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  • Destiny: Bungies Action-Rollenspiel in der Vorschau

    Über ein Jahrzehnt stand das Entwicklerstudio Bungie nur für ein Spiel: Halo. Das wird sich mit dem Action-Rollenspiel Destiny nun endlich ändern.

    Als Bungie im Jahr 1999 für Halo die Werbetrommel rührte, ist von einem ganz anderen Spiel die Rede gewesen, als wir es heute unter diesem Namen kennen. Die Vision der Entwickler war es, eine offene Online-Spielwelt zu erschaffen, in der sich größere Spielergruppen in Teams organisieren und zu Fuß oder in Kampf-Buggys gegeneinander kämpfen. Als das erste Halo-Spiel dann 2001 für die Xbox erschien, hatte sich das Spielprinzip dramatisch in Richtung Singleplayer-Shooter verändert. Was war geschehen? Ob technische, finanzielle oder Marketing-Gründe den Ausschlag für die Planänderung gaben, werden wir wohl nie erfahren. Was aber auffällig offensichtlich ist: Das Spielkonzept von Destiny weist enorm viele Parallelen zur ursprünglichen Halo-Idee auf – eine futuristische Online-Welt, in der Menschen miteinander und mit feindseligen Aliens ums Überleben kämpfen. Und eine weitere Ähnlichkeit: Destiny erscheint wie Halo erst einmal nur für Konsole, auch wenn das Spiel gleich für die Xbox One und Xbox 360 sowie Playstation 3 und 4 angekündigt wurde.

    Destiny: Ein Captain der Geächteten lauert in den Schatten der Ruinen auf der Erde. Destiny: Ein Captain der Geächteten lauert in den Schatten der Ruinen auf der Erde. Quelle: Bungie Die Geschichte Destinys beginnt an einem nicht näher definierten Zeitpunkt in der Zukunft der Erde. In die Umlaufbahn tritt eine gigantische, offensichtlich intelligente Sphäre ein, die von den Menschen fortan "Der Reisende" genannt wird. Das außerirdische Wesen ist freundlich gesinnt und dieses erste Treffen legt den Grundstein für ein goldenes Zeitalter der Menschheit. Alles erscheint perfekt … bis das Sonnensystem von einer Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes heimgesucht wird. Zusätzlich überfallen Aliens verschiedener Spezies die Erde und ihre Kolonien. Unter den Eindringlingen sind die vierarmigen Geächteten, der Zombie-artige Schwarm, die KI-Krieger der Vex und die massigen Kabale (siehe Kasten). Mit enormer Brutalität und teils modernen Waffen besetzen die Eindringlinke die Siedlungen der Menschen auf Mond, Mars und Venus, überrennen einen Großteil der Erde. Nur eine Stadt bleibt übrig. Dort, wo die Sphäre sehr tief über dem Erdboden schwebt, können die Feinde der Menschheit nicht eindringen. Das schützende Kraftfeld des Reisenden ist zu stark. An diesem letzten sicheren Ort sammeln sich die wenigen Überlebenden und erbauen die sogenannte letzte Stadt. Nun steht die Menschheit vor der Wahl: sich hinter den Mauern verstecken oder das zurückfordern, was ihnen rechtmäßig zusteht? An dieser Stelle setzt das Spielgeschehen ein.

    Rassen & Klassen

    Wie in einem typischen MMORPG auch, startet man mit der Charaktererschaffung. Zur Wahl stehen drei Völker: typische Menschen, die letzten Überlebenden einer einstgroßen Zivilisation. Sie sind hart im Nehmen und vielseitig, sonst hätten sie den Exodus nicht überstanden. Die Menschen sind aber nicht die Einzigen Überlebenden, denn es gibt noch zwei weitere humanoide Völker: die Erwachten und die Exo (siehe Kasten). Während die Erwachten dank ihrer blauen Haut und den hellen Augen und Haaren exotisch, mysteriös wirken, erinnern die gepanzerten und bis an die Zähne bewaffneten Exo an menschgewordene Kampfmaschinen. In ihren schweren Rüstungen und mit den verstärkten Klauenhänden, haben sie nur noch wenig Menschliches an sich.

    Hat man sich für eines der Völker entschieden, geht's weiter mit der Klassenwahl. Jäger, Titan und Warlock (siehe Kasten) stehen zu Gebot, die sich laut den Entwicklern spielerisch deutlich voneinander unterscheiden. Während der Jäger eher der Typ leichtfüßiger Schadensausteiler ist, passt der Titan ins Schema des Tanks. Der Warlock hingegen ist der Magier des Trios.
    Hat man sich für die Klasse und den Namen entschieden, beginnt die Charakterentwicklung, die man wie in Online-Rollenspielen über die Verbesserung von Talenten, Attributen, Fähigkeiten und Gegenstände vorantreibt. Bis zu drei Waffen und verschiedene Kleidungsstücke wie Helm, Handschuhe oder Schuhe könnt Ihr Eurem Avatar anlegen (siehe Kasten). Die meisten Teile verbessern passive Boni wie etwa eine höhere Schussgenauigkeit oder mehr Ausdauer, einige bringen sogar aktive Fähigkeiten mit sich. Das Thunderlord-Maschinengewehr zum Beispiel, welches Bungie während einer Gameplay-Session auf der Spielemesse E3 2013 zeigte, eröffnet Euch die Funktion "Rolling Thunder". Die Charakterentwicklung wird sogar von einem Talentsystem unterstützt, das aber noch nicht gezeigt wurde und dessen genaue Wirkungsweise vorerst im Dunkeln bleibt. Eines ist aber bereits jetzt klar: Destiny ist kein simpler Online-Shooter, sondern ein vielschichtiger Hybrid zwischen Online-Rollenspiel und Online Team-Shooter.

    Optisch "Wow!"

    Ob verödete Steppengebiete um die letzte Stadt, durch die sich überwachsene Highways mit Autowracks winden, oder die Dschungel der Venus und die Wüsten des Mars, grafisch ist das Spiel eine Augenweide. Es ist nicht steriles Science-Fiction, sondern eine schmutzig-moderne Welt, die ein wenig wie Western und Endzeit gleichzeitig wirkt. Zwischen all den Ruinen und Trümmern des Krieges blitzt elegantes Design hochtechnisierter Maschinen durch.

    Destiny: Solche sechsbeinigen Kampfdroiden müsst Ihr in öffentlichen Events bekämpfen. Destiny: Solche sechsbeinigen Kampfdroiden müsst Ihr in öffentlichen Events bekämpfen. Quelle: Bungie Gespielt wird in der Ego-Perspektive. Obwohl es Zonen geben wird, in denen die Kamera in die Verfolgersicht schaltet, damit man seinen Charakter auch mal von außen sehen kann. Die meiste Zeit aber, betrachtet man das Spielgeschein aus der eigenen Sicht. Damit man leicht in die Spielwelt eintauchen kann, haben sich die Designer für ein spartanisches Head Up Display entschieden: Links unten im Bild gibt es eine kleine Anzeige für die gewählten Spezialfähigkeiten und Waffen inklusive verbleibender Munition, darüber befindet sich eine transparente Minimap. Zentral im Bild liegt ein winziges Fadenkreuz, rote und blaue Marker im Spiel zeigen Gegner und Freunde an – das war's dann auch schon. Damit steht Destiny in kontrastreicher Konkurrenz mit vielen klassischen Online-Rollenspielen, die Eure Sicht mit ihrer Fensterfront zukleistern.

    Selbst zielt der Mann

    Den Gegner aufschalten und dann das Kampfsystem den Rest erledigen lassen, das gibt es in Destiny natürlich auch nicht. Man zielt selbst per Fadenkreuz. Ob man trifft oder nicht, hängt damit zu einem beträchtlichen Teil vom eigenen Skill ab. Aber ist die Waffe an sich ungenau und ist der eigene Attributs-Trefferwert gering, schießt man trotz pixelgenauen Anvisierens schon mal daneben – so wie beispielsweise im Free2Play-MMOG World of Tanks. So kommen also doch einige Rollenspielaspekte zum Tragen, die Destiny nicht vollständig Skill-abhängig machen. Wie deutlich die Unterschiede zwischen einem Einsteiger und einem Endgame-Charakter im PvP sind, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen.

    Denn Kompetitives wird neben klassischen PvE- beziehungsweise kooperativen Inhalten eine wichtige Rolle spielen. Man gibt also nicht nur KI-gesteuerten Aliens auf die Mütze, sondern auch konkurrierenden Spielergruppen. Worum es dabei genau geht, ist uns noch nicht bekannt. In einer technisch und kulturell niedergehenden Welt, in der die Überlebenden um die Reste der einstmaligen Hochkultur kämpfen, sind Bruderkriege jedoch leicht zu begründen.

    Hüter der Erde

    Die Spieler schlüpfen nicht in die Rolle stinknormaler Flüchtlinge, nein, man gehört zu den Hütern! Dies ist eine elitäre Truppe, die sich mit Geschick, Intelligenz, moderner Waffen und Magie in der Außenwelt den Aliens zur Wehr setzen. Manchmal ist man allein unterwegs, oft aber auch in Gruppen. Das Playsession-Video von der Spielemesse E3 zeigt ein Zweier-Team aus Warlock und Jäger, die in die Ruinen einer einstigen Menschenmetropole eindringen. Der zweite Spieler kommt erst einige Minuten nach Spieler eins hinzu, was den Eindruck einer frei begehbaren Spielwelt nahelegt. In bester Tag-Team-Manier kämpfen sie sich durch Gruppen Außerirdischer und stehen dann einer Art Zwischenboss gegenüber: Rixis, dem Archon Slayer. Dieser übermannsgroße Captain erinnert entfernt an die gigantischen Eldar des Warhammer-40.000-Universums von Games Workshop: vielarmig, mit modernsten Waffen ausgestattet und dazu noch magisch begabt. Sofort nach Kampfbeginn mit Rixi beißt einer der beiden Spieler ins Gras. Aber der übrig gebliebene Recke, schafft es mit Geschick, den Boss allein zu besiegen. Im Anschluss belebt der Sieger seinen gefallenen Kumpanen wieder und es geht ans Looten – wie in einem typischen MMORPG.

    Destiny: Die Geächteten greifen in Gruppen an und bestehen stets aus verschiedenen Kämpfertypen. Destiny: Die Geächteten greifen in Gruppen an und bestehen stets aus verschiedenen Kämpfertypen. Quelle: Bungie Die Kämpfe verlaufen aber deutlich dynamischer als in WoW und Co. Genau wie in einem klassischen Ego-Shooter, sind die beiden Spieler stets in Bewegung. Unterbrechen die Sichtlinie zum Gegner, indem sie hinter Säulen, Kisten und Stahlträgern verstecken. Dann kurz herausschauen, schießen und zur nächsten Deckung weiter eilen. Das Terrain ist dabei weniger "aufgeräumt" als in klassischen Online-Rollenspielen. Überall liegen Trümmer und Müll herum, Schatten und diffuses Licht verwandeln das Areal in unübersichtliches Schlachtfeld. Man muss beweglich bleiben, um zu überleben.

    Von drinnen nach draußen

    Aber auch außerhalb von Gebäuden geht es ordentlich zur Sache. Als ein dritter Charakter – ein Titan – die Gruppe verstärkt, startet ein öffentliches Event, von denen es laut den Entwicklern zahlreiche geben soll. Alien-Raumschiffe fliegen an und reißen dabei rücksichtlos Gebäude des verlassenen Industriegebietes nieder, indem sie Türme und Schornsteine einfach rammen. Aus den Schiffen strömen aber nicht nur feindliche Infanteristen, sondern auch ein vierbeiniger Kampfläufer! Die schwer gepanzerte Maschine ist mit einer riesigen Kanone und einem Raketenwerfer bestückt. Diesem Gegner ist das Trio allein nicht gewachsen, also eilen weitere Spieler zur Hilfe. Mit konzentriertem Granaten- und Raketenfeuer schaffen sie es schlussendlich, die Feinde zu besiegen.

    In Destiny geht es aber nicht allein um Ballerei. In den Trailern sind einige Zwischensequenzen zu sehen, in denen voll vertonte Dialoge mit NPCs gehalten werden. Ein blauhäutiger Erwachter etwa, den man in einer Ruine in der Wildnis trifft, hält einem eine Knarre unter die Nase. Der eigene Menschencharakter versucht die Situation zu entschärfen und schlägt vor, die Waffe runterzunehmen, so dass man reden könne. Die Blauhaut antwortet jedoch: "Hier, in der Wildnis, führen wir unsere Gespräche immer so." Gefährliche Zeiten kommen auf uns zu.

    12:17
    Destiny: Offizielle Gameplay-Präsentation von der E3
  • Destiny
    Destiny
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Bungie Studios (US)
    Release
    09.09.2014
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Diola
    Wie kann man so blöd sein und den PC als Plattform ignorieren? Megafail!
    Von Tsukasu
    Würd ich nicht sagen. Hab Battlefield 3 auf PC und Ps3 und ich fühl mich mit einem Controller einfach besser. Wie soll…
    Von D4rk-x
    Also ich hab auch ne Konsole und die PS 4 ist ebenfalls vorbestellt aber Shooter spielt man auf dem PC, genau wie RTS…

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    • Storyteller
      17.08.2013 14:04 Uhr
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      Diola
      am 18. August 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wie kann man so blöd sein und den PC als Plattform ignorieren?
      Megafail!
      D4rk-x
      am 17. August 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Also ich hab auch ne Konsole und die PS 4 ist ebenfalls vorbestellt aber Shooter spielt man auf dem PC, genau wie RTS Tittel... Ich hoffe auf eine PC Umsetzung
      Tsukasu
      am 17. August 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Würd ich nicht sagen. Hab Battlefield 3 auf PC und Ps3 und ich fühl mich mit einem Controller einfach besser. Wie soll ich sagen: Bei einer Maus hab ich nicht so ein wiederstand wie bei nen stick von einem Controller. Liegt aber auch daran das ich seit ich klein war die meiste zeit auf Ps1 - Ps....... spiele und wohl auch spielen werden. Ich kenn einfach die funktione in und auswendig. Das einzige was ich auf Pc zocke sind MMORPGs,da diese aber auch langsam auf die Konsole kommen freu ich mich drauf.
      DerPrinzz82
      am 16. August 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wird für die PS4 gekauft!
      Maik2325
      am 16. August 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wie, das Spiel kommt nich für den Pc? DAs Spiel sieht echt geil aus etc.
      ReneKF
      am 16. August 2013
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Hab ich den häufig genannten Kasten übersehen?
      Ich bedaure, dass keine PC Umsetzung geplant ist.
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1083518
Destiny
Destiny: Bungies Action-Rollenspiel in der Vorschau
Über ein Jahrzehnt stand das Entwicklerstudio Bungie nur für ein Spiel: Halo. Das wird sich mit dem Action-Rollenspiel Destiny nun endlich ändern.
http://www.buffed.de/Destiny-Spiel-21308/Specials/Destiny-Bungies-Action-Rollenspiel-in-der-Vorschau-1083518/
17.08.2013
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2013/08/Destiny_05-buffed.jpg
destiny,bungie
specials