Unterwegs in der Moria-Beta
Den Gefahren Morias stellt Ihr Euch mit einem treuen Begleiter: einer legendären Waffe
Ein Schwert für alle Fälle
Die Einführung in das System der Legendären Waffen geht Stück für Stück voran. Erst bekommt Ihr eine noch unidentifizierte Waffe in die Hand gedrückt und müsst sie bei einem Schmiedemeister vorbeibringen, der ihre Rätsel enthüllt. Die Waffen sammeln ebenso wie Euer Charakter Erfahrung und zwar die gleiche Menge. Jedoch nur durch Gegner-Erschlagen und Spezial-Quests. Wenn Ihr einen Kuchen durchs Auenland tragt, lernt Eure Axt dabei nichts. Allerdings stehen die Waffen eh nur Moria-Besuchern zur Verfügung. Einmal identifiziert, könnt Ihr die Waffe gezielt in einzelnen Bereichen verbessern: Mehr Schaden etwa, längere Wirkungsdauer der Barden-Schlachtgesänge oder der Wächter blockt mit einer bestimmten Fertigkeit besser. Die Kategorien bestimmt der Zufall, es kann also passieren, dass das neue legendäre Schwert überhaupt nichts für Euch ist, da es nicht Eure Lieblingstalente verstärkt. Dennoch sind die Waffen – mit entsprechender Erfahrung – sehr mächtig. Durch Relikte, also Edelsteine, spezielle Griffe und Runen, steigert Ihr die Werte noch weiter: Mehr Macht oder Wille, erhöhte Parierchance – alles im Angebot. Die einsetzbaren Gegenstände verbessert Ihr auch noch: Sie kommen in unterschiedlichen Stufen vor, je fünf einer Sorte lasst Ihr von Reliktmeister-NPCs bearbeiten und erhaltet stärkere.
Der schaut ja deutlich besser aus, als Thaurlach aus Nurz-Ghashu. Schade, dass Ihr ihn nur im Session-Spiel trefft
Bosse die sind und Bosse die waren…
Sobald Eure Waffe nun genügend Erfahrung hat – und genügend bedeutet in diesem Fall zehn Stufenaufstiege – tretet Ihr dem Wächter erneut entgegen. Diesmal stecht und haut Ihr solange auf seine Fangarme ein, bis er das Weite sucht. Besiegt ist er nicht, schließlich ist er der inoffizielle Endgegner Morias, der Boss der einzigen neuen 12-Mann-Schlachtzugsinstanz. Ebenso groß, ebenso tief drin in Moria aber in einer ganz anderen Zeitzone befindet sich ein antiker Schrecken: Der Balrog Durins Fluch. Warum der so heißt? Er hat Zwergenkönig Durin auf dem Gewissen und ist verantwortlich für Morias Niedergang. Wie es dazu kam erlebt Ihr im Sessionspiel: Als Nafni, der Treue Soldat, begleitet Ihr den König der Zwerge in sein letztes Gefecht vor mehr als 1.000 Jahren.
Gute fünf Goldstücke, ein wenig Ruf und Ihr gehört nicht mehr zum Moria-Fußvolk.
Die Zwerge graben wieder
Nach dem Ausflug in die Vergangenheit und dem Gefecht mit dem Wächter geht es endlich rein nach Moria. Jetzt solltet Ihr bereits Stufe 51 oder 52 erreicht haben. Düstere Gänge, entschlossene Zwerge, widerliche Orks, unsägliche Schrecken, prächtige Hallen und hunderte Quests – Moria ist ein gigantischer Abenteuerspielplatz. Die Minen sind etwa so groß wie zwei oder drei Regionen in der alten Welt. Überall haben die Zwerge Vorposten und Lager errichtet und versuchen die Besatzer, seien es monströse Käfer, mutierte Trolle oder ganze Armeen von Goblins, aus den Minen zu jagen. In Buch und Film gab es nur ein kleines Stück von Moria zu sehen, den Rest erkundet Ihr nun und helft den Zwergen dabei, die alten Hallen mit neuem Glanz zu füllen. Dafür gibt’s natürlich entsprechende Belohnungen, sobald Ihr Euch genug Ruf bei den beiden zwergischen Fraktionen erarbeitet habt. Da in Moria für Pferde und Ponys Reitverbot ist, freuen sich wackere Helden über die neuen Reitwidder. Derer gibt es zwei: einen zahmen aber lahmen, ab Level 51 und Bekanntheitsgrad „Freund“. Für „Verwandte“ der Minenarbeiter der eisernen Garnison mit Stufe 55 gibt es dann die flinke Widder-Variante, die so schnell wie übliche Pferde ist.
habe da mal eine frage:
muss man die bücher 12,13,14 etc. gemacht haben um bei moria mit den neuen büchern einzusteigen oder kann man dort direkt mit dem neuen chapter anfangen??
grüße vom server vanyar
Super Bericht FloZwo!! Zwergen-Runenbewahrer FTW!!!
Ich werde mir auch einen Zwerg-Runenbewahrer erstellen und damit Neuland betreten, denn bisher kannte ich ja nur das verschlafene Archet, Stadel und dergleichen von meinem Menschen-Kundigen
Jedenfalls bin ich auch schon sehr gespannt auf die Legendären Waffen und finde es grandios dass man während der Buchquest gleich schon eine Legendäre Waffe erhält. Das bringt zusätzliche Motivation!
Auch freue ich mich auf kleine, spannende Scharmützel in den Etten, wo es nicht nur auf die schiere Größe der Streitmacht, sondern auch auf das Können und das Geschick der einzelnen Spieler ankommt.
Und endlich gibt es auch Spezialisierungen bezüglich der Klassen. Das bringt deutlich mehr Individualität, find ich klasse. Besonders da man die traditionellen Pfade von HDRO nicht verlässt und gleich einen Talentbaum entwirft, sondern dass diese Spezialisierungen auf den altbekannten Tugenden basieren.
Alles in Allem hätten manche Entwickler mit dem Stoff, mit dem Turbine ein einziges Add-On füllt, ganze drei Spiele kreeiren können.
@FloZwo: Danke. Super Artikel, der meine Vorfreude noch steigern würde, wenn sie nicht schon vor Tagen den Anschlag gesprengt hätte
@Alle: Ein paar neue Zahlen: MoM enthält 9 Soloinstanzen und 15 3er Instanzen.
aber jetzt mal Kritik:
Wie du warst noch nie im Auenland questen....Das Auenland ist doch Pflicht. Jetzt aber mal los, es gibt doch wohl kein rollenspielspassigeres Terrain im ganzen Spiel. Freu dich darauf :o)