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  • Daredevil: Den Teufel vor der Hölle bewahrt - Danke, Netflix!

    Letztes Jahr vollbrachte Netflix, womit nach dem Affleck-Desaster von 2003 wohl kaum mehr jemand gerechnet hatte: Daredevil, des Teufels Advokat aus Hell's Kitchen, kehrte zurück auf den Bildschirm - schonungslos, düster, ungemein brutal und in seiner Gesamtheit einfach dermaßen gut, dass der Start der zweiten Staffel am 18. März zu Recht heiß herbeigesehnt wurde. Hat Netflix den Teufel vor den Feuern der Filmhölle gerettet?

    Ich erinnere mich, als wär's gestern gewesen: Einmal die Woche hab ich als Stöpsel, meinen Dad im Schlepptau, die Comic-Sektion des Kiosks bei uns um die Ecke geraidet. Da gab es diese Marvel-Taschenbücher mit zig Geschichten rund um Spiderman, die X-Men, den Unglaublichen Hulk oder die Fantastic 4. Und zwischen den Geschichten, die mich im zarten Alter wirklich interessierten, versteckten sich immer wieder Auszüge aus den Abenteuern anderer Superhelden des Marvel-Universums, mit denen ich aber meist recht wenig anfangen konnte. Da zerdepperte Thor mit Hilfe von Mjölnir Wände und Kiefer, und Conan erschlug Scharen an Riesenmonstern und Barbaren. Und auch der Daredevil tauchte immer wieder mal auf. Und ich mochte ihn nicht.

    Natürlich bekam ich mit, um was es bei Daredevil ging, zumindest ganz grob. Blinder Anwalt kann doch irgendwie sehen und verkloppt den dicken Typen mit der Glatze, diesen Kingpin, der auch Spidey ständig auf den Senkel geht. Der Fairness halber sei aber gesagt: So cool ich Superhelden schon als Kiddo fand, so wenig Ahnung hab ich von den Details - zumindest direkt aus Comics. Klar, den groben Ablauf kennt man immer irgendwie. Nerd wird von einer Spinne gebissen, Typ mit komischem gelben Anzug hat Messer in der Faust und super Selbstheilungskräfte und der Kerl mit dem Toaster im Gesicht schießt dicke Laserstrahlen aus seinen Augen, weil is' halt so. Die, sagen wir, Karriere meiner Kindheitshelden wirklich am Stück verfolgt habe ich aber nie - das hätte schon mein Taschengeld nicht erlaubt. Und spätestens wenn es an irgendwelche Neuauflagen, Reboots und Paralleldimensions-Gedöns ging, war ich komplett raus. Woran es aber nun konkret lag, dass mir der Aushilfsteufel mit den kleinen Hörnchen auf dem Kopp so zuwider war, kann ich gar nicht genau sagen.
    Daredevil: Serie vs. Film - Netflix' Eigenproduktion dürfte dem Teufel aus Hell's Kitchen viele neue Fans beschert haben. Daredevil: Serie vs. Film - Netflix' Eigenproduktion dürfte dem Teufel aus Hell's Kitchen viele neue Fans beschert haben. Quelle: Netflix/Fox/buffed War er mir zu brutal? Wohl kaum, so richtig zimperlich ging ja keiner meiner Heroen ans Werk. Wolverine hat seine Feinde im Dutzend abgeschlachtet und dabei auch noch gequalmt wie ein Schlot, genau wie der Punisher. Und auch die Bilanz des hulk'schen Kollateralschadens möchte ich nicht sehen, dürfte aber dem des "letzten" Superman entsprechen. Daredevil? Der langte auch ziemlich derbe zu, sicher, aber in diesem Fall war es wohl eher die gestalterische Düsternis - die Art der Illustrationen und Texte, die Seite für Seite eine fast schon depressive Grundstimmung erzeugten, ganz anders als Peter Parker, der mit seinen Sprüchen immer wieder für heitere Stimmung sorgte. Mit dem Teufel konnte ich als Jüngling jedenfalls nix anfangen. Ob ich den 2003 im Kino erschienen Film deshalb so furchtbar ätzend fand? Zugegeben, keinen Bezug zu einer Heldenfigur zu haben, macht natürlich viel aus, aber genau hier liegt doch der Hund begraben: Auch mit Thor konnte ich nie groß was anfangen, die Filme waren trotzdem gut. Iron Man ging mir stets am Allerwertesten vorbei - seit der Filmtrilogie und der Avengers-Reihe krieg ich von dem Kerl nicht genug (Robert, oh Robert!!). Arrow und Flash? Hätten mich ursprünglich nicht weniger interessieren können. Und selbst Cpt. America, der Inbegriff der Stumpfheit, hat es durch Marvels Leinwandauftritte geschafft, sich einen festen Platz in meinem Nerdherzen zu erkämpfen. Das hat Daredevil letztlich auch ... aber sicherlich nicht dank des filmgewordenen Haufens, den uns Regisseur Mark Steven Johnson vor rund 13 jahren auf die Leinwand gesetzt hatte.

    Solide Voraus-, miese Umsetzung

          

    Betrachtet man den "Blockbuster" von 2003 mal ganz nüchtern, war die Grundlage für eine erfolgversprechende Kinoumsetzung - zumindest in Sachen Cast - ja eigentlich gegeben. Gegen Affleck hatte ich nie was einzuwenden, gerade in Dogma und anderen Streifen aus der Feder von Kevin Smith fand ich ihn top, weil äußerst sympathisch und gerade die Combo Damon-Affleck war ziemlich spaßig. Nimmt man hingegen das filmgewordene Desaster Pearl Harbour her, kann man zumindest erahnen, wann der gute Ben begann, seinen glasigen und ausdruckslosen Gesichtsausdruck zu perfektionieren - wer mit derart leeren Augen in die Gegend glotzt, ist für die Rolle eines Blinden ja quasi wie geschaffen. Sorry, Josh Hartnett - knapp daneben ist aber eben auch vorbei. Colin Farrell? Nicht mein Lieblingsschauspieler, aber solide, oder anders ausgedrückt: Er ist für mich kein Grund, einen Film oder eine Serie aus Prinzip nicht anzusehen. Michael Clarke Duncan - ich liebe dich! Ich liebe deine Filme und ich hoffe, du bist jetzt an einem besseren Ort. Für die Rolle des Kingpin hätte ich dich trotzdem nicht gewählt, dafür warst du einfach zu lieb. Jennifer Garner? Ja gut, äh ...

    Daredevil (Film): So sehr 'in Character'? Sogar am Set blickt Affleck glasig durch die Gegend. Daredevil (Film): So sehr "in Character"? Sogar am Set blickt Affleck glasig durch die Gegend. Quelle: Fox/Marvel Deutlich schlimmer aber ist der Aufbau des Films an sich. Nicht das Maß an Überzogenheit, das ist schon ok so - wir sprechen hier schließlich von einer Comicverfilmung, die darf ruhig über die Stränge schlagen. Es sind vielmehr die schlimmen One-Liner, die nicht zu den Figuren passen und für die man sich teils fremdschämen möchte. Oder schlicht Szenen, bei denen man sich tatsächlich wundert, wer das letzte Wort in Sachen Storyboard hatte. Spätestens (und das leider sehr früh!) als sich Matt Murdock und Electra Natchios auf der Wippe eines Spielplatzes prügeln, war der Ofen für mich aus. Ich meine, da läuft so viel schief in diesen paar Minuten: Etwa dass er einen Angeklagten, den er eigentlich hinter Gitter hätte bringen können, laufen lässt, um ihn auf die Schienen der U-Bahn zu schubsen, inklusive Einzeiler versteht sich. Die Tatsache, dass er eine ihm fremde Frau am Handgelenk packt, nur weil sie keine Lust hat, sich mit ihm zu unterhalten - super, Herr Rechtsverdreher. Oder das folgende Gerangel in seiner Ganzheit. Ich meine, hey, Electra: Was erhoffst du dir für einen Ausgang? Gewinnst du, bist du diejenige, die einen Blinden verdroschen hat, Glückwunsch! Verlierst du, bist du diejenige, die sich von einem Blinden hat herrichten lassen. Macht sich gut im Lebenslauf. Daredevil (Film): Bullseye - mal wieder auf einem Sandförmchen gepennt. Daredevil (Film): Bullseye - mal wieder auf einem Sandförmchen gepennt. Quelle: Fox/Marvel Und dann so ziemlich jede Szene mit Colin "Bullseye" Farrell, der durch seine superüberzogene Art zwar noch zum amüsanteren Teil des Films gehört, aber rein optisch nicht ernstzunehmen ist. Weil er aussieht, als wäre er mit der Stirn auf 'ner Plätzchenform eingepennt. Fakt ist: Der ganze Streifen ist derart mies und den Leuten in schlechter Erinnerung geblieben, da wundert es doch wohl nicht, wieso jeder Zweite bei Affleck als Wahl für den nächsten Bruce Wayne die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und ernste Zweifel hegt.

    Nun könnte man behaupten, das mit dem Ernstnehmen ist generell eine Schwierigkeit in Comicverfilmungen. Und ich sage: Kommt drauf an. Mit der Neuauflage von Batman hat DC bewiesen, wie mehr oder minder seriös/realistisch/ernsthaft aussehen kann ... auch wenn die Bale-Stimme von Teil zu Teil schlimmer wurde. Auch Serien wie Arrow, Flash oder Gotham haben es, so kitschig sie an mancher Stelle sein mögen, irgendwie geschafft zu begeistern. Und von dem, was Marvel in den letzten Jahren abgeliefert hat, brauchen wir gar nicht erst sprechen - das Monsterkonstrukt aus zig Filmen, die mit Hilfe der Avengers-Teile immer zusammengeführt wurden, deren Pausen und Story von den Agents of S.H.I.E.L.D. ergänzt und von zeitlichen Vorgängern wie Agent Carter abgerundet werden. Es ist schon irgendwie cool, Jahre nach Erscheinen der Iron-Man-Teile ein Gesicht zu Jarvis, Tony Starks K.I., zu bekommen. Spiderman wird für Civil War nun das dritte Mal umbesetzt, genau wie der Hulk. Und Daredevil? Der hat mit den Avengers zwar nichts zu tun, aber trotzdem gehört er dazu zum Universum. Wie der Onkel siebten Grades, den man zwar nie sieht, bei dem man sich aber trotzdem für die Konfirmationskohle bedanken sollte - immerhin ist er ja irgendwie Familie. Das Witzige: Als Daredevil letztes Jahr angekündigt wurde, blieben die Begeisterungsstürme erstmal aus - bis jeder zumindest die erste Folge gesehen hatte. Damit aber war die Nadel sofort gesetzt!
    Daredevil (Film): 'Daredevil ist hier, um euch vor einem unglaublich miesen Bluescreen-Effekt zu retten!' Daredevil (Film): "Daredevil ist hier, um euch vor einem unglaublich miesen Bluescreen-Effekt zu retten!" Quelle: Fox/Marvel

    So viel Hölle und das am Stück!

          

    Die Netflix-eigene Produktion, deren erste Staffel nicht Folge für Folge, sondern am Stück erschien, widmete sich also einem Helden, der filmisch zuletzt von Affleck in den Sand gesetzt wurde. Nicht die beste Voraussetzung für einen potenziellen Quotenschlager, oder? Doch wer weiß, vielleicht war genau diese schlechte Erinnerung einer der Gründe für den herausragenden Erfolg der Serie um einen Helden, für den sich eigentlich kaum wer interessiert? Da wird keine Minute gefackelt, bis die ersten Fäuste fliegen - in schonungslosen und für eine Serie unglaublich guten Kampf-Choreos, die derart oft in offenen Brüchen resultieren, dass man sich ernsthaft fragt: Hey Jungs, ist das eure Vorstellung von einem Running-Gag?

    Daredevil: Finaler Trailer zu Staffel 2 1:43 Daredevil: Finaler Trailer zu Staffel 2

    Dann Folge 2 mit einer Hommage an den ikonischen Longshot des noch ikonischeren Films Oldboy, in dem sich Murdock ohne Schnitt durch einen Flur prügelt. Die Ausarbeitung der Charaktere über häufige, aber nie deplatziert wirkende Flashbacks, die teils in kompletten Episoden gipfeln. Das Ganze abgerundet von einer nahezu perfekten Besetzung: Ein frisches Gesicht für unseren Protagonisten und seine Sidekicks und Vincent D'Onofrio als Kingpin, der mir mit jedem Satz, jeder Bewegung, jeder Geste Schauer über den Rücken jagte. Einfach weil man nie wusste, wann er das nächste Mal austickt und mir als Zuschauer zeigt, dass man Autotüren auch "mit Köpfchen" schließen kann. Und ja, ich bin nachwievor davon überzeugt, dass D'Onofrio den Psycho gar nicht spielt, sondern einfach er selbst ist - wie Robert Downey Jr. als Tony Stark. Überlegt mal: Private Paula in Full Metal Jacket, der Killer in The Cell ... ja, sogar als Cop in Law and Order hatte der Kerl einen an der Klatsche! Daredevil (Serie): Vincent D'Onofrio spielte in Staffel 1 einen überragenden Kingpin. Daredevil (Serie): Vincent D'Onofrio spielte in Staffel 1 einen überragenden Kingpin. Quelle: Netflix

    Auch Murdocks Superheldenfähigkeiten werden plausibel eingeflochten: der irre Geruchssinn etwa. Oder ein Gehör, das Murdock erlaubt, am Herzschlag von Klienten und Angeklagten vor Gericht beurteilen zu können, wer lügt oder die Wahrheit sagt, sprich: Wer es wert ist, Hilfe zu erfahren oder wer nach Ende der Sitzung Bekanntschaft mit ein paar Fingerknöcheln machen wird. Das alles aber wirkt nie übertrieben, sondern - sofern das in einer derartigen Serie möglich ist - stets vergleichsweise subtil.
    Mein persönliches Highlight (neben allen anderen bisher aufgezählten) aber ist, dass Murdock sein immer noch hässliches, wenn auch zweckmäßiges Superheldenkostüm erst in der letzten Folge erhält. Die zwölf Episoden davor zermatscht er die bösen Buben in Hell's Kitchen in nichts als simplen schwarzen Klamotten und einem Tuch über Kopf und Augen. Und! Das! Sieht! So! Verdammt! Gruselig! Aus!

    Ich. Teufelsanbeter.

          

    Wenn ihr diese Zeilen lest, ist Staffel 2 bereits gestartet, nämlich am 18. März 2016. Endlich! Und diesmal ist sogar der Punisher mit an Bord. Der Typ war in seinen eigenen (ebenfalls eher mauen) Filmumsetzungen schon nicht wirklich zartbesaitet - gemessen daran, was der "neue" Daredevil bereits in Staffel 1 niedergebrannt hat, möchte ich aber gar nicht wissen, wie heftig die neuen Folgen werden, aber hey: Irgendwer muss D'Onofrio ja würdig ersetzen ... bis er aus dem Knast kommt!

    Nun mag es durchaus sein, dass es hier ein paar eingefleischte Daredevil-Fans gibt, die beim Lesen dieser Zeilen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich selber sehe die Sache halt recht pragmatisch: Ohne die grandiose und selbst für Marvel-Verhältnisse ungewohnt düstere Neuauflage des teuflischen Zweihörnchens wäre die Figur Daredevil nach Afflecks Talfahrt - zumindest für mich - komplett gestorben gewesen. Netflix aber hat es geschafft, mich nicht nur für einen Charakter zu begeistern, der mich so wirklich gar nicht gereizt hat, sondern mich regelrecht anzufixen. Hölle, ich weiß gar nicht, wann ich mich das letzte Mal so sehr auf den Start einer neuen Serie/Staffel gefreut hab, wie in diesem Fall. Und genau deshalb mach ich jetzt auch Schluss - muss heim und auf dem Weg noch ein paar Tüten "Natchios" für den Marathon kaufen! ;-) HELL YEAH!

    • Maroonaar Google+
      19.03.2016 01:00 Uhr
      buffed-TEAM
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      Chaotek
      am 21. März 2016
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      Habe jetzt 5 Folgen hinter mir und bin begeistert. Ich bedanke mich an dieser Stelle auch gern bei Netflix. EInfach mal für alles!
      Yager
      am 20. März 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Die Serie finde ich wirklich ziemlich gut gemacht.
      Aber gut, daß in der zweiten Staffel der Punisher und auch wieder Stick mitmischen.
      Daredevil nervt dagegen nach einer gewissen Zeit mit seiner ineffektiven Vorgehensweise gegen die Killerbrigaden, die ihm laufend ans Leder wollen.
      Starblaster
      am 20. März 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Nun ja hier schreibt jemand der weder vom Film, noch von den Comics eine Ahnung hat. Der Film mit Ben Affleck war weder schlecht besetzt und gespielt, wie er immer von manchen Fans dargestellt wird noch finanziell ein Flopp oder Desaster. Bei 100 Millionen Kosten hat er weltweit allein im Kino knappt 180 Millionen Dollar eingespielt und genau deshalb gab es damals auch den Elektra-Spin Off-Film, mit Jennifer Garner, der dann tatsächlich weder erfolgreich noch sonderlich gut umgesetzt war.

      Wer den letzten Fantastic Four gesehen hat weiß wie eine wirklich schlechte Marvel-Comicverfilmung aussieht. Dort hat man sich weder um die Origin-Story noch um die passende Besetzung gekümmert und heraus kam ein Flopp an der Kinokasse bei Kosten von 175 Millionen Dollar hat der Film dann weltweit nur 167 Millionen § eingespielt. Man sollte die Kirche mal im Dorf lassen. Aber die „Buffed.de-Schreiberlinge“ geben leider häufig unreflektiert ohne Hintergrund-Wissen ihre Einzelmeinung zum Besten.

      Der Film war dem Autor hier aber immerhin so bedeutend, dass er fast mehr dazu schreibt als zur Serie, die für meinen Geschmack eine Spur zu Brutal ist und noch dazu unter einem zu Anfang der ersten Staffel doch recht blassen Hauptdarsteller ein wenig leidet, sich aber zum Finale hin steigert. Die Serie hat also Luft nach oben und führt mit der zweiten Staffel den „Punisher“ ein, hier bin ich wirklich mal gespannt, denn bisher gab es dazu im Kino nur eine ansehliche Verfilmung mit Thomas Jane. Einen Tick besser als die Daredevil-Serie gefallen hat mir tatsächlich die Jessica Jones-Umsetzung von Netflix. Netflix plant zu dem ein Spin-Off um Luke Cage. Dem Autor sei geraten sich vielleicht mehr um die aktuelle Serie, die im Titel genannt ist, zu kümmern als einen Verriss zu einem Film von 2003 zu schreiben. An dieser Stelle wäre das Motto „weniger ist mehr“ besser gewesen, aber vielleicht wird er ja nach Zeilen bezahlt, dann sei ihm verziehen . Damit ist mein Verriss zu diesem Artikel dann auch beendet.
      ZAM
      am 04. April 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Ich finde die Prequels auch weiterhin unpassend, banal, schlecht gealtert, zu hochglanzpoliert, verdammt schlecht geschrieben und mit den schlechtesten Dialogen seit Starcrash. Ich werde die auch in Zukunft in keiner Form als toll akzeptieren oder tolerieren. Das ist meine Meinung und wird sich auch nicht ändern, egal wer wie viele Romane zu dem Thema verfasst. ^^
      Starblaster
      am 02. April 2016
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      Hm, vielleicht liest Du dir einfach nochmal durch was du geschrieben hast. Dein Kommentar glänzt mit aussagen wie "Playmobil Star Wars und "brbrbrlrbrbrbrl dööööööh--- Liebeschnulli.." ... nö das hat für mich kein Niveau.. kann aber auch nur Ansichtssache sein, wie alles im Leben. Ich finde die Teile aus den 70er und 80ern auch besser aber ich verdamme die anderen Teile nicht undifferenziert in 4-5 Zeilen. Aber eigentlich gings hier ja auch um Daredevil und nicht um Star Wars und jeder hat so seine Auffassung zu beiden Themen. Ich habe meine Kund getan und Du Deine und dann ists dann auch mal gut. Also lassen wirs dabei dann auch mal bewenden. Schönes Weekend noch
      ZAM
      am 31. März 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Jetzt mal im Ernst: "Das entspricht nicht meiner Meinung also ist es niveaulos" ?
      Starblaster
      am 30. März 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ach ZAM, ich schätze dich als einen der Gründer von Buffed und sehr vielen gehaltvollen Threads hier... Diesen niveaulosen Kommentar hättest Du dir allerdings sparen können... lieber einmal mehr in die Tastatur gebissen. Wer Lucas kennt, weiß das er mit seinem und den damaligen finanziellen und technischen Möglichkeiten schon immer an die Grenzen gegangen ist (mit mini Budget)

      Er hat die digitale Kameratechnik die damals Ende der 90er noch in den Kinderschuhen steckte zusammen mit Sony bei diesen Filmen weiterentwickelt. Er hat zum ersten mal zwei komplette CGI-Armeen gegeneinander antreten lassen und das war damals wirklich ein cineastisches Highlight (fanden viele damals). Ohne Ihn gäbe es auch kein ILM (die uns zigtausende an fantastischen Effekte für soviele Filme geliefert haben), keine Skywalker Soundstudios usw. Ja und auch in Teilen aus den 70er und 80ern hat er eine simple aber gute Märchenfilm-Handlung in ein eine Sci-Fi-Hülle gesteckt.. und ja die Ewoks nervten damals ähnlich wie ein Jar Jar Bings, mich jedenfalls und auch diese Filme wurden von den Kritikern damals zerrissen.

      Es gehört meiner Meinung nach aber schon ein gehöriges Stück Anmaßung dazu das Prequel in einem zu verdammen, zumal man in der Pre-Production auch nicht immer abschätzen kann, was genau beim Publikum ankommt und was nicht und wenn man nicht die Verantwortung über Jahrzehnte für diese Unternehmen und die Menschen, die dort arbeiten trägt. Zumal Lucas im Gegensatz zu den großen Studios nie eine Absicherung hatte.

      Er gehörte nicht zu den großen Studios, die ein oder zwei Flopps kompensieren konnten und ja die Dialoge sind nicht immer die besten gewesen ... waren Sie in den Teilen 4-6 aber auch nicht. Hier spricht die verklärte Kindheitserinnerung in vielen. Man sieht halt lieber einen sentimental agierenden Frank Oz mit Handpuppe als einen perfekt animierten Yoda ... (den Frank übrigens wohl selbst viel besser fand als die Puppe).

      Bei einem Film kommt es aber auch gar nicht darauf an, ob CGI oder von mir aus auch Knetmännchen. Es kommt darauf an, dass er viele Menschen eine Weile gut unterhält, er sein Geld einspielt und die meisten eine Fortsetzung sehen wollen und das war eben auch bei den Prequels der Fall. Das Ziel hat er unbestreitbar erreicht.. keiner wurde damals gezwungen ins Kino zu gehen und damalige Kassenrekorde zu brechen. Man kann ja der Meinung sein, die Filme seien im Vergleich zu den ersten nicht so gelungen und an manchen stellen etwas "verquast". Man muss die Arbeit die tausende von Mitarbeitern damals abgeliefert haben aber hier nicht so dermaßen abqualifizieren. Übrigens manche der besten Filme der Filmgeschichte wurden für Kinder gedreht ... Das ist nicht die falscheste Klientel sondern die Zukunft dieses Planeten. Ihnen Werte und Wissen zu vermitteln und Ihnen vielleicht einen funken für die Wissenschaft mit auf den Weg zu geben muss nicht das schlechteste Vermächtnis eines George Lukas sein. Trotz allem einen schönen Abend noch ZAM.
      ZAM
      am 29. März 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      ZITAT:
      "Als Episode 1 damals veröffentlicht wurde waren die Fans aus dem Häuschen, nach so langer Zeit einen neuen Star Wars zu bekommen"

      .. bis sie ihn gesehen haben und reflektieren ließen, den beiden weiteren Episoden eine Chance gaben und auch nichts tolles daran fanden, wobei das Buch zu Episode III besser ist als der Film. Und das ist meine Meinung, die sich nicht mit anderen Meinungen von Fans deckt.
      Auch wenn es nun offiziell die Origin-Story zur Skywalker-Family ist, aber ich finde E1-3 sind einfach zu sehr hochglanzpolierter, liebloser und schlecht gealterter CGI-Kram um die Aktien mal wieder hoch zu bringen. Ich nenne es auch gern Playmobil-Star-Wars. Platisch, poliert und ausnahmslos für kleine Kinder entworfen (Worterfindungen \ o /). Merkt man ja schon an den meisten Dialogen (vor allem beim Liebesschnulli). Da hätten sie auch die ganze Zeit "brbrbrlrbrbrbrl dööööööh" sagen können. *g*
      Starblaster
      am 29. März 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      @Gummibanane In Sachen Tarantino und Star Wars kann ich Dir ebenfalls nur recht geben. Eine Arbeit differenziert zu betrachten ist in der heutigen Zeit in den online Medien wohl nicht mehr gewollt. Aufbauschen, Abwatschen, das ist leider das heutige Geschäft zumindest der privatgesteuerten Online- Journalie, die meist eh fast nur noch aus Praktikanten besteht.

      Zum Glück sieht das in den Zeitschriften noch etwas besser aus, da guckt dann auch mal ein Oliver Haake mit drauf (zumindest in der Vergangenheit). Ist allerdings nicht darum zu beneiden ...
      Starblaster
      am 20. März 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      @Shiv0r fast richtig.. Luke Cage wurde in Jess Jones eingeführt und bekommt als Spin Off seine Serie: http://www.gamespot.com/articles/marvels-luke-cage-netflix-release-date-revealed-by/1100-6435586/ . Du hast aber recht im weiteren Verlauf soll das zu den von Dir genannten Defenders führen, angelehnt an die Vorgehensweise bei DCs Flash und und dem dortigen Spin Off mit den zeitreisenden „Legends of Tomorrow“.
      Shiv0r
      am 20. März 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Das ist kein Spin Off zu Luke Cage, sondern Netflix und Marvel wollen die Defenders einführen, so ähnlich wie sie es auch bei den Avengers gemacht haben, da soll es am Ende auch eine Mini Staffel zu geben wenn ich mich nicht irre. Jedenfalls bilden Jessica Jones, Dardevil, Luke Cage und Ironfist die Defenders.
      ComPoti1
      am 19. März 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Verstehe ich gar nicht. Der Film wird dauernd verrissen, dabei war der eigentlich ganz ok. Nichts was einen wirklich vom Hocker reißt, aber insgesamt hat er gut unterhalten. Da gab es schon weit schlechtere Comic-Verfilmungen.
      Kizna
      am 19. März 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Der Film war mittelmäßig, nichts brillantes und relativ simples Popcornkino. Aber er war auch bei weitem nicht so schlecht, wie er hier gemacht wird. Klar ist die Serie dem Film überlegen, was allerdings auch nicht weiter verwunderlich ist. Immerhin hatte die Serie 13 Folgen Zeit das zu schaffen, was der Film in etwas unter 100 Minuten hinbekommen musste.

      Nein, ich finde das Bashing hier auch relativ schwach.
      Milissa
      am 19. März 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Der alte Film war nicht schlecht nur eben die Umsetzung verstimmte mich etwas als Hero Fan. Aber dies ist wiederum Geschmacksache.

      Die Serie dagegen hat mich begeistert und keine sekunde gelangweilt. Weil es einfach stimmig war.
      Syane
      am 19. März 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Fand den alten Film auch nicht so schlecht wie er hier aus irgendwelchen gründen dargestellt wird. Wieso aufeinmal das Bashing von so einem "altem" film? Die neue serie hab ich auch noch nicht gesehen- *shrug*
      Gonzo333
      am 19. März 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Na so schlecht fand ich den Film Daredevil nun auch wieder nicht.
      Mir hat der Film durchaus gefallen - sicher kein Oscarreifes Werk, aber ganz nette Unterhaltung.
      Die erste Staffel der Serie fand ich auch ganz gut und bin mal gespannt wie es
      in Staffel 2 weiter geht - schau ich mir aber erst an wenn ich Zeit dazu habe
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Daredevil
Daredevil: Den Teufel vor der Hölle bewahrt - Danke, Netflix!
Letztes Jahr vollbrachte Netflix, womit nach dem Affleck-Desaster von 2003 wohl kaum mehr jemand gerechnet hatte: Daredevil, des Teufels Advokat aus Hell's Kitchen, kehrte zurück auf den Bildschirm - schonungslos, düster, ungemein brutal und in seiner Gesamtheit einfach dermaßen gut, dass der Start der zweiten Staffel am 18. März zu Recht heiß herbeigesehnt wurde. Hat Netflix den Teufel vor den Feuern der Filmhölle gerettet?
http://www.buffed.de/Daredevil-Serie-259922/Kolumnen/Netflix-hat-Daredevil-gerettet-1189682/
19.03.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/03/447846-buffed_b2teaser_169.jpg
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