix als Premium laeuft und der Privatkunde sich darueber HD-Videos ruckelfrei streamen kann, waehrend z.B. Amazon Prime als Nicht-Premium zur gleichen Zeit ruckelt, dann duerfte jedem klar sein wohin die Kunden gehen.
      erban
      am 01. November 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Die Verträge zwischen ISP's laufen aus und dann wird neu ausgehandelt , das dies hier im Vertrag landen wenn es gesetzlich erlaubt wird sollte klar sein.

      Meine auch gehört zu haben, dass die nächste Verhandlungsrunde bald sein sollte -was dem erneuten Aufkeimen des Themas jetzt Sinn gibt.
      Stancer
      am 01. November 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Kommt natürlich auch drauf an wie die Verträge mit den Anbietern aussehen, die das Netz von der Telekom anmieten ! Wird dort eine Mindestbandbreite garantiert dürfte der Endkunde gar nichts davon merken !

      Achja : Die Verbindung wird zu Internet-Stosszeiten langsamer.... ja aber durch wen verursacht ? Durch die Privatnutzer, weil diese wie bekloppt Youtube etc. anwerfen ! Diese "Premiumdienste" richten sich aber so wie ich das verstanden habe vor allem an Firmen.... Firmen dessen Angestellte gerade Zuhause sitzen und Filme auf Netflix schauen
      Ogil
      am 31. Oktober 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Das ist dann wieder Standort-abhaengig und man muss es sich nicht gross ausrechnen. Jeder der jetzt zu den "Internet-Stosszeiten" (wenn die Leute abends Netflix/Lovefilm/Sky/Youtube/Twitch... anwerfen) bemerkt, dass seine Verbindung langsamer wird, der wird das dann noch staerker merken wenn Premiumdienste bevorzugt werden und man selbst keinen Premiumdienst nutzt.

      Wenn Spezialdienste so ein grosser Vorteil sind, dass die Anbieter der Inhalte dafuer eine Umsatzbeteiligung an die Telekom zahlen wuerden, dann heisst das im Umkehrschluss, dass Nicht-Premium ein entsprechend grosser Nachteil sein muss und der Profitierende (hier die Telekom) entsprechend ein Interesse daran hat diesen Unterschied sowohl fuer den Inhalte-Anbieter als auch den Endkunden entsprechend wahrnehmbar zu machen.

      Wie sehr sich das Ganze letztlich auf den einzelnen Internet-Nutzer auswirken wird, haengt auch davon ab, in wieweit Inhalte-Anbieter ueberhaupt willig sind fuer solche Premium-Verbindungen zu zahlen.
      Stancer
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Jetzt müsste mal jemand ausrechnen wie viel Daten gleichzeitig durch die Leitungen fließen müssen, damit es zu einer fühlbaren Verzögerung kommt.

      Denn "bevorzugt" heisst ja nicht, das die Telekom künstlich drosselt !

      Von der Technikseite ist sowas im Telekommunikationsnetz meines Wissens eh schon seit Jahren völlig normal. Dort haben alle Live-Daten (Sprache und Video) eine höhere Priorität als normale Daten ! Beschwert sich da etwa jemand, das seine Email vom Smartphone gesendet 10sek später ankommt ?

      Zugegeben es ist zwar nicht exakt das gleiche, denn der "Premiumdienst" beinhaltet ja dann alle arten von Daten aber ich zweifel trotzdem daran, das für den normalen DSL-Nutzer ein merkbarer Nachteil entsteht ! Hier wird teilweise so getan, als wenn die Internetverbindung dann auf 56k-Modem-Niveau zurückfällt !
      Man sollte auch mal überlegen für welchen Kundenkreis sowas überhaupt interessant ist. In erster Linie fallen mir da eigentlich nur Börsenmakler ein, wo es auf jede Sekunde ankommt wann eine Kauf- oder Verkaufsorder eintrifft !

      Ich schätze am Ende weinen die Leute über 5ms !
      Ogil
      am 31. Oktober 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 1x gebufft
      "Niemand hat vor eine Verbindung zu drosseln" - und so wird auch die Telekom argumentieren. Denn es geht ja nicht um gezielte Drosselung sondern um Bevorzugung von "Premium-Diensten". Dass das dann eine Verlangsamung anderer Dienste zur Folge haben koennte ist ja "nur" eine unliebsame Nebenwirkung.

      Wir erban sagt denke ich auch: Wenn eine Firma fuer eine bevorzugte Uebertragung ihrer Daten zahlt, dann wird das vermutlich unabhaengig vom Anbieter sein, so lange der Transport uebers Netz der Telekom erfolgt.
      Stancer
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Die können ja nicht einfach so die Verbindungen drosseln wie es denen passt.

      Auch die Telekom hat mit den anderen Anbietern Nutzungsverträge und da wird genau festgelegt welche Bandbreite dem Anbieter zur Verfügung steht.
      Und an diese Verträge muss sich auch die Telekom halten.

      Sollte die Telekom all zu forsch gegen die Anbieter vorgehen und versuchen diese eben so aus dem Markt zu drängen (Mittels Drosselung) kann das auch ganz schnell die Kartellwächter auf den Plan rufen !
      erban
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Es reicht nicht kein direkter Kunde bei der Telekom zu sein- wenn es über deren Netz geht wirst du betroffen sein. Die drosseln ja die Strecke von denen zum Anbieter dann - da ist es egal was dein Internetanbieter bis zur Telekom macht.

      Master_DeluXXXe
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      nix was mich weniger jucken könnte. Ich beziehe mein Internet aus der Antenne und kenne seit Jahren nix anderes als 100k
      Würde den anderen auch empfehlen auf sowas zu wechseln, da würde Telekom schön schotter verlieren.
      hockomat
      am 01. November 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich habs mir fast gedacht alles andere wäre auch sonderbar.Joa nur glaubt er doch nicht wenn die TK damit durchkommt das die andern nicht hinterher ziehen .
      Oddi
      am 01. November 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Was der wohl nicht ganz so nette Master meint ist bestimmt Internet aus dem Kabelanschluss
      Das von dem jeweiligen Kabelanbieter wie zb Kabel Deutschland ,Unitymedia bereit gestellt wird
      hockomat
      am 01. November 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Was ist denn das für eine Art und Weise Master? Erst sagen sollen mehr Leute machen und wenn jemand freundlich fragt gibt's nen nö mir doch egal?! Aber eigentlich dort feed the Troll
      Zumal man aber auch nur lte über Antenne scheinbar empfangen kann und ne lte Flatrate wäre mir sehr neu.
      Master_DeluXXXe
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      nope, wieso sollte ich was raussuchen? wie gesagt, juckt mich nicht im geringsten, bin da fein raus.
      lumigla
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wenn es das bei uns auf dem Land auch gibt, mache ich das sofort. Leider sagt mir das überhaupt nichts und ich finde auch nichts auf Google. Kannst Du dazu ein paar Infos, die richtigen Suchbegriffe oder einen Link geben? Schon einmal danke dafür!
      lumigla
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Da haben die Lobbyisten der Telekom wieder ganze Arbeit geleistet. Und die EU-Kommission hat ganz im Sinne der Telekommunikationsunternehmen gehandelt, auch wenn sie offiziell einen "Kompromiss" ausgehandelt hat. Es ist nicht weniger, als eine Gelddruckmaschine für Netzbetreiber. Und jetzt geht das große Abzocken los. Die Telekom macht das jetzt ja ganz ungeniert.

      Es wäre ja auch entgegen der bisherigen Gepflogenheiten gewesen, wenn aus der EU einmal etwas fürs Volk gekommen wäre. Aber dieses antidemokratische, geldgeile, alles beherrschen wollende Monster bleibt sich selber treu: Die EU ist und bleibt ein gegen die Bürger gerichtetes Einfallstor der Lobbyisten aus aller Welt.
      Mikell
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Die Telekomm ist und bleibt eine Firma.
      Eine Firma brauch Einnahmen.

      Wenn ich meinen Uralt-DSL-Vertrag anschaue, und das mit den neuen magentateilen vergleiche.... dat ist schon n kleinen happen.

      Ach und da schlimmste noch: Die T-Com ist an der Börse, und wenn du im jahresbercht kein "Gewinn zum Vorjahr" hast, ists ja schon nen kleiner GAU.
      Nexilein
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Bei politischen Artikeln auf Buffed bekomme ich immer eine kleine Gänsehaut, auch wenn Olli hier ein recht objektives Fazit hinbekommen hat.

      Gerade Online-Spieler sollten eigentlich wissen, dass es eigentlich keine Netzneutralität gibt: Immer wieder gibt es Carrier die auf einmal zu viele Daten von irgend welchen Diensten bekommen. Egal ob die wochenlangen Lags die es 2006 in WoW gab, oder die Probleme die FF XIV ARR 2013 hatte; es waren immer wieder willkürliche Beschränkungen der Carrier im Spiel. Den Namen "Telia" haben wahrscheinlich die meisten schon mal gehört.

      Aktuell gibt es in der Infrastruktur des Internets Teilnehmer, die die in der Lage sind bestimmte Dienste zu erpressen. Mit neuen Diensten die eine hohe Verfügbarkeit und/oder Echtzeit-Anforderungen mit sich bringen, wir dieses Problem nicht kleiner. Transparenz und Regeln zu schaffen ist dabei also nicht nicht das Problem, sondern die Lösung.
      Mayestic
      am 30. Oktober 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Sollten sie ihre Zahlen mal lückenlos offenlegen damit jeder weiß das es wirklich kostet und wie viel sie wirklich daran verdienen. Bis dahin sieht es nur aus wie Abzocke weil keiner weiß wie teuer ich als Internetnutzer bin wenn ich 1 Stunde z.B. CoD spiele und dabei gerne einen Ping von unter 100 hätte.
      Elbanko
      am 30. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Moin,
      die Telekom hat den Netzausbau verpennt und nun soll der Kunde dafür grade stehen.
      Ich bin oft in Japan da meine Frau und Kinder leben schon dort, ich bin noch eine Zeitlang in Deutschland und muss mir oft schmunzeln von der Leistung und dem Service der Telekom.
      Wohne z.Z in Oldenburg(Kabel) Kabel*piep* geht bei uns leider nicht und habe einen Anschluss von O*piep* mein Nachbar hat einen von der Telekom er hat nur 2000 down und 450 ca. up und ich habe gerade getestet down 5470 down und 324 up.
      In Koriyama(Fukushima) haben wir 120 MBit down Upload kann ich gerade nicht sagen aber kann am 8 Dezember nachreichen.
      Der Anschluss stand am 3 Tag wir haben aus dem Laden(NTT*piep*) in der Zeit in LTE Router(Gratis) bekommen damit mir schon mal Internet haben. Die Techniker kamen dann auch am 3 und haben sich Entschuldigt weil sie Stau standen sie haben alles aufgebaut angeschlossen und getestet(Gratis).

      Service, Leistung und Kundenfreundlichkeit da könnte die Telekom noch was lernen.

      Schönen Abend euch allen noch.
      hockomat
      am 01. November 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Kommt ja immer drauf an was du für ne Leitung hast hier bei uns also ich lade auch mit 112 mbits bei der Telekom
      Nexilein
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ja, in Asien sind die Zugänge viel besser.
      Jedenfalls dort, wo man überhaupt einen hat, und nur solange der Sturm die überirdisch gezogenen Leitungen in Ruhe lässt.
      Mayestic
      am 30. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ..................................müll
      ayanamiie
      am 30. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      gut in japan entschuldigen sie sich auch wenn du kurz warten must siehe österreich mit umts lte hier drosselkom dort leistung pur

      Bin auch kabeldeutschland in derzeit wo ich hier bin lief das inet berreits 9monate nicht ordentlich un 6monate lief es ohne probleme und das alles seit good old vodafone den laden übernommen hat


      allein hier ja wir kommen zum anschluss stellen du wartest niemand kommt kein anruf keine entschädigung nix
      AGXX2
      am 30. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich frage mich wie Telekom sich pberhaupt halten kann. Absolut jeder meines bekannten Kreises hat gesagt sie sind SCHROTT.
      Revya
      am 30. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich versteh die Telekom einfach nicht wie kann man nur so Geldgierig sein?
      Mayestic
      am 30. Oktober 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      @9Revya Du hast einfach keine Ahnung was Exfrauen, Koks und Nutten so alles kosten im Monat.
      Qidan
      am 30. Oktober 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Nur weil die Telekom das ausspricht was alle anderen Anbieter hinter verschlossenen Türen schon lange vorbereiten, ist das meiner Ansicht nach kein Grund hier gegen die Telekom zu schießen. Meint ihr denn im Ernst, die anderen Unternehmen führen so etwas nicht ein, wenn sich damit Geld machen lässt?

      Mal informiert, was der aktuelle Netzausbau kostet? Mit 30 Euro im Monat ist sowas sicherlich nicht zu finanzieren, wenn man auch die Instanthaltungskosten mal mit einberechnet. Das ist auch ein Grund, wieso der Ausbau in manchen Gebieten so langsam voran kommt. Da bringt es auch nichts, die Netze von der Telekom zu lösen und in eine eigene Gesellschaft auszulagern.

      Seht es doch einfach mal etwas entspannter. Manche Dinge können doch sogar zu eurem Vorteil sein. Ich nehme da als Beispiel mal Spotify, welches ich im Handynetz nutzen kann, ohne mein Datenvolumen anzutasten. So könnte auch Netflix und Co. sagen „Hey Telekom, tastet das Volumen unserer Kunden nicht an und wir geben euch dafür XY% unseres Umsatzes“. Quasi eine Win-Win Situation.

      Und zu guter Letzt gibt es ja den freien Markt. Da wird man sich ganz genau überlegen, ob und wie man etwas einführt. Auch bei der Telekom geht es nicht immer nur um das Ausnehmen der Kunden, viele Dinge sind dort tatsächlich auch mit Leistung verbunden. Alleine schon aufgrund der Tatsache, dass die Telekom nicht so günstig wie die Konkurrenz sein DARF, müssen die mit Service punkten. Somit: Erst einmal abwarten und wenn was angekündigt wird, kann man sich immer noch beschweren und wechseln.
      erban
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Zum Thema Untermieter der Telekom kommt mir noch ein Gedanke - es besteht doch die Frage, ob sie überhaupt die Wahl haben da etwas zu entscheiden wenn es erlaubt wird.
      Derulu
      am 31. Oktober 2015
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      ZITAT:
      "Die Leute ausserhalb der Ballungsgebiete sollten nicht egal sein. Hatte nebenbei ja auch extra "mit oftmals monopol" geschrieben.
      "


      Siehe zweiter Absatz
      erban
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Das ist leider aber noch immer nicht Flächenübergreifend der Fall. Die Leute ausserhalb der Ballungsgebiete sollten nicht egal sein. Hatte nebenbei ja auch extra "mit oftmals monopol" geschrieben.

      Und wegen der Netznutzung würde ich gerade auf die angesprochenen Kabelanbieter verweisen - trifft da ja nicht zu, zudem doch keiner hier wirklich sagen kann ob die Netznutzung der Mitbewerber unterbezahlt ist.

      Abseits davon, selbst wenn du davon ausgehst das du die Wahl zwischen telekom und noch 2-3 Anbietern hast - wie schwer ist es den für alle zu sagen wir lassen uns doppelt bezahlen und fordern "Geld oder drosseln" von Webseitenbetreibern? Einen vierten Anbieter aus der Luft zu zaubern, der es nicht macht wird doch deutlich schwerer sein.
      Derulu
      am 31. Oktober 2015
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      ZITAT:
      "Welcher freie Markt? Es gibt keinen freien Markt. Was es gibt ist ein von Steuergeld finanziertes Netz mit oftmals Monopol-Stellung ohne konkurrierende Anbieter."


      Wenn du in einer Zeitmaschine ins Jahr 2002 sitzt, dann hast du ganz sicher Recht.
      Ansonsten gibt es, zumindest in so genanten Ballungsgebieten, Anbieter via Mobilfunk, via Kabelfernsehen, via Stromnetz - alles verschiedene Netze, alle von verschiedenen Anbietern.
      Die Zeiten, in denen es nur das Telefonnetz und nur den staatlichen Anbieter gab, sind schon eine Weile vorbei.

      Die Telekom kann übrigens selbst nur sehr wenig dafür, dass sich ihre Mitbewerber für den Ausbau ihrer eigenen Netze nur die Brotkrumenregionen raussuchen, also da, wo sich auf jeden Fall Geld verdienen lässt und sich die Ausbaukosten einfach amortisieren lassen, während sie selbst in staatlichem Auftrag quasi überall ihr Netz anbieten und erhalten "muss" (dafür haben sie allerdings bei der Privatisierung auch das bereits bestehende Netz übernommen) - egal ob kostendeckend möglich oder nicht - , welches die Mitbewerber dann aber auch wieder "gerne" nutzen - ohne groß eigene Kosten gehabt zu haben und diese dann auch in Bereichen amortisieren zu müssen, wo nur wenig Geld zu holen ist (weil die breite Kundenschicht fehlt), ist es dann übrigens ein Leichtes, schön die Hosen runter zu lassen und "billiger" anzubieten als der vermeintlich böse ehemalige Staatskonzern (es ist übrigens ein großes Problem aller ehemaliger staatlicher, inzwischen teil- oder vollprivatisierter Infrastrukturunternehmen, dass sie einerseits agieren müssen, wie jedes andere privatwirtschaftliche Unternehmen auch, dass sie andererseits aber von der öffentlichen Hand weiter dazu verpflichtet werden, dessen Infrastrukturaufgaben "lückenlos" aufrecht zu erhalten, egal ob das nun betriebswirtschaftlich gesehen sinnbringend wäre oder nicht) . Leider ist es nicht ganz so einfach, hier nur alles schwarz und weiß zu sehen.
      erban
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Und zu guter Letzt gibt es ja den freien Markt. "


      Welcher freie Markt? Es gibt keinen freien Markt. Was es gibt ist ein von Steuergeld finanziertes Netz mit oftmals Monopol-Stellung ohne konkurrierende Anbieter.
      Tumbombali
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Ok doch einen: Es ist richtig, dass du als Nichtkunde in der Warteschleife hängst. Denn als Kunde zahle ich mehr und möchte dementsprechend auch bevorzugt werden, sonst würde ich ja einen Anbieter mit weniger Service wählen."

      Du verstehst die Grundlagen, also die Unterschiede zwischen Anbietern und Betreibern, immer noch nicht. Folgerichtig ist auch dein Begriff von Netzneutralität weiter eine an deine Zahlungen gebundene Leistung.
      Wenn ich noch mehr Zeit auf das reden gegen Wände aufbringen wollte würde ich tun.
      Qidan
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ok, das Synonym kannte ich tatsächlich noch nicht. Ich habe es eher in die Richtung ad acta eingeordnet, was ja an sich das Gleiche bedeutet. Ich sehe jetzt keinen Punkt bei dem mir die Argumente gefehlt haben. Ok doch einen: Es ist richtig, dass du als Nichtkunde in der Warteschleife hängst. Denn als Kunde zahle ich mehr und möchte dementsprechend auch bevorzugt werden, sonst würde ich ja einen Anbieter mit weniger Service wählen.
      Tumbombali
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Mir liegt nichts daran andere zu "bashen", ich möchte dass das Problem erkannt und möglichst wertfrei behandelt wird.
      "Rundordner" ist ein Synonym für "Papierkorb", womit ich dir klarmachen wollte, dass ich deine Einlassungen aufgrund fehlender Argumente verwerfe, genau wie Service-Anfragen ohne direkte Kundenbeziehung gern in die "Warteschleife" geleitet werden.
      Qidan
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Wenn du die grundlegenden Abläufe der Wirtschaft nicht verstehst, wirst du die Ablehnung deiner Beschwerden immer als gerechtfertigt empfinden.
      Hiermit öffne ich meinen Rundordner für dich."


      Ok, das habe ich jetzt zwar nicht verstanden aber ok. Ich hoffe dein Rundordner bekommt dabei keinen Knick. Nicht dass du dich am Ende noch bei der Papierfirma beschwerst, dass der Hersteller des Rundordners die billige Pappe gewählt hat
      Tumbombali
      am 31. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Woher weißt du, dass sie das nicht verdient haben? Du musst da auch extrem zwischen Telekom-Kunden und Kunden von Fremdanbietern unterscheiden. Fremdanbieter Kunden haben mit den Kunden der Telekom nichts am Hut."

      Wenn du die grundlegenden Abläufe der Wirtschaft nicht verstehst, wirst du die Ablehnung deiner Beschwerden immer als gerechtfertigt empfinden.
      Hiermit öffne ich meinen Rundordner für dich.
      Qidan
      am 30. Oktober 2015
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      ZITAT:
      "Reseller verweisen bei technischen Problemen an den Betreiber, der zurück an den Anbieter ... vllt hast du einfach keine gewerbliche Erfahrung? Diese Auskunft kostet dich jetzt leider 0800-Euronen ..."


      Klar ist es einfach, bei Problemen erst mal die Schuld beim Betreiber zu suchen, er will ja selbst auch gut dastehen. Allerdings gibt es sowas wie SLAs. Das sind Verträge zwischen Anbieter und Betreiber und dort ist genau geregelt, was der Betreiber zu liefern hat. Wenn der Anbieter allerdings Geld sparen will, dann kann es auch durchaus sein, dass dort eben nicht drin steht: Entstörrung innerhalb von 24 Stunden, sondern innerhalb von 1 Woche. Das ist aber dann nicht das Problem des Betreibers. Bricht der Betreiber dann allerdings diese Vereinbarung ohne ersichtlichen Grund, dann zieht das mehr als saftige Strafen mit sich. Alleine deshalb hat er schon keinen Grund absichtlich irgendetwas zu blockieren oder zu verzögern. Und ich habe mehr als genug Erfahrung in meiner Berufslaufbahn mit solchen Dingen gesammelt.

      ZITAT:
      "Oder anders: wenn ich Gold statt Dreck transportiere muss ich mehr bezahlen. Bei Massen mag das vllt noch einen Sinn haben aber Bits nutzen die Leitung so ab wie Bits ... also NICHT!"


      Exakt. Wenn du von einer Sicherheitsfirma Gold transportieren lassen willst, ist es wesentlich teurer, als wenn du Dreck von der Müllabfuhr abholen lässt. Und nein, es ist nicht egal wie viel durch die Leitung gejagt wird. Auch Leitungen haben eine maximale Durchlässigkeit. Wenn du im Hochhaus ganz oben wohnst, kann es durchaus sein, dass der unterste super schnelles Internet hat und du in deiner Dachwohnung kaum noch Empfang bekommst, wenn der Rest im Haus sich ins Netz hängt.

      ZITAT:
      "Du bist ein wirklich ausgefuchster Geschäftmann. Das Taxi ist in deinem Beispiel eine weitere Internetverbindung die der Pizzalieferant dauerhaft unterhält, aber nicht nutzt damit er jmd entschädigen kann, wenn er dessen Verbindung nutzt."


      Nein, du stellst das Transportmittel zur Verfügung und erhältst vom Pizzalieferant eine Entschädigung. Dadurch kannst du vielleicht irgendwann ein schnelleres Auto kaufen, mit dem der Lieferant die Pizza noch schneller ausliefern kann. Also hat es schon seinen Sinn, dass er dir für dein Auto eine Mietgebühr zahlt.
      Qidan
      am 30. Oktober 2015
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      ZITAT:
      "Dann kann man das Produkt nicht für den angegebenen Preis anbieten. Ich kann auch kein Auto für 100 € Verkaufen und später auf die Idee kommen, dass man mich an dem Umsatz beteiligen muss.
      Fakt ist, die Provider müssen Ihre Preise so anpassen , dass sie damit wirtschaften können."


      Machen aber einige Fremdanbieter und fangen an am Service zu sparen. Und bevor dann in ein Kuhkaff neue Leitungen verlegt werden denkt sich die Telekom: „Wieso Leitungen verlegen, wenn die Konkurrenz im Anschluss die Kunden zu Schleuderpreisen zu sich lockt und man auf den Kosten sitzen bleibt“.

      ZITAT:
      ""Stell dir einfach mal vor, du bekommst ein Bus von der Bundespost überlassen.
      Mit diesem Bus möchtest du Fahrgäste befördern. Die Fahrzeiten, die Strecke und die Anzahl Passagiere darfst du selbst bestimmen. Du darfst auch ein beliebiges Beförderungsentgeld von den Passagieren verlangen. Du musst lediglich die zukünftigen Reperaturmaßnahmen bezahlen, aber selbst hierfür bekommst du 80 % Förderung.
      Nun kommst du aber auf die Idee dass du mehr Geld möchtest und du verlangst nun, dass deine Fahrgäste nicht nur ein Fahrticket lösen sondern dich noch an ihrem Einkommen beteiligen; schließlich können deine Fahrgäste nur durch dich ihre Arbeitsstelle erreichen.
      ""


      Du bietest Busreisen zwischen Berlin und Stuttgart an und bekommst von der Bundespost den Bus überlassen. Gleichzeitig sagt die Post: „Dafür dass du den Bus bekommen hast, musst du aber auch die Fahrgäste der anderen Busanbieter mitnehmen. Allerdings zahlen dir die anderen Anbieter dafür nur eine geringe Gebühr und du darfst auf keinen Fall günstiger als die Konkurrenz sein“. Jetzt ist der alte Bus irgendwann zu langsam und du willst dir ein schnelleres Modell holen. Aber wieder kommt die Post und sagt: „Klar, hol dir ein schnelleres Modell, aber weil du damals den alten Bus bekommen hast, musst du weiterhin die Fahrgäste der Konkurrenz mitschleppen“. Was macht man also: Richtig. Man bleibt beim alten Bus.

      Die Busgäste wollen allerdings unbedingt einen neuen Bus haben, also gibt man ihnen die Wahl: „Entweder ihr fahrt mit dem alten Bus, oder zahlt 5 Euro mehr und bekommt dafür den neuen Bus“.

      Tumbombali
      am 30. Oktober 2015
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      ZITAT:
      "Woher weißt du, dass sie das nicht verdient haben?"

      Reseller verweisen bei technischen Problemen an den Betreiber, der zurück an den Anbieter ... vllt hast du einfach keine gewerbliche Erfahrung? Diese Auskunft kostet dich jetzt leider 0800-Euronen ...
      ZITAT:
      "Was rede ich da schön? Fremde Firmen bereichern sich an einer Infrastruktur, für welche sie nichts bezahlen."

      Oder anders: wenn ich Gold statt Dreck transportiere muss ich mehr bezahlen. Bei Massen mag das vllt noch einen Sinn haben aber Bits nutzen die Leitung so ab wie Bits ... also NICHT!
      ZITAT:
      "Nein. Der Pizzalieferant zahlt die einfach das Taxi wenn du in der Zeit, in der er dein Auto benutzt irgendwo hin musst. Somit beteiligt er dich an seinem Umsatz und ihr beide habt was davon."

      Du bist ein wirklich ausgefuchster Geschäftmann. Das Taxi ist in deinem Beispiel eine weitere Internetverbindung die der Pizzalieferant dauerhaft unterhält, aber nicht nutzt damit er jmd entschädigen kann, wenn er dessen Verbindung nutzt.
      Qidan
      am 30. Oktober 2015
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      ZITAT:
      "Egal was sie bekommen, sie verdienen es nicht wenn sie nichts leisten! Und das auch nur damit der Kunde auf den Anbieter sauer wird und nicht auf den Betreiber."


      Woher weißt du, dass sie das nicht verdient haben? Du musst da auch extrem zwischen Telekom-Kunden und Kunden von Fremdanbietern unterscheiden. Fremdanbieter Kunden haben mit den Kunden der Telekom nichts am Hut. Da kannst du 1000 Mal anrufen und dich beschweren. Zuständig ist einzig und alleine DEIN Anbieter. Wenn er es nicht auf die Reihe bekommt vernünftige SLAs (Vertrag zwischen Fremdanbieter und Telekom) auf die Beine zu stellen, dann ist es sein Problem und nicht das Problem der Telekom. Wenn dir dein Anbieter eine 50er Leitung anbietet und am Ende kommen nur 6 raus, dann ist es nicht das Problem der Telekom, dann wurdest du einfach falsch beraten um Umsatz zu generieren.

      ZITAT:
      "Die Kunden des Anbieters/Betreibers zahlen für die Daten die sie transportieren lassen. Du redest die Absicht schön, sich am "Wert" der transportierten Daten zu bereichern."


      Was rede ich da schön? Fremde Firmen bereichern sich an einer Infrastruktur, für welche sie nichts bezahlen. Klar zahlst du als Kunde deinen Zugang, aber als Telekommunikationsunternehmen überlege ich mir dann auch 100 Mal, ob ich in ein Kuhkaff schnelle Leitungen verlege, wenn ich am Ende nichts davon habe. F2P ist doch nichts anderes: Man zahlt für das, was man auch tatsächlich benötigt. Immer günstiger für immer mehr Leistung geht halt irgendwann nicht mehr. Es gibt Anbieter, die haben so niedrige Preise, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie vom Markt verschwinden weil sie nicht mehr kostendeckend arbeiten können.

      ZITAT:
      "Andersherum wird ein Schuh daraus! In deinem Beispiel muss ich auf das von mir bezahlte Fahrzeug warten bis der Pizzalieferant es für mich freigibt!"


      Nein. Der Pizzalieferant zahlt die einfach das Taxi wenn du in der Zeit, in der er dein Auto benutzt irgendwo hin musst. Somit beteiligt er dich an seinem Umsatz und ihr beide habt was davon.
      zampata
      am 30. Oktober 2015
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      ZITAT:
      "Mal informiert, was der aktuelle Netzausbau kostet? Mit 30 Euro im Monat ist sowas sicherlich nicht zu finanzieren, wenn man auch die Instanthaltungskosten mal mit einberechnet."

      Dann kann man das Produkt nicht für den angegebenen Preis anbieten. Ich kann auch kein Auto für 100 € Verkaufen und später auf die Idee kommen, dass man mich an dem Umsatz beteiligen muss.
      Fakt ist, die Provider müssen Ihre Preise so anpassen , dass sie damit wirtschaften können.

      ZITAT:
      "Stell dir einfach mal vor, dein Auto für das du Steuern usw. bezahlst, nutzt plötzlich am Abend der Pizzalieferant und muss dich dafür nicht entschädigen. Wie lange würdest du das mitmachen? Du hast die Anschaffungskosten etc. gehabt und der andere fährt dann nur Gewinne für sich ein. Das ist nichts anderen wie mit den Internetleitungen. "

      Ich suche lange nach dem entsprechenden Attribut. Um es neutral zu sagen, das ist einfach nur falsch.

      Richtig wäre:
      ZITAT:
      "Stell dir einfach mal vor, du bekommst ein Bus von der Bundespost überlassen.
      Mit diesem Bus möchtest du Fahrgäste befördern. Die Fahrzeiten, die Strecke und die Anzahl Passagiere darfst du selbst bestimmen. Du darfst auch ein beliebiges Beförderungsentgeld von den Passagieren verlangen. Du musst lediglich die zukünftigen Reperaturmaßnahmen bezahlen, aber selbst hierfür bekommst du 80 % Förderung.
      Nun kommst du aber auf die Idee dass du mehr Geld möchtest und du verlangst nun, dass deine Fahrgäste nicht nur ein Fahrticket lösen sondern dich noch an ihrem Einkommen beteiligen; schließlich können deine Fahrgäste nur durch dich ihre Arbeitsstelle erreichen.
      "

      Und genauso stellt es sich die Telekom derzeit vor.
      Tumbombali
      am 30. Oktober 2015
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      ZITAT:
      "Straße aufbuddeln, Kabel reinlegen, Arbeitskosten - da ist man schnell bei mehreren Huntertausend Euro für ein Anschlussbereich."

      Ich weiss nicht in welcher Welt du lebst, aber auch sobald du "ausbleibend" definieren kannst komm ich dich NICHT besuchen.
      ZITAT:
      "Callcenter ist nicht gleich Callcenter. Die Telekom hat tatsächlich auch eigene Mitarbeiter dort sitzen, die Anrufe entgegen nehmen und im Gegensatz zu einem richtigen Callcenter wesentlich mehr verdienen."

      Egal was sie bekommen, sie verdienen es nicht wenn sie nichts leisten! Und das auch nur damit der Kunde auf den Anbieter sauer wird und nicht auf den Betreiber.
      ZITAT:
      "Ich habe nicht das Gesetz gelobt, ich bin aber der Meinung, dass man erst mal abwarten muss und die Telekom sicherlich nicht darauf aus ist, möglichst viele Kunden zu vertreiben. Auf der anderen Seite kann es aber auch nicht sein, dass Firmen wie Facebook, WhatsApp und Co. absolut nichts für die Leitungen zahlen und nur die Gewinne einfahren."

      Die Kunden des Anbieters/Betreibers zahlen für die Daten die sie transportieren lassen. Du redest die Absicht schön, sich am "Wert" der transportierten Daten zu bereichern.
      ZITAT:
      "Stell dir einfach mal vor, dein Auto für das du Steuern usw. bezahlst, nutzt plötzlich am Abend der Pizzalieferant und muss dich dafür nicht entschädigen. Wie lange würdest du das mitmachen?"

      Andersherum wird ein Schuh daraus! In deinem Beispiel muss ich auf das von mir bezahlte Fahrzeug warten bis der Pizzalieferant es für mich freigibt!
      Qidan
      am 30. Oktober 2015
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      ZITAT:
      "Was kann der, sogar von der Politik angeprangerte, ausbleibende Netzausbau kosten?"


      Straße aufbuddeln, Kabel reinlegen, Arbeitskosten - da ist man schnell bei mehreren Huntertausend Euro für ein Anschlussbereich.

      ZITAT:
      "vorallem 30euro im monat dann wird mit 1 kasten 500häuser angeschlossen sind 8parteien sind dasmal eben 120tausend nur bei deinen 30euronen und da kommen noch die ganzen extras dazu."


      Städte sind nicht das Problem, sondern Randbezirke oder kleinere Ortschaften, in denen es vielleicht gerade mal 500 Haushalte gibt. Von denen ist die Hälfte bei der Telekom und der Rest bei anderen Anbietern, die nur einen Bruchteil für die Leitung bezahlen um diese dann als Reseller auftreten.

      ZITAT:
      "Die nicht aufgebracht werden müssen, da der einzige Posten "Service" über eine Staffel von Call-Centern dem Netzbetreiber aufgedrückt werden, der einen dann an den Anbieter zurückverweist."


      Callcenter ist nicht gleich Callcenter. Die Telekom hat tatsächlich auch eigene Mitarbeiter dort sitzen, die Anrufe entgegen nehmen und im Gegensatz zu einem richtigen Callcenter wesentlich mehr verdienen.

      ZITAT:
      "Mobilfunknetze und Breitbandkabelnetze sind nicht dasselbe, nicht einmal dasgleiche. Aber das Fehlen der Netzneutralität als Vorteil "verkaufen" zu wollen, ist genau der Mist auf dem diese Gesetz gewachsen ist."


      Ich habe nicht das Gesetz gelobt, ich bin aber der Meinung, dass man erst mal abwarten muss und die Telekom sicherlich nicht darauf aus ist, möglichst viele Kunden zu vertreiben. Auf der anderen Seite kann es aber auch nicht sein, dass Firmen wie Facebook, WhatsApp und Co. absolut nichts für die Leitungen zahlen und nur die Gewinne einfahren.

      Stell dir einfach mal vor, dein Auto für das du Steuern usw. bezahlst, nutzt plötzlich am Abend der Pizzalieferant und muss dich dafür nicht entschädigen. Wie lange würdest du das mitmachen? Du hast die Anschaffungskosten etc. gehabt und der andere fährt dann nur Gewinne für sich ein. Das ist nichts anderen wie mit den Internetleitungen.
      Tumbombali
      am 30. Oktober 2015
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      ZITAT:
      "Mal informiert, was der aktuelle Netzausbau kostet?"

      Was kann der, sogar von der Politik angeprangerte, ausbleibende Netzausbau kosten?
      ZITAT:
      "[...], wenn man auch die Instanthaltungskosten mal mit einberechnet."

      Die nicht aufgebracht werden müssen, da der einzige Posten "Service" über eine Staffel von Call-Centern dem Netzbetreiber aufgedrückt werden, der einen dann an den Anbieter zurückverweist.
      ZITAT:
      "Manche Dinge können doch sogar zu eurem Vorteil sein. Ich nehme da als Beispiel mal Spotify, welches ich im Handynetz nutzen kann, ohne mein Datenvolumen anzutasten."

      Mobilfunknetze und Breitbandkabelnetze sind nicht dasselbe, nicht einmal dasgleiche. Aber das Fehlen der Netzneutralität als Vorteil "verkaufen" zu wollen, ist genau der Mist auf dem diese Gesetz gewachsen ist.
      ZITAT:
      "[...] wir geben euch dafür XY% unseres Umsatzes“. Quasi eine Win-Win Situation."

      Jeder der auch nur ein bisschen Ahnung von Wirtschaft und explizit Startup-Unternehmen hat, weiss dass das als "Schröpfen" bezeichnet werden kann.
      ayanamiie
      am 30. Oktober 2015
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      30euro wo lebst du bitte schön.

      je nach anschluss kassieren die 1mal anmeldung zuden der router evtl routerkaufen dann inet tv gleich mit dazu das is ne eierlegende wollmilchsau


      vorallem 30euro im monat dann wird mit 1 kasten 500häuser angeschlossen sind 8parteien sind dasmal eben 120tausend nur bei deinen 30euronen und da kommen noch die ganzen extras dazu.


      So arm dran wie die anbieter immer tun sind die garnicht
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30.10.2015
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