• buffed.de
  • WoW-Datenbank
  • Hearthstone-DB
Games World
Login Registrieren
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
  • Destiny 2 ist wie Destiny - nur besser!
    Quelle: Bungie

    Destiny 2 ist wie Destiny - nur besser!

    Activision und Bungie haben nach Los Angeles geladen und die Destiny-Fans sind dieser Aufforderung zur Premiere des Gameplays von Destiny 2 gerne nachgekommen. Was wir über Destiny 2 erfahren haben und was wir selbst anspielen konnten, erfahrt ihr bei uns.

    Destiny ist tot, lang lebe Destiny! So oder so ähnlich lässt sich das Gefühl beschreiben, das wir bei der Gameplay-Premiere von Destiny 2 in Los Angeles haben, zu der wir von Activision und Bungie geladen wurden. Bei kuschligen 25 Grad, im angenehmen Schatten des Inneren eines Flugzeughangars feuern die Macher von Destiny ein bildgewaltiges Feuerwerk, das die Emotionen des Publikums hochschwappen lässt.

    Zuerst wird uns das Intro-Filmchen von Destiny 2 gezeigt, das auch den Neulingen in Bungies Space-Saga die Geschichte ihres Charakters in handlichen drei Minuten präsentiert. Vorhut-Chef Zavala erzählt im Cinematic seine eigene Geschichte, die stellvertretend für die eines jeden Hüters steht. Die unbekannte, nicht unfreundliche Präsenz und sphärenförmige "Der Reisende" kommt in unser Sonnensystem und schenkt der Menschheit das wissenschaftliche und technologische Wissen, dass die Bevölkerung in ihrer Entwicklung Jahrhunderte vorwärts zu katapultieren. Dann kommen außerirdische Fieslinge in Form von Gefallenen, Vex, Schar und Kabale daher, die unserer Evolution und der Macht des Reisenden neiden, und greifen uns an. Der Reisende fällt in eine Art Koma und schwebt als beschützender, riesiger Ball über der Letzten Stadt auf der Erde. Soweit die Entwicklungen aus Destiny, an die Destiny 2 anknüpft.

    02:55
    Destiny 2: Der spektakuläre Gameplay-Trailer auf deutsch!

    Destiny 2: Dampfhammer

          

    Der eigentliche Start von Destiny 2 verläuft dann so: Zavala und seine Mitstreiter Ikora und Cayde sind in Sorge, denn sowohl die Sensoren des Walls - eine riesige Mauer rund um die Letzten Stadt - als auch die Satelliten im All haben scheinbar aufgrund eines heftigen Sturms den Geist aufgegeben. Die Hüter hocken in ihrem Stützpunkt, dem Turm auf dem Wall, und sind quasi blind und taub. Zu spät bemerken sie eine Armada an Kampfschiffen der Kabale, die nicht nur auf die Letzte Stadt zuhält, sondern insbesondere auf den Reisenden, um ihn in ein Gefängnis einzusperren und seine Energien anzuzapfen. Völlig unvorbereitet treffen die Angriffe der Kabale nicht nur die Hüter sondern auch die Letzte Stadt, die mit dem Angriff der Außerirdischen in einem Flammenmeer aufgeht. Und an dem Punkt beginnt Destiny 2 mit der ersten Missionen "Homecoming" - dazu später mehr.

    Das Publikum bricht in Jubel aus, und das sollte jeder Gamer, der nur ansatzweise etwas von Destiny weiß. Denn das Sequel, das im September für den PC, die Playstation 4 und die Xbox One veröffentlicht wird, schließt augenscheinlich an die Glanzstunde von Destiny an, die "König der Besessenen" heißt. Diese Erweiterung, die ein Jahr nach Release des Hauptspiels auf den Markt gebracht wurde, hat das Spiel in den Augen vieler Fans erheblich... nun... geiler gemacht. Zum einen, weil die Kampagne um den Rachefeldzug des Schar-Obermotzes Oryx vor allem von den Charakteren Zavala, Cayde und Ikora getragen wurde. Zum anderen weil mit König der Besessenen viele gute Detail-Änderungen Einzug gehalten haben, die wirklich Sinn und Spaß gemacht haben. Und genau das verspricht auch Destiny 2 - deswegen der ohrenbetäubende Jubel im Flugzeughangar und bestimmt auch daheim vor den Bildschirmen, denn schließlich wurde die Präsentation via Livestream ins Internet gespült.

    Destiny 2: Die große Story-Wende?

          

    Luke Smith, Game Director von Destiny 2 verspricht alsbald auf der Bühne folgendes: eine tolle Spielwelt mit cooler Kampagne und tollen Charakteren, genug neue Dinge zu tun und die Möglichkeit, dass alle Hüter alle Inhalte von Destiny 2 erleben können. Dafür wird Smith von den Fans frenetisch gefeiert. Aber der Reihe nach. Beginnen wir mit Punkt eins: einer starken Kampagne. Nicht nur soll Destiny 2 mehr Missionen und Zwischensequenzen als der Vorgänger bieten, sondern auch eine Geschichte, die fesselt und weniger mysteriös wie die des Prequels. Selbst diejenigen unter euch, die das Spiel nie angefasst haben, werden schon davon gehört haben, dass die Storybögen des ersten Destiny... nun ja... sagen wir "schwierig" sind. Maßgeblich wird die Schuld einem Wechsel der Autoren in der fortgeschrittenen Entwicklungsphase von Destiny zugeschoben. Dass es nicht schwer ist, eine packende und dennoch charmante Geschichte im Universum von Bungies Space-Saga zu erzählen, hat König der Besessenen bereits bewiesen. Und diesen Weg schlägt allem Anschein nach auch die Kampagne von Destiny 2 ein.

    Destiny 2: Ich komm' hier rein!

          

    Destinys Hüter sind zu Beginn von Destiny 2 am Boden. Destinys Hüter sind zu Beginn von Destiny 2 am Boden. Quelle: Activision/Bungie Zurück zum Angriff auf den Turm. Wir werden von Zavala und Co zur Hilfe gerufen und landen mitten im Geschehen, und zwar an dem Ort, den wir mit unserem Hüter seit dem Release von Destiny mehrfach pro Spielsession besuchen: dem Hauptplatz des Turm. Da blutet das Herz der langjährigen Aufpasser über die kläglichen Überreste der Menschheit, schließlich wird gerade unsere Heimat ins Nirwana gebombt. An der Seite von Zavala halten wir mehreren bombastischen und nervenkitzeligen Angriffswellen der Kabale stand, bevor wir von Ikora in den Nordturm gerufen werden. Irgendwas ist mit dem Sprecher, dem Sprachrohr zwischen Menschheit und Reisendem im Argen. Wir rennen rüber zum Domizil des Sprechers, ballern noch ein paar Kabale von der Bildfläche und werden Zeuge davon, wie Ikora ein Raumschiff der Kabale eigenhändig zerlegt. Der Sprecher aber ist fort, sein ganzes Observatorium wurde aus dem Turm gerissen. Wir haben keinen blassen Schimmer, wo er hin ist. Aber in der aktuellen Notlage ist das auch wurscht, denn schon fallen uns Kabale in den Rücken. Eine uns bislang versperrte Tür hat sich geöffnet und lässt uns durch eine Gasse gefüllt mit kleinen Lädchen und großen Kabalen hasten, bis wir auf der anderen Seite schließlich von Fliegerass Amanda Holiday aufgegriffen und an Bord des größten Kabale-Schiffs gebracht werden.

    Dort sollen wir einen Schutzschild deaktivieren. Und dort endet auch unsere Anspielsession im Rahmen des Events und das daraus im Livestream gezeigte Material; direkt vor einer dunklen, riesigen Gestalt in den schattigen Eingeweiden des Raumschiffs. Dominus Ghaul. Der Anführer der Rotlegion der Kabale. Ein Typ, so unangenehm wie die Zahnschmerzen eines Hungrigen bei einem Festbankett. Wie er allerdings aussieht, verraten uns die Entwickler von Bungie noch nicht. Sie wollen ja nicht zu viel vorwegnehmen. Aber das, was es bereits zu sehen gibt, funktioniert fantastisch; natürlich insbesondere für Destiny-Veteranen. Mit unseren Hütern geht's mitten rein ins wummsige und krachige Geschehen, aus denen unsere Charaktere gebrochen hervorkriechen werden. Denn Destiny 2 erzählt vor allem eine Geschichte des Verlusts, wie Luke Smith beschreibt.

    Destiny 2: Aller Anfang ist schwer

          

    Natürlich ist hinlänglich bekannt, dass keine Inhalte, Items und Errungenschaften aus Destiny in den Nachfolger übernommen werden. Deswegen steht jeder Hüter nach der ernüchternden Begegnung mit Ghaul vor dem Nichts. Resümieren wir kurz: der Reisende wird gefangen, der Sprecher ist verschollen, der Turm liegt in Trümmern und unsere Helden Zavala, Ikora und Cayde stehen vor den Ruinen ihrer Existenz. Das schreit nach einer langen, dramatischen Aufbauarbeit, die wir mit unseren eigenen Charakteren leisten müssen; nicht nur hinsichtlich der Kräfte unserer Spielfiguren sondern auch hinsichtlich unserer drei formidablen Anführer, die es nach dem Angriff der Kabale in alle vier Himmelsrichtungen verstreut. Wortwörtlich.

    Die europäische Todeszone ist eines von vier offenen Gebieten in Destiny 2 Die europäische Todeszone ist eines von vier offenen Gebieten in Destiny 2 Quelle: Activision/Bungie Und damit sind wir beim zweiten Punkt der Dinge angelangt, die Luke Smith in seiner Eröffnungsrede verspricht: eine spannende neue Welt mit Abenteuern. In Destiny haben unsere Hütern Destinationen des inneren Sonnensystems besucht: die Erde, den Mond, den Mars und die Venus. In Destiny 2 ist all das Geschichte. Wobei, das stimmt nicht ganz. Die Europäische Todeszone liegt freilich auf der Erde und bietet uns damit einen frei erkundbaren Spielabschnitt in heimischen Gefilden. Die Todeszone war in Destiny bislang nur im Rahmen von PvP-Schlachten im Schmelztiegel besuchbar, beispielsweise über die Map Witwenhof. Nun also gibt's in Destiny 2 eine ganze blühende Landschaft, durch die unsere Helden reisen dürfen. Ob diese frei begehbaren Welten so offen wie in einem MMO werden, ist noch nicht bekannt.

    Zumindest erwarten euch weiterhin öffentliche Events und Patrouillen (kleine Sammelaufgaben). Dazu kommen in Destiny 2 noch Abenteuer und verlorene Sektoren. Die Abenteuer sind Nebenmissionen, die ihr über NPCs in der Spielwelt aufstöbert. Und verlorene Sektoren sind kleine, geheime Schätze in Mini-Dungeons, die ihr aufstöbert, um Loot zu ergattern. Denn schließlich ist auch Destiny 2 noch das, was Destiny 1 ist - ein Loot-Shooter mit Wurzeln im Diablo-Spielprinzip. Aber die große Hüter-Gemeinschaft hat in den vergangenen Jahren ein ums andere Mal bewiesen, dass sie vor allem Bock auf das Ausbaldowern von Rätseln haben. Da ist es nur logisch, dass die Entwickler von Bungie den Entdeckerdrang der Hüter mit verlorenen Sektoren und Abenteuern aufpeppen.

    Destiny 2: Titan, Nessus, Io

          

    Soweit die Theorie. Denn in der Praxis konnten wir das noch nicht ausprobieren. Im Rahmen des Gameplay-Events gab's nur einen Teil der ersten Mission von Destiny, einen Strike (quasi wie eine Instanz in einem MMO) und eine PvP-Map zu spielen. Keinen Bereich der offenen Welt, keine Abenteuer, keine verlorenen Sektoren, keine neuen öffentlichen Events mit heroischen Herausforderungen. Die Zeit - oder die Beta - wird also erst einmal zeigen müssen, ob die neue "offene" Welt von Destiny 2 so cool wird, wie sie klingt. Immerhin wissen wir jetzt, welche weiteren Ziele im Sonnensystem wir anfliegen dürfen. Neben der Europäischen Todeszone warten die Methansee des Saturnmondes Titan, der von den Vex völlig umgebaute Planetoid Nessus und der Jupitermond Io auf abenteuerlustige Hüter.

    Die Rotlegion unter Dominus Ghaul greift die Letzte Stadt an. Die Rotlegion unter Dominus Ghaul greift die Letzte Stadt an. Quelle: Activision/Bungie Jeder dieser Schauplätze ist mit der Storyline eines der drei Vorhut-Protagonisten verknüpft. Auf Io versteckt sich die wutentbrannte Warlock-Anführerin Ikora, während auf Titan der - passenderweise - Titan-Chef Zavala eine Art Midlife Crisis erlebt und sich fragt, ob wir denn noch Hüter sind, jetzt, wo uns die magische Macht des Reisenden, das Licht, nicht mehr erfüllt. Und Draufgänger und Jäger-Lehrer Cayde versucht sich als Held der Stunde auf Nessus. Natürlich geht sein Trip aber voll in die Hose. Darauf freuen wir uns, auf mehr Abenteuer mit diesen drei inzwischen geliebten Charakteren. Und wir hoffen, dass sie wie schon in der Mission "Homecoming" häufiger innerhalb von Missionen zu sehen sind, als im gesamten Vorgänger von Destiny 2.

    Einher mit den neuen Schauplätzen geht übrigens eine Überarbeitung des Navigators, der Weltraumkarte. Bislang mussten wir in Destiny 1 fürs Planetenhopping ständig in den Orbit wechseln, um von Punkt A nach Punkt B zu gelangen. Die Entwickler von Bungie versprechen, dass wir im Sequel direkt von einem Planeten zum nächsten reisen können, ohne erst in den Orbit zu wechseln - eine sinnvolle und längst fällige Komfortanpassung.

    Destiny 2: Klassenneuanstrich

    Wo wir schon Ikora, Zavala und Cayde erwähnen, merken Destiny-Veteranen, dass es im Nachfolger keine neuen Klassen gibt. Warlock, Titan und Jäger bleiben uns nicht nur erhalten, sondern spielen sich größtenteils auch noch so wie in Destiny 1. Warum auch bewährte Prinzipien ändern? Allerdings konnten wir bisher nur drei Unterklassen in Augenschein nehmen: den Sentinel des Titanen, den Arcstrider des Jägers und die Dawnblade des Warlocks. Komische Namen, nicht? Nicht nur wurden die Arkus-Unterklasse des Titan, der Arkus-Fokus des Jägers und die Solar-Spezialisierung des Warlocks umbenannt, sondern auch überarbeitet. Die Talentbäume haben ein anderes Layout und vor allem in den Super-Fähigkeiten der Hüter spiegeln sich die Änderungen wieder. So schmeißt die Dawnblade - vorher der Sonnensänger - bei der Aktivierung des Supers mit flammenden Schwertern um sich statt den Gegner in einer See aus Granaten zu ersticken. Die bislang sehr defensiv eingestellte Titanen-Spezialisierung Verteidiger weicht mit dem Sentinel einer etwas offensiveren Spielvariante, mit der ein Energieschild durch die Gegner geschleudert wird.

    Neue Talentbäume, hier am Beispiel des Stürmer-Titan Neue Talentbäume, hier am Beispiel des Stürmer-Titan Quelle: Computec Media GmbH Dazu erhält jede Subklasse einen vierten Skill. Bislang haben sich Destiny-Hüter am Feuerwerk ergötzt, das sie mit Nahkampfangriff, Granaten und Supers abfackeln konnten. Künftig gibt's noch einen Support-Skill, wir nennen ihn jetzt einfach mal so. Im Falle der Dawnblade beispielsweise haben wir die Wahl zwischen einem kreisförmigen Bereich am Boden, der Hüter, die sich in den Effekt reinstellen, heilt oder ihre Angriffskraft erhöht. Ausgelöst wird der Skill in der PS4-Fassung über das Drücken und Halten der Kreistaste. Der Stürmer unter den Titanen hingegen kann entweder eine kleine oder eine große Barriere herbeirufen. Die kleine dient als Deckung, die schneller nachladen lässt, die große verhindert kurzzeitig Schaden. Jäger der Revolverheld-Zunft verfügen über zwei verschiedene Ausweichrollen mit positiven Nebeneffekten; entweder schnelleres Nachladen der Waffen oder eine schnellere Aufladung von Nahkampfenergie, wenn in der Nähe von Gegnern gerollt wird.

    Destiny 2: Kinetik, Energie, Power

          

    Nicht nur an den Klassen und ihren Talentbäumen gibt's Anpassungen sondern auch an den Waffenslots. Künftig hantiert ihr nicht mehr mit Primärwaffe, sekundärem Schießgewehr und schweren Waffen. Stattdessen sitzen im ersten Slot Waffen mit kinetischer Energie, im zweiten solche mit elementarer Energie und im dritten Platz warten die Power-Schießeisen. Das bedeutet mehr Freiheit bei der Auswahl der angelegten Waffen. Wer total auf Handfeuerwaffen steht, kann in allen Slots eine solche anlegen - Bombe!

    Was wir übrigens nicht in den Charakterbildschirmen der Anspielversionen von Destiny 2 gesehen haben, sind Attribute und Rüstungswerte. Charakterstufen bis Level 20 gab's noch, den Lichtlevel ebenfalls - der Strike "Inverted Spire" etwa ist auf Lichtlevel 150 ausgelegt - aber Attribute und Rüstungswerte, über die sich die Abklingzeiten von Fähigkeiten steuern lassen, gab's nicht. Ebenso wenig den Ausrüstungsslot für Artefakte, der mit der Destiny-Erweiterung Erwachen der Eisernen Lords in den Vorgänger gekommen ist. Stellt sich die Frage, ob die Entwickler von Bungie mit dem Balancing noch nicht so weit sind oder ob solche Charakteranpassungsmöglichkeiten tatsächlich aus dem Spiel fliegen. Immerhin sind Waffen- und Rüstungsperks noch vorhanden.

    Destiny 2: Zu tief gebohrt

          

    Apropos Strike: Inverted Spire schickte das geneigte Fireteam aus drei Hütern nach Nessus, wo die Kabale ein bisserl zu tief gebuddelt und einen Vex-Abwehrmechanismus aktiviert haben. Optisch erinnert der Dungeon stark an eine illuminierte Version des Schwarzen Gartens aus Destiny, spielerisch gibt's so einige Kniffe, die die Erkundung der Instanz spannend machen. Zum Beispiel wenn wir an den rotierenden Bohrköpfen des überdimensionalen Kabale-Bohrers vorbei hinunter in die Tiefen des Bohrlochs hüpfen. Glaubt uns, das Treffen mit einem dieser monströsen Baggerarme verläuft nicht zu unseren Gunsten. Wir hüpfen also zwischen oberem und unterem Pfad wie ein Pingpongball hin und her, um den Mordsschlägeln auszuweichen. Und der Kampf gegen den Vex-Boss - der Raidboss Atheon sehr ähnlich sieht - verläuft in drei Phasen, die sehr unterschiedlich ausfallen.

    24:27
    Destiny 2: Strike "The Inverted Spire" komplett durchgespielt - Gameplay-Video


    Mal will uns eine Übermacht an Trash-Gegnern an den Kragen, mal dürfen wir nicht auf bestimmten Bereichen des Kampfareals stehen, denn... der Boden ist Lava. Ihr wisst was das heißt. Macht Autsch und ist nicht gut für die Gesundheit des Charakters. Wie viele Strikes letztendlich im Spiel landen und wie ausgefallen ihre Gestaltung wird, ist noch nicht bekannt. Aber wir wissen immerhin, dass ein Raid kommt. Nur was für einer, das wollte uns niemand verraten. Wir gehen allerdings davon aus, dass die Königsdisziplin des Destiny-Gameplays den 6-Spieler-Raids aus dem Vorgänger in Nichts nachsteht.

    Destiny 2: Guide-Spiele

          

    Wo wir schon bei kooperativen Inhalten sind, kommen wir doch zu Punkt drei auf der Bungie-Tagesordnung im Rahmen des Events: Kein Hüter soll allein sein (wenn er das nicht will), alle Hüter sollen alle Inhalte des Spiels erleben können. Das wird in Destiny 2 über eine Art Matchmaking ermöglicht. Wir sagen "eine Art", weil es sich dabei nicht um dasselbe Prinzip wie den Gruppen- oder Raidfinder in WoW handelt. Dazu gehören die Clans, die in Destiny 2 endlich ins Spiel einziehen. Die Gilden des Space-Shooters fanden bislang nur auf Webseiten statt. Jedes Mitglied trägt über seine Erlebnisse und Abenteuer einen Teil zum Clan bei, so verdient der Zusammenschluss mehrerer Hüter über ein Rangsystem Belohnungen. Zusätzlich dürfen wir formschöne Banner entwerfen und in einem neuen Slot ausrüsten.

    Nicht mehr Sonnensänger sondern Schwertwerfer - Dawnblade-Warlock in Destiny 2 Nicht mehr Sonnensänger sondern Schwertwerfer - Dawnblade-Warlock in Destiny 2 Quelle: Activision/Bungie Nun zum Matchmaking-Aspekt: Wenn nun ein Clan-Mitglied für den Raid am Abend kurzfristig ausfällt, dann ist es den anderen Spielern möglich, in einer Art Verzeichnis die Gruppe zu öffnen und so nach einem sechsten Mitglied zu suchen. Solisten nun, die gerne mal einen Raid sehen wollen, können durch das Verzeichnis browsen und sich zur der Gruppe gesellen, die ihnen am sympathischsten erscheint. Ob das klappt, wird sich zeigen müssen. Aber die Idee, unerfahrene Spieler nicht per Zufall zusammenzuwürfeln, ist sinnvoll und ganz im Geiste des Destiny-Community-Gedanken. Aufgrund bislang fehlender Matchmaking-Optionen im Spiel haben sich die Fans des Shooters schon jede Menge Auffangmechanismen außerhalb von Destiny überlegt. Und die Menge an positiven Berichten der Anhänger, die sich so zusammengefunden und gemeinsam gespielt haben, ist überwältigend. Sehr viel überwältigender als das "LFR ist nur für Nichtskönner"-Gekrähe in Blizzard'schen Foren.

    Destiny 2: PvP tut immer weh

          

    Und was ist mit dem Schmelztiegel? Den gibt's in Destiny 2 immer noch; die PvP-Arena für flotte Hüter-gegen-Hüter-Auseinandersetzungen. Allerdings nicht mehr im 6v6- oder 3v3-Format sondern durchgehend in Vierergruppen. Dazu lässt sich wenigstens mit einem neuen Spielmodus rechnen, den wir auf der recht kleinen Karte Midtown ausprobiert haben. Countdown heißt die Parole. Ein Team verteidigt zwei Punkte, das andere Team greift an, der Job wird von Runde zu Runde gewechselt. Das Ziel der Angreifer ist es, an den beiden Punkten eine Bombe zur Detonation zu bringen und die Verteidiger wollen das verhindern oder eine platzierte Bombe entschärfen. Gespielt wird solange, bis ein Team sechs Punkte für Angriff und Verteidigung gesammelt hat.

    Countdown ist recht spannend, da das Match in der letzten Sekunde immer noch gedreht werden kann. Wir wurden etwa von einem Team von Bungie-Entwicklern in den ersten Runden schnell auseinandergenommen, sodass der Zähler 3:0 zu unseren Ungunsten anzeigte. Mit Supportskills, ein bisschen taktischem Geschick, flammenden Warlockschwertern und guten Treffern haben wir die Macher noch 6:5 besiegt; ein Erfolg, der doppelt süß schmeckt. Interessanter ist allerdings zu sehen, ob die Viererteams allein von der Größe her gut funktionieren - tun sie - und wie sich die neuen Supportskills machen - exzellent, wenn niemand damit rechnet, dass wir die defensivere Heilaura des Warlocks statt des offensiven Buffs einpacken. PvP bleibt also PvP in Destiny 2. Und dazu möglicherweise auch laggy: Wir haben Entwickler David Shaw darauf angesprochen, ob für die PC-Version Destiny 2 dedizierte Server geplant sind. Sind sie nicht, wie er uns bestätigt. Und damit sehr wahrscheinlich auch nicht für die Konsolen-Fassung. Hrmpf.

    Destiny 2: PC'ische Augenweide

          

    Einen Aspekt haben wir bislang außer Acht gelassen: die PC-Fassung von Destiny 2. Im Rahmen des Events hatten wir die Möglichkeit, den Strike mit Tastatur und Maus statt nur mit dem Gamepad zu spielen. Also am PC. Nicht traurig gucken: Wenn ihr Destiny 2 am PC mit einem Controller zocken wollt, dann wird euch das dank Support der Macher ermöglicht. Ungewohnt ist die Steuerung am PC für eingefleischte Konsoleros allemal, aber es gibt genügend Einstellungsoptionen, um das Gameplay an die eigenen Wünsche anzupassen. Und das was wir von Destiny 2 auf dem PC gesehen haben - in 4K-Auflösung und 60 FPS - sah großartig aus.

    Freilich wird in Destiny 2 auch wieder scharf geschossen Freilich wird in Destiny 2 auch wieder scharf geschossen Quelle: Bungie/Activision Destiny ist an sich kein hässliches Spiel und auf der Konsole sieht Destiny 2 schon noch einmal eine ganze Ladung schicker aus. Die PC-Version aber... mein lieber Herr Gesangsverein! Was wir bisher sehen konnten sieht fantastisch aus und hat das Zeug, ein grafisches Highlight des aktuellen Spielejahres zu werden! Schade, dass wir euch das nicht zeigen können, denn wir durften lediglich Videomaterial von der Konsolenfassung anfertigen. Und klar: Für den Event standen uns Rechner mit einer GTX 1080 Ti, einem Intel Core i7-7700K und lässigen 16 GB RAM zur Verfügung. Allerdings betonte der für die PC-Fassung verantwortliche Entwickler David Shaw im Interview, dass keine Highend-Rechner für Destiny benötigt werden. Wohl aber Rechner mit einer Blizzard-App (formerly known as Battle.net) - als erstes Spiel eines anderen Entwicklers überhaupt wird Destiny vorerst exklusiv über Blizzards Plattform angeboten. Dazu gehört freilich auch die Integration aller Features, die euch im Blizzard-Client zur Verfügung stehen, etwa die Freundesliste. Wenn das nicht mal ein Knüller ist!

    14:08
    Destiny 2 angespielt: Video-Fazit zur PC-Version und den zahlreichen Neuerungen
    Weitere Neuigkeiten aus der Letzten Stadt PC PS4 XBO 2

    Destiny 2 - Trailer: Endlich Matchmaking für Raids! So geht's

      Destiny 2 erfüllt einen großen Spielerwunsch: Matchmaking auch für Raids! In diesem Video erklären die Bungie-Entwickler, wie das funktioniert.
    PC PS4 XBO 0

    Destiny 2 - Trailer: Das ist Destiny 2 - Knarren, Knall und coole Sprüche

      Was ist Destiny 2? In diesem Video erklärt das Team von Bungie die Eckpunkte der Shooter-Fortsetzung - vom Gegenspieler bis zu coolen Charakter-Skills.
    PC PS4 XBO 0

    Destiny 2: Die 5 besten Neuerungen (Video-Special)

      Für Destiny 2 versprechen die Bungie-Entwickler allerlei Neuerungen. Hier sind unsere Highlights.
    • Elenenedh Google+
      19.05.2017 17:18 Uhr
      buffed-TEAM
      Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du Deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
      Dein Kommentar
      Bitte logge Dich ein, um einen Kommentar zu verfassen.

      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      EL5TER
      am 19. Mai 2017
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Sehr schöner Beitrag.
      Ich persönlich bin guter Dinge was Destiny 2 angeht. Sie haben aus ihren Fehlern in der Vergangenheit gelernt und es scheint so, als machen sie vieles besser als im Vorgänger.
      Mir hat der Stream sehr gefallen und ich bin voller Vorfreude.
      ciamar
      am 19. Mai 2017
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      das ganze sieht für mich aus, wie 2 dlcs die zwar geplant waren, aber nie gekommen sind.
      nun verkauft man das halt als "destiny2".
      man erinnere sich - ein dlc war für die vex - einer für die kabale geplant...ein schelm wer denkt, dass die "eingesparten" nun der 2te teil darstellt (zum großteil)..

      und ja, am pc sieht es super aus, und?

      hab bislang nichts gesehen, was wirklich ein zweiter teil wäre... vage andeutungen und zu vielen dingen kein kommentar (offene welten oder wieder so klein wie im ersten..), pvp - ernsthaft wieder ohne dezidierte server? ..uvm..
      Vitaminbomber
      am 19. Mai 2017
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Konnte nie was mit Konsolen Ego Shootern anfangen obwohl ich ne ps4 habe und switch hoffe das wird toll auf pc mal n anderes Setting^^
  • Print / Abo
    Apps
    buffed 12/2016 PC Games MMore 06/2017 PC Games 06/2017 PC Games Hardware 06/2017 play³ 06/2017 Games Aktuell 06/2017 XBG Games 04/2017
    PC Games 06/2017 PCGH Magazin 06/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1228357
Destiny 2
Destiny 2 ist wie Destiny - nur besser!
Activision und Bungie haben nach Los Angeles geladen und die Destiny-Fans sind dieser Aufforderung zur Premiere des Gameplays von Destiny 2 gerne nachgekommen. Was wir über Destiny 2 erfahren haben und was wir selbst anspielen konnten, erfahrt ihr bei uns.
http://www.buffed.de/Destiny-2-Spiel-59880/Specials/Gameplay-Preview-1228357/
19.05.2017
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2017/05/d2_story_env_01_1495096228-pc-games_b2teaser_169.png
specials