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  • Destiny: Zu viel ist zu viel! Die Mikrotransaktions-Entwicklung in Destiny
    Quelle: Bungie

    Destiny: Zu viel ist zu viel! Die Mikrotransaktions-Entwicklung in Destiny

    In Destiny feiern die Hüter aktuell das Festival der Verlorenen. Um dabei an die richtig coolen Items ranzukommen, braucht's jede Menge Glück. Oder eben das nötige Kleingeld, um für Silber im Everversum einzukaufen. Wie hat sich das Everversum aber seit der Einführung entwickelt? Destiny-Fans rechnen nach.

    Destiny kaufen und dann glücklich sein? Das geht. Doch die Entwickler von Bungie bieten im Ingame-Shop Everversum dank Mikrotransaktionen immer noch dieses eine kosmetische Goodie, das der leidenschaftliche Destiny-Spieler dann haben möchte. Natürlich heißt es dann, Destiny-Silber für Echtgeld kaufen und die virtuelle Währung dann für die Gegenstände der Begierde ausgeben. Nur ist das einfacher gesagt, als getan. Pünktlich zu Events in Destiny, wie etwa dem aktuellen Festival der Verlorenen, tauchen sogenannte Mystery-Pakete im Shop auf. Die enthalten "mögliche" Gegenstände. Meistens so viele, dass die Chance gering ist, das Item zu bekommen, das man haben möchte.

    Etwa die Schätze der Verlorenen enthalten 28 unterschiedliche mögliche Objekte. 17 davon sind Masken, an denen kaum jemand Interesse hat. Zwei sind Waffenornamente, sechs sind Verbrauchsgegenstände, einer ein Sparrow. Wirklich cool sind die Geist-Hüllen Russischer Geist und Geist Geist - die eine trägt ein Teufelchen-Kostüm, die andere ein Bettlaken. Beide sind nicht nur putzig anzusehen, sondern erfüllen auch einen Zweck, bieten etwa Boni auf die Generierung von Glimmer und Planetenressourcen. Genaugenommen handelt es sich also nicht mehr um kosmetische Gegenstände. Davon aber abgesehen besteht eine Chance von 1 zu 27, das gewünschte Item zu bekommen. Ist der Gegenstand nicht enthalten, steigt die Chance nicht, weil es keinen Dubletten-Schutz gibt. Wer einmal eine Petra-Venj-Maske aus dem Beutel gezogen hat, hat auch bei den nächsten Schätzen der Verlorenen die Chance, dieselbe Maske zu erhalten.

    Unter dem Gesichtspunkt, dass die Everversum-Verkaufsstrategien von Bungie seit der Einführung des Shops immer aggressiver geworden sind, hat Destiny-Fan und Reddit-Nutzer TwistedMexi eine Auflistung der Gegenstände erstellt, die es im Everversum gab beziehungsweise gibt. Begann der Spaß am 13. Oktober 2015 noch mit Emotes - die meisten für 200 Silber, zwei für 500 Silber - ging die Party schon beim Festival der Verlorenen 2015 los. Ein Tanz kostet 300 Silber, ein anderer 500, ein dritter 700. Die Mystery-Pakete tauchen zuerst auf - eines kostet 200 Silber, drei kosten 500, sechs kosten 900. Die Pakete enthielten eine Maske, die nur daraus erhalten werden konnte. An der Stelle wollen wir nicht unterschlagen, dass sich ein "Schätze der Verlorenen" auch im Rahmen der Aktivitäten im Spiel verdienen lässt. Mit sehr viel Glück ist es also möglich, das begehrte Item ohne Einsatz von Echtgeld zu erhalten. Aber wie bereits erwähnt, die Chancen sind nicht wirklich groß.

    Mit der Sparrow-Rennliga im Winter 2015 gab's ein Emote für 500 Silber. 500 Silber wurden auch für ein Sparrow-Mystery-Paket angerufen. Immerhin: Smart-Loot war für das Mystery-Paket aktiviert. Das bedeutet, dass ihr aus einem Päckchen kein Item bekommt, das ihr schon habt. Dazu ließ sich ein Mystery-Beutel für 100 Silber für Sparrow-Hupen kaufen. Zum Valentinstag 2016 kosten bereits die meisten neuen Emotes 500 Silber. Ein einziges ist für 200 Silber verfügbar.

    "Toller" "Kauf jetzt im Everversum"-Trailer...

    01:01
    Destiny: Trailer zu Rise of Iron Treasures of the Lost

    Spektar-Rüstung ist mit dem April-Update 2016 verfügbar. Die Rüstung kann aufgewertet werden, erfüllt also einen spielerischen Zweck. Zusätzlich zu acht Emotes für 200 Silber und vier Emotes für 500 Silber könnt ihr Mystery-Pakete kaufen, die sich aber auch im Spiel verdienen lassen. Die enthalten mit einer hohen Chance Spektar-Rüstung und mit einer geringeren die coolen Besessenen-Klamotten, über die sich ein Emote freischalten lässt. Pro Woche lassen sich drei der Kisten verdienen. Wer keine Geduld hat, der kauft die Mystery-Pakete, die außerdem Rufbooster enthalten können.

    Mit dem Start von Das Erwachen der Eisernen Lords lässt sich nur noch eine Mystery-Tasche erspielen, die zudem nur ein Ornament (kosmetische Waffenanpassung) und Ruf-Booster enthält. Diese Tasche - ein Strahlender Schatz - lässt sich im Everversum für 200 Silber kaufen. Ruf-Booster lassen sich direkt für 100 Silber shoppen. Dazu sei gesagt: Die Booster waren vor allem zum Release von Rise of Iron nützlich, um mittels schnell geboosteten Fraktionsruf Rufpakete zu bekommen, und so das Lichtlevel des Charakters rasch zu erhöhen. Für Strahlende Schätze ist kein Smart-Loot aktiviert. Ornamente können in Silberstaub verwandelt werden, mit dem sich wiederum Legacy-Ausrüstung von Lord Saladin kaufen lässt. Auch Ornamente von Xûr kosten Silberstaub.

    Kommen wir zum letzten Update: Die bereits erwähnten Mystery-Pakete des neuen Festivals der Verlorenen kosten 200 Silber und es gibt keine günstigeren Paket-Angebote. Die Quest für diese Mystery-Pakete kann einmal pro Charakter abgeschlossen werden - theoretisch ist es also möglich, unendlich viele Pakete zu verdienen, indem ihr für die Quest wieder und wieder einen Charakter löscht, neu auf Stufe 40 und dann die nicht unaufwändige Questreihe spielt. Praktisch wird das aber kaum jemand machen. Die Zeit ist anders sinnvoller investiert. Smart-Loot ist wieder nicht aktiviert. Dadurch, dass sich die 28 Items der Mystery-Tasche nicht ingame verdienen lassen, hat das Event schnell seinen Reiz verloren. Wenn Destiny-Fans die neuen Items haben wollen, müssen sie Geld ausgeben.

    Nun lässt sich freilich diskutieren, dass niemand dazu gezwungen ist, sein sauer verdientes Geld auf das Everversum zu werfen. Natürlich nicht. Aber es geht auch mehr darum, dass sich Destinys angebotene Mikrotransaktionen von rein kosmetischen Inhalten zu spielrelevanten Items entwickelt haben. Lässt sich das schon Pay2Win nennen? Tatsache ist, dass die Destiny-Fans das alte Festival der Verlorenen vorgezogen haben, denn immerhin war es möglich, sich mit Klebstoff eine Maske zu erhalten, die man mochte. Generell schlägt Bungies Strategie für Destinys Everversum eine aggressivere Richtung ein. Redditor randomiraqi fasst es ganz gut zusammen:

    'Bungie: "Wir bringen Mikrotransaktionen ins Spiel, um kostenfreie Events zu finanzieren." Und jetzt geben sie uns ein Event, bei dem alles auf Mikrotransaktionen basiert.'

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    • Elenenedh Google+
      30.10.2016 01:00 Uhr
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      Naviesh
      am 30. Oktober 2016
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      Ich hab damals MKX vorbestellt und zocke es heute noch gern. Destiny hab ich mal als Demo gespielt und fand es langweilig.
      Schrottinator
      am 30. Oktober 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ich bin eigentlich ganz glücklich mit Warframe.
      Destructix
      am 30. Oktober 2016
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      Destiny wird noch mal gemolken bis es den zweiten Teil gibt... da kaufen sich die Spieler alles noch mal...
      Slyver89
      am 30. Oktober 2016
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      Als und ein Gigantisches Universum vergleichbar mit Star Wars versprochen wurde habe ich Vorbestellt. Neben BF4 war diese Vorbestellung der Hauptgrund nie wieder vor zu bestellen, egal wie groß der Titel sein mag. Das was uns geboten wurde war das Gegenteil aller Werbeversprechen, von wegen man kann überall hinlaufen was in sichtweite ist (sagten die rotzfrech während des Erwachens des Helden). Alles Lüge, ab dem Punkt als ich das erkannte ist das Spiel auf Ebay gelandet. Ich hab bereits 3 Tage nach Release erkannt was Destiny werden wird. Selber Schuld wer das nach Release weiter gezockt hat und heute noch vorbestellt (die Qualitätsprodukte von Blizzard oder Square Enix dürfen noch eine Ausnahme sein).
      Slyver89
      am 30. Oktober 2016
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      Leute: HÖRT AUF jeden Mist vorzubestellen und konsumiert nicht jeden Dreck wie Geier denen ein Kadaver vorgeworfen wird. Kadaver trifft auf die meisten heutigen Spiele sehr gut, die haben auch keine Seele mehr.
      Wynn
      am 30. Oktober 2016
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      Hui wenn Elenedh was kritisches zu Destiny schreibt dann haben die Entwickler wirklich den Karren tief in der Scheisse stecken ^^
      Tikume
      am 30. Oktober 2016
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      Ich spiele es nicht - insofern berührt mich das nicht emotional.

      Für mich stellte es sich so dar, dass es ein Vollpreis Spiel ist und die DLCs/Addon auch nochmal Kosten. Ihren kleinen Ingame Shop haben sie dann noch obendrein durch die Hintertür gedrückt

      Bei solchen Gambling Items kann man nur sagen: Finger weg, das ist wirklich die Pest.
      Archeage hat sowas ja auch. Die haben aber mittlerweile gelernt und die Items landen auch (meist mit anderer Farbe) im Loyalitätspunkte-Shop.

      Ich bin sicher Destiny 2 wird alles besser machen ^^
      Tikume
      am 30. Oktober 2016
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      Das hat nichts mit müssenzu tun, aber Destiny 2 ist doch quasi schon angekündigt und die ganzen Destiny Spieler werden sich sicher alles nochmal genauso antun
      Slyver89
      am 30. Oktober 2016
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      Du denkst ein Publisher, welcher mehr seine Bilanz ausgewogen halten muss anstatt Risiken (wie Nintendo mit der Switch) einzugehen wird mit einer fortsetzung "alles besser" machen? Und dann auch noch der Publisher von Call of Duty?
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http://www.buffed.de/Destiny-Spiel-21308/Specials/Everversum-Mikrotransaktion-Pay2Win-1211947/
30.10.2016
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