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  • Dark Souls 3 ist da: Der krönende Abschluss einer fantastischen Trilogie - Test
    Quelle: From Software

    Dark Souls 3 ist da: Der krönende Abschluss einer fantastischen Trilogie - Test

    Es ist so weit: Fünf Jahre nach dem Start der Dark-Souls-Reihe ist der dritte und abschließende Teil erschienen. Wir haben uns ins Abenteuer gestürzt um herauszufinden, ob Dark Souls 3 das Zeug zum besten Spiel der Trilogie hat - oder ob es den vor allem hochgelobten ersten Teil nicht überflügeln kann.


    UPDATE: Spring für unsere abschließende Bewertung von Dark Souls 3 zum Lesepunkt "Dark Souls 3 im Test: Unsere finale Wertung"

    In Dark Souls liegt eine lange Reise hinter uns. Zuerst scheuchten wir unseren untoten Charakter durch die Burgruinen im segensreichen Königreich Lordran, ständig auf der Suche nach einer Möglichkeit den Fluch der Untoten aufzuhalten und die erste Flamme neu zu entfachen. So verhinderten wir den Beginn des Zeitalters der Dunkelheit. Dann, viele tausend Jahre nach den Lordran-Geschehnissen brechen wir als Menschkämpfer in das rätselhafte Land Drangleic auf, um abermals die Suche nach einer Heilung für den Fluch der Untoten aufzunehmen, der über unserem Helden droht. Durch den Patch Scholar of the First Sin haben wir zum Abschluss von Dark Souls 2 die Wahl: Entfachen wir die erste Flamme abermals oder beenden wir das Zeitalter des Feuers, um aus dem ewigen Kreislauf von Licht und Dunkelheit auszubrechen? Und nun sind wir wieder da, diesmal als untoter Krieger der Aschenen im Königreich Lothric, auf der Jagd nach den Herren des Zunders. Wie ergeht es der ersten Flamme wohl diesmal?

    Warum nur eine Wertungstendenz?
    Dark Souls 3 erscheint heute, am 12. April in Europa. Davor waren die Koop-Server noch nicht aktiv, und dazu gab's mehrere Performance-Patches. Deswegen verpassen wir Dark Souls 3 nur eine Tendenz – die finale Wertung liefern wir natürlich nach!
    Wahrlich, hinter uns liegen viele Abenteuer - und vor uns liegen noch einige mehr, denn Dark Souls 3 kann endlich gespielt werden. Das sorgt wiederum dafür, dass Fans der Souls-Reihe für die nächsten drei bis vier Wochen nicht mehr von den Bildschirmen fortzubewegen sind. Wir müssen endlich erfahren, wie die Serie endet! Deren drei Teile übrigens völlig zu Unrecht von Unwissenden als "härteste Rollenspiele aller Zeiten" bezeichnet werden. Dark Souls ist nämlich nicht schwer. Aber die Games von From Software verlangen ihren Fans Geduld und Aufmerksamkeit ab, um die gestellten Herausforderungen zu bestreiten. Wer als junger, unerfahrener Held nur blind auf die Gegnermenge eindrischt, hört schnell die himmlischen Glocken läuten. Das ist in Dark Souls 3 nicht viel anders als in den Vorgängern.

    Dark Souls 3 im Test: Grundkurs im Leveln

          

    Nach einem hübschen Intro-Cinematic, das euch schon mit der Nase auf die Hatz nach den drei Zunderfürsten stößt, wählt ihr Klasse und Aussehen eures Helden. Aber natürlich meißelt ihr bei der Wahl der Profession keinesfalls alle Attribute in Stein. Egal, ob ihr einen schwergepanzerten Zeitlupenkrieger, eine Dolche-schwingende Magie-Primaballerina oder einen auf Pyromantie spezialisierten Bogenschützen spielen wollt, ihr könnt alles dadurch erreichen, dass ihr später beim Levelup bei der Feuerbeschützerin im Feuerband-Schrein die erbeuteten Seelen für die euch genehmen Attribute ausgebt.

    Die Levelmechanik unterscheidet sich nicht von den Vorgängern. Ihr ermordet böse Fieslinge, die überall in der Spielwelt auf euch lauern. Bei ihrem Ableben sammelt ihr Seelen. Die gebt ihr im Schrein fürs Leveln von Kampfwerten aus; etwa Geschicklichkeit oder Stärke, Kondition oder Vitalität, Glaube oder Zauberei. Fertig. So baut ihr euren ganz persönlichen Helden, den ihr dann noch mit den Rüstungen und Waffen verseht, die euch von Gewicht und Kampfverhalten her am besten passen. Aber erst einmal geht's los mit den ersten Gegnern am Totenacker der Asche, dem euer Recke grade eben erst entstiegen ist.

    Dark Souls 3 im Test: Sterben für Fortgeschrittene

          

    Vorsicht ist besser als Nachsicht: Nehmt euch die Zeit und werft immer einen Blick auf den Pfad vor euch, um herauszufinden, was euch blühen könnte. Vorsicht ist besser als Nachsicht: Nehmt euch die Zeit und werft immer einen Blick auf den Pfad vor euch, um herauszufinden, was euch blühen könnte. Quelle: buffed Souls-Veteranen merken schon bei den ersten Schritten nach ihrer Auferstehung, dass etwas faul ist im Staate Dänemark. Bloodborne-Begeisterte werden hingegen mit einem wissenden Nicken registrieren, dass die Kampfgeschwindigkeit des Lothric-Abenteuertrips tatsächlich mehr an das PS4-Abenteuer in Yharnam erinnert, als an das etwas behäbigere Gameplay der Souls-Serie. Selbst die ersten Skelettgegner sind flinker unterwegs als ihre Buddies aus Lordran. Uns gefällt das ziemlich gut, haben wir doch in Dark Souls, Dark Souls 2 und eben in Bloodborne schon das agilere Gameplay eines Geschicklichkeits-Helden vorgezogen. Wer sich lieber hinter einem Bollwerk an Rüstung und einem massiven Schild versteckt, kann das natürlich weiterhin tun. Ein solcher Charakter wird es aber bei der Kampf- und Bewegungsgeschwindigkeit mancher Feinde und Bossgegner in Dark Souls 3 etwas schwerer haben.

    Ansonsten bleibt im Kampf alles beim Alten. Wir studieren die Attacken unserer Feinde und halten währenddessen einen Sicherheitsabstand ein, um ja nicht schon vor unserem ersten, ausgeführten Streich ins Gras zu beißen. Basierend auf dem Angriffsablauf der Gegner entscheiden wir uns für einen leichten oder schweren Schlag, verstecken uns hinter unserem Schild oder weichen aus, parieren die Attacke und haben somit die Chance auf einen besonders mächtigen Hieb oder Stich. Oder wir versuchen den Kontrahenten zu umkreisen, um ihn mit einem Rückenstoß besonders viel Schaden zuzufügen. Oder wir lösen ganz spezielle magisch befeuerte Attacken aus, die sich mit fast jeder Waffe ausführen lassen. Waren wir doch nicht vorsichtig genug sondern segnen das Zeitliche, dann geht's zurück zum zuletzt besuchten Leuchtfeuer. Natürlich haben wir alle bis dahin gesammelten Seelen verloren und müssen sie auf dem Rückweg zum Ort unseres Fails wieder aufklauben.

    02:33
    Dark Souls 3: Japanischer Launch-Trailer zum Trilogie-Abschluss

    Dark Souls 3 im Test: Ex und Hopp

          

    IDa wir schon bei den Leuchtfeuern sind, die wie gewohnt als kleiner sicherer Ort in der unwirtlichen Spielwelt dienen: Das Reisen von einem Feuer zum nächsten ist wie in Dark Souls 2 früh aktiviert. Außerdem steuern wir über den fackelnden Knochen im Aschehaufen die Lagerkiste an oder stimmen Zauber ein. Die übrigens nicht mehr in begrenzten Aufladungen eingesetzt werden. Stattdessen verfügt jeder Held neben Lebenspunkte- und Ausdauerbalken über eine blaue Fokusleiste, die sich mit jedem gewirkten magischen Sprüchlein ein bisschen leert. Fans von Demon's Soul werden sich an das Ding erinnern. Das Attribut Zauberei steuert nun, wie viele unterschiedliche Zauber ihr mit ins Gefecht nehmen könnt.

    Es gibt noch einige andere Komfortanpassungen: Bereits im Feuerband-Schrein sitzt ein Schmied, den Fans aus dem ersten Dark Souls kennen. Das bedeutet, dass wir gleich von Beginn an Waffen verstärken und durchwirken können. Cool ist außerdem die Option, den Estus-Flakon zuzuweisen. Der kann entweder Lebens- oder Zauberenergie halten. Je nach Wunsch lässt sich das Aufladungsverhältnis anpassen. Ein durch und durch auf Nahkampf ausgerichteter Krieger verschiebt den Regler vollständig zu den Lebenspunkte-Aufladungen, ein Magier hingegen nimmt vielleicht ein paar mehr Aufladungen Fokus mit, damit er mitten im hitzigen Gefecht nicht leerläuft. Und endlich, endlich gibt's einen Grund, warum Ausrüstungsgegenstände mehrfach erbeutet werden können: Im Schrein hockt die Schreinmaid, die uns im Tausch gegen überzählige Klamotten Seelen gibt. Dass im Vorgänger nämlich am laufenden Band Rüstungsdubletten gedroppt sind, wir aber mit nahezu jedem einzelnen Stück nix anfangen konnten, hat uns ganz besonders gefuchst.

    Dark Souls 3 im Test: Labyrinth der Fantasie

          

    Epische Momente gibt's in Dark Souls 3 zu genüge. Etwa wenn ihr nach dem Kampf gegen Vordt das Tor von Lothric öffnet. Epische Momente gibt's in Dark Souls 3 zu genüge. Etwa wenn ihr nach dem Kampf gegen Vordt das Tor von Lothric öffnet. Quelle: buffed Komfortmäßig macht Dark Souls 3 unserer Meinung fast alles richtig. Es nervt nur ein bisschen, dass wir immer noch nach einem Heldentod ein weiteres Mal das Leuchtfeuer ansteuern müssen, um die Ausrüstung zu reparieren. Dem Gegnerdesign widmen wir uns im nächsten Abschnitt, kommen wir doch einmal auf die Welt zu sprechen, die absolut - pardon - fucking fantastisch aussieht. Und irgendwie bekannt. Nicht nur, dass der Look von Lothrics Regionen von den Vorgängern inspiriert ist. Wüssten wir von einigen Bereichen nicht, dass wir gerade Dark Souls 3 spielen, könnten wir glauben, es handelt sich um Yharnam und Umgebung. Ja richtig, die Entwickler von From Software waren sich noch nie zu schade, bestimmte Assets aus ihren vorherigen Spielen zu übernehmen. Dass einige Teile Lothrics eben aussehen, als seien sie frisch aus Bloodborne importiert, können wir als Fans genauso verschmerzen wie den Eindruck, dass das Gebiet Cairnhurst im PS4-exklusiven Titel schon extrem an die gemalte Welt aus Dark Souls erinnert. Aber, das müssen wir selbst als Fans eingestehen, es entsteht ein klitzekleiner fader Beigeschmack.

    Nichtsdestotrotz sieht Lothric gnadenlos gut aus, angefangen beim Blick über das borealische Tal, wenn wir Panzerkampfhund Vordt eins auf die Mütze gegeben haben, über den verschrobenen und verwitterten Look der Untoten-Siedlung und des Sumpfes bis hin zur verträumten Stadt Irithyll. Das ist genau das, was wir uns nach Bloodborne gewünscht haben und was uns den teilweisen Mauereinheitsbrei von Drangleic vergessen lässt. Und das Beste: Alle Regionen Lothrics bieten mehrere Wege zum Ausgang sowie ausreichend Platz für Hinterhalte, und sind nicht nur groß, sondern fast ausnahmslos miteinander verbunden. Das ist etwas, das sich die Fans nach dem enttäuschenden linearen und unzusammenhängenden Leveldesign in Souls 2 erhofft haben.

    Dark Souls 3 im Test: Rolle, Rolle, Rückenstich

          

    Nicht nur das Design der Gebiete, nein, auch ihre fiesen Bewohner erinnern zum Teil heftig an Gegner, die es in der Serie schon zu sehen gab. Das ist nicht schlimm, ein bisschen mehr Neues wäre aber auch nicht schlecht gewesen. Für Überraschungen ist trotzdem gesorgt, wenn sich gemeine Wichtelomis oder Käfige voller lebendiger Gebeine von Decken auf den Helden herabfallen lassen, hinter der nächsten Tür ein wahnsinniger Schlacks mit glühend roten Augen lauert oder fette Schlächter mit einem Trog voll Innereien um sich werfen, bevor sie zur überdimensionalen Knochensäge greifen. Empfehlenswert ist es übrigens, sich in der Untoten-Siedlung mit dem Giganten auf dem Turm rechter Hand anzufreunden. Dann hagelt es in bestimmten Bereichen auch nicht mehr mir nichts, dir nichts Riesenspeere.

    Seht ihr den Boss? Er hockt links und hat Ekelpusteln am Gebälk hängen. Wir stellen euch das verderbte Großholz aus Dark Souls 3 vor. Seht ihr den Boss? Er hockt links und hat Ekelpusteln am Gebälk hängen. Wir stellen euch das verderbte Großholz aus Dark Souls 3 vor. Quelle: buffed Eins darf nicht verschwiegen werden: das Bossdesign. Rund 20 fette Obermotze erwarten wackere Kämpfer, einer brutaler und misslauniger gestimmt als der andere. Allesamt fahren sie unterschiedliche Taktiken auf, um euch den Garaus zu machen. Ein Beispiel ist etwa das fluchverderbte Großholz, ein riesiger Baum mit Armen und Beinen, an dessen Gliedmaßen - und an anderen Stellen - Eier wachsen. Lediglich das Wegschlagen dieser Ekelpusteln fügt dem Großholz Schaden zu. An die Dinger ranzukommen ist schon schlimm genug, wenn ständig erscheinende Standardgegner um euch herumschwirren. Wartet erst einmal ab, bis das Großholz den Boden der Kampfarena zum Einsturz bringt... Ausgefallen und imposant wie Bosse von From Software rein optisch und von ihren Fähigkeiten her sind, gilt aber der übliche Ratschlag: ausweichen und von hinten attackieren. Das hat in den Spielen der japanischen Entwickler immer gut funktioniert und so bleibt es auch in Dark Souls 3.

    02:40
    Dark Souls 3: Launch-Trailer mit toller Atmosphäre (und Spoilern)

    Dark Souls 3 im Test: Das Aus der ersten Flamme?

          

    Sollten wir über die Story des Spiels sprechen? Nein, sollten wir nicht. Wie in den Spielen ihrer Macher üblich erschließt sich die Geschichte vor allem den Aufmerksamen, die jeden Item-Tooltip lesen und die Welt genau betrachten. Wir brauchen euch nicht zu erzählen, worum es geht, denn das sollt ihr gefälligst selbst herausfinden. Ein Kommentar aber von den Die-Hard-Souls-Fan in unserem Verlag: Manchmal hätten sich die Herrschaften rund um Mastermind Miyazaki ein paar Referenzen zu Dark Souls sparen und dem dritten Teil der Reihe ein paar eigene Überraschungen spendieren können, ohne sich zu sehr auf den bereits verdienten Lorbeeren auszuruhen.

    Lasst euch nicht täuschen, die großen Ritter sind sehr viel agiler, als man erwarten würde. Lasst euch nicht täuschen, die großen Ritter sind sehr viel agiler, als man erwarten würde. Quelle: buffed Bevor wir euch in eure Abenteuer Lothric entlassen, kommen wir noch auf einige technische Details zu sprechen. Wir haben Dark Souls 3 auf der Playstation 4 gespielt und wie eingangs im kleinen Extrakasten bemerkt, hatte die uns zur Verfügung gestellte Testversion mit einigen krassen Performance-Einbrüchen zu kämpfen. Das Spiel wurde an bestimmten Stellen so langsam, dass unser Charakter mehrfach draufgegangen ist. Patch 1.0.3 allerdings hat viele dieser Schwachpunkte behoben. Bei weitem nicht alle, aber immerhin muss nun keiner mehr dran glauben, weil die Engine plötzlich in Zeitlupenlaune ist. Für unsere finale Wertung bleibt noch abzuwarten, wie sich die Leistung des Spiels im kooperativen Modus verändert, insbesondere da nun sechs Helden aufeinandertreffen können. Mit Grauen denken wir dabei noch an Bloodborne zurück, dass in Arealen außerhalb optimierter Bossarenen zur Zuckel- und Ruckelshow mutierte.

    Dark Souls 3 im Test: Unsere finale Wertung

          

    Update vom 01. Juli 2016: Bereits im ersten Test sind wir ins Schwärmen gekommen, als wir euch von Dark Souls 3 berichtet haben. Das neue Spiel von den Entwicklern des japanischen Studios From Software, das Anfang April erschienen ist, überzeugt durch tolle Bosskämpfe, atemberaubend schöne Umgebungen und Schauplätze, stimmige Musik und eine einzigartige Atmosphäre. Vor allem Fans der Rollenspiel-Serie finden im geheimnisvollen Königreich Lothric ihre Erfüllung: Durch Verzerrungen von Zeit und Raum trefft ihr auf Charaktere, die ihr aus den Vorgängern kennt oder die euch auf andere Art irgendwie bekannt vorkommen, beispielsweise durch ihre Herkunft und ihre Rüstung.

    Ihr merkt schon, Dark Souls 3 ist vollgestopft mit Reminiszenzen an Lordran und Drangleic, den beiden Königreichen aus Teil 1 und 2. Spätestens wenn ihr Siegward in fettleibiger Onion-Knight-Rüstung verloren vor einem Aufzug stehen seht, wisst ihr, wie der Hase läuft. Dazu schwebt ein Hauch Bloodborne in der Luft, wenn ihr etwa in die Untoten-Siedlung gelangt, die von Aufbau und Look her sehr stark an Hemwick im exklusiv für die Playstation 4 erschienenen Titel erinnert. Nicht allen Hardcore-Anhängern der Souls-Serie gefällt das. Aber das war auch irgendwie schon immer ein Problem der Spiele von From Software: Assets des einen Games werden in einem anderen wiederverwendet. Sei es aus schierer Praktikabilität oder eben, um die Erinnerung und das Flair von einem Spiel zum nächsten weiterzutragen.

    Uns gefällt's. Wenn wir etwa im zweiten Drittel des Spiels an einem Leuchtfeuer stehen und den Namen lesen (den wir an dieser Stelle nicht verraten), nachdem wir uns nur Sekunden vorher über einen ganz bestimmten Turm gewundert haben, stehen uns einige Freudentränen in den Augen. In Dark Souls 3 kommen wir uns vom ersten bis zum letzten Schritt in Lothric vor, als seien wir zu Hause und in der Heimat angekommen. Und das ist ein furchtbar angenehmes Gefühl.

    Ich polier dir das Fressbrett, Kleiner

    Ein Grund, warum wir in unserem Test im noch keine Wertung für Dark Souls 3 vergeben haben, war die Performance des Spiels in Mehrspieler-Situationen, die wir zu dem damaligen Zeitpunkt wegen fehlender Server-Verfügbarkeit nicht testen konnten. Wir erinnern: Bloodborne auf der Sony-Konsole hat uns teilweise enorme Performance-Einbrüche beschert. Furchtbar gerne würden wir jetzt bei Dark Souls 3, nach zahlreichen in Lothric verbrachten Stunden sagen, dass alle zuvor gehegten Befürchtungen zerschlagen wurden - aber das ist nicht der Fall. Bei gemeinsamen Abenteuern mit anderen Helden wird die Spielgeschwindigkeit an bestimmten Stellen spürbar abgebremst. Sogar in den für Koop optimierten Bossräumen. Unseren Erfahrungen nach war der Einbruch der Bildwiederholrate aber nur selten so schlimm wie in Bloodborne.

    PvP ist ein essenzieller Part der Dark-Souls-Erfahrung, deswegen spielt der Faktor Performance eine wesentliche Rolle. In Duellen solltet ihr keinerlei Probleme haben. Aber Vorsicht: Tummeln sich gleich drei oder vier Spieler in Bereichen mit besonders viel optischem Bombast, beispielsweise in Irithyll, kann's eklig werden. Allein ein Koop-Partner und ein herbeigerufener NPC haben in unserem Kampf gegen Hohepriester Sulyvahn für einen krassen Ruckler gesorgt, der unseren Dex-Magier fast das Leben kostete. Immerhin wurden die Problembereiche aus der Welt geschafft, in denen es bereits bei Solotouren zu enormen Verlangsamungen kam; etwa vor dem fluchverderbten Großholz oder in der Kanalisation der Untoten-Siedlung.

    Futter für Einsteiger?

    Gestandene Veteranen wundern sich vielleicht über die kaum erwähnenswerte Schwierigkeit einiger Bosse, die sich den Helden vor allem bis Yhorm und Aldrich in den Weg stellen - von den Wächtern des Abgrunds einmal abgesehen. Dafür fühlen sich zumindest für uns die Auseinandersetzungen mit vielen Standardgegnern weitaus knackiger an als in Dark Souls 1 oder 2. Klar, ein Boss soll was draufhaben und nicht gleich im ersten Anlauf abnibbeln, zumindest nicht mehr in der Mitte des Abenteuers. Manche der Obermotze machen im Solospiel aber einen schwachbrüstigen Eindruck. Dafür haben die Gegner vor den Killermonstern einen ordentlichen Schlag drauf, der uns in unvorsichtigen Momenten aus den Stiefeln hebelt. Alles in allem passt die Schwierigkeit von Dark Souls 3; denjenigen, die ganz hart drauf sind, stellen die New-Game-Schwierigkeitsgrade würdige Herausforderungen.

    Dark Souls 3 ist ein super Abenteuer mit denkwürdigen Szenen, spannenden Kämpfen und einer absolut tollen Spielwelt; ein grandioser Abschluss der Reihe. Vielleicht leidet er ein bisschen darunter, dass es sich um den dritten Teil der Serie handelt. Unvermeidlich sind deswegen die Vergleiche zu den anderen Spielen und deswegen ist Dark Souls 3 auch "nur" so gut wie der erste Part der Trilogie. Das ist aber doch auch viel wert, oder?


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    • Elenenedh Google+
      02.07.2016 05:32 Uhr
      buffed-TEAM
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      Progamer13332
      am 02. Juli 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      der test kommt aber spät , hab seit 1,5 monaten platin
      Stujid
      am 02. Juli 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Es ist irrelevant. Dark Souls 1 mit ner neuen Welt aus dem Editor. Etwas was aus der Quelle der Inspiration stammt wird kommerzialisiert, und wir wollen das, weil wir Zombies geworden sind.
      Topperharly
      am 12. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      finds auch geil....nur stürzt es ziemlich oft ab....
      Egooz
      am 12. April 2016
      Kommentar wurde 3x gebufft
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      Ach ich hadere so sehr mit mir, ob ich mir DS3 kaufen soll. Das Spielprinzip finde ich einfach extrem gut, allerdings bin ich ein kleiner Schisser, grusel mich sehr schnell und mir ging die depressive Atmosphäre in den alten Teilen irgendwann zu sehr auf den Schädel. Ich steigere mich recht erfolgreich und stark in Games rein.

      DS ist eines der wenigen SP Spiele, die mich inhaltlich reizen, aber ich hätte gern eine "alles ist bunt und freundlich" Mod. *duck*
      Grados
      am 13. April 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Ha endlich mal einer, der sich das Schreiben traut. Mir gehts da auch nicht anders. Früher war mir das eher egal. Spiele wie "Amnesia" oder "Outloast" würde ich ja irgendwie gerne zocken aber keine Chance. Da hätt ich zuviel angst, dass ich vor schreck tot umfalle .
      Combust90
      am 12. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ich habe massive Probleme die Typen mit den Speeren und Schildern zu besiegen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses mal weit kommen werde
      Elenenedh
      am 12. April 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Oh, gut dass es nicht nur mir so ging - ich hatte auch schon an mir gezweifelt.
      Lhionna
      am 12. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Pure Übungssache. Ich hatte auch länger an denen zu knabbern und auf einmal gings dann. Versteif dich nicht auf Rückenangriffe sondern seitlich wenn sie das Schild nicht hochziehen.
      Lhionna
      am 12. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Kann ich so unterschreiben Ich hatte das Glück schon gestern spielen zu können und hatte Pipi in den Augen bei den ersten Schritten. Die Performance-Einbrüche hatte ich dank dem Patch trotz vieler Stunden am Stück bis jetzt nicht. Da scheinen sie gut nachgeliefert zu haben. Und als Bloodborne Fangirl fühle ich mich mit meinen Doppelschwertern einfach nur heimisch. Ich freue mich wie ein Schnitzel auf die nächsten Wochen. Und vermutlich Jahre, in denen dieses Spiel immerwieder ausgepackt wird.
      Elenenedh
      am 12. April 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Ja, zu den zwei Klingen des Söldners konnte ich auch nicht nein sagen ^^
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Dark Souls 3
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http://www.buffed.de/Dark-Souls-3-Spiel-55615/Tests/Lothric-Review-1192047/
02.07.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/04/Dark-Souls-3_03-buffed_b2teaser_169.jpg
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