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  • Intels Skylake: Infos, Leistung und Mainboards

    Nach den erfolgreichen Sockeln 1155 und 1150 bringt Intel erneut einen neuen Mainstream-Sockel auf den Markt: den Sockel 1151 mit den Skylake-CPUs. Was leisten die neuen CPUs, und welche Mainboard passen? Wir klären euch auf.

    Skylake - übersetzt also ein See im Himmel. Die Frage ist: handelt es sich um ein idyllisches Gewässer hoch über den Wolken, also eine erstrebenswerte Plattform? Oder verabschiedet sich das Wasser aus dem See in Form von Regen und bringt Intel auf den Boden der Tatsachen zurück?

    Wir haben für euch die wichtigsten Informationen zu Intels neuen Skylake-CPUs aufbereitet, auch was das Preis-Leistungs-Verhältnis der neuen Prozessoren angeht. Zudem bieten wir euch eine Übersicht mit 11 passenden Mainboards für den Sockel 1151, der die neue Basis für Skylake ist, und haben auch einige Worte zum Thema Arbeitsspeicher parat. Denn Skylake etabliert endgültig den neuen DDR4-Standard auch im Consumersektor.

    Einleitung und Technik

          

    Der neue Sockel 1151 startet mit zwei Prozessoren: dem Intel Core i5-6600K sowie dem Core i7-6700K. Bereits bei einigen Preisvergleichsseiten gelistet ist zudem noch der Intel Core i5-6400.

    Intel Core-i5 SkylakeIntel Core-i5 SkylakeQuelle: IntelWie auch schon bei den Sockeln 1155, 1150 und 2011-3 bedeutet die Bezeichnung Core i7, dass die CPU Hyperthreading unterstützt - pro Kern können also zwei Threads bearbeitet werden, aus echten vier Kernen werden quasi virtuelle acht Kerne. Bei den Core i5-CPUs ist es pro Kern auch nur ein Thread. Ebenfalls wie bei den genannten Sockeln steht ein K in der Modellnummer dafür, dass die Prozessoren einen frei wählbaren Multiplikator haben (und daher auch merkbar teurer als die non-K-Modelle sind). Das heißt: sie sind sehr simpel mit dem passenden Mainboard zu übertakten. Die Rechnung ist dabei auch ganz einfach: wenn ihr den Multiplikator um 10 Prozent erhöht, dann steigt auch der Takt um 10 Prozent. Erhöht ihr ihn um 25 Prozent, sind es eben 25 Prozent mehr Takt. Uns interessiert aber vor allem die Leistung der beiden neuen Prozessoren bei ihrem jeweiligen Standardtakt: wie schlagen sich der Core i5-6600K und der i5-6700K im Vergleich zu den beliebten Modellen für den aktuellen Sockel 1150 und auch im Vergleich zu Sockel 1155-CPUs? Wie sieht es dabei in Sachen Preis-Leistung aus? Zunächst werfen wir aber einen Blick auf die technischen Daten. Wir haben in der folgenden Tabelle 10 CPUs mit ihren wichtigsten Eckdaten eingetragen - neben den beiden neuen Skylake-CPUs sind es sieben Prozessoren für den beliebten Sockel 1150, der ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, sowie ein Modell für den Enthusiastensockel 2011-3, dessen CPUs wir für Gaming schon zuvor als überteuert einordneten. Denn es ist nur ein kleines Leistungsplus im Vergleich zu deutlich günstigeren CPUs vorhanden, zudem sind die Mainboards auch deutlich teurer als die für den Sockel 1150. Trotzdem steht der günstigste Sockel 2011-3-Prozessor mit in der Betrachtung, da er preislich dem Core i7-6600K ähnelt. Hinweis: die Spalte K/T zeigt euch die Anzahl an Kernen und Threads der jeweiligen CPU. IGP steht für die eingebaute CPU-interne Grafikeinheit.

    ModellSockelFamilieK/TTakt (Turbo)IGPTDPPreis
    Core i5-44601150Haswell4/43,2 (3,4) GHzHD 460084 W180 Euro
    Core i5-5675C1150Broadwell4/43,1 (3,6) GHzIris 620065 W290 Euro
    Core i5-4690K1150Devil's Canyon4/43,5 (3,9) GHzHD 460088 W240 Euro
    Xeon E3-1231 v31150Haswell4/83,4 (3,8) GHzkeine80 W260 Euro
    Core i7-47901150Haswell4/83,6 (4,0) GHzHD 460084 W290 Euro
    Core i7-4790K1150Devil's Canyon4/84,0 (4,4) GHzHD 460088 W340 Euro
    Core i7-5575C1150Broadwell4/83,3 (3,7) GHzIris 620065 W400 Euro
    Core i7-5820K2011-3Haswell-E6/123,3 (3,6) GHzkeine140 W400 Euro
    Core i5-6600K1151Skylake4/43,5 (3,9) GHzHD 53095 W270 Euro
    Core i7-6700K1151Skylake4/84,0 (4,2) GHzHD 53095 W380 Euro


    Die TDP wird von vielen als eine Angabe für den Strombedarf verstanden. Dies ist aber nicht ganz korrekt, was man schon daran erkennt, das manche CPUs der gleichen Familie mit verschiedenen Taktraten trotzdem ein identische TDP haben. Die TDP entspricht vielmehr der vom Hersteller geschätzten möglichen maximalen Wärmeverlustleistung. Auch wenn die TDP nicht den Strombedarf angibt, lässt sie aber trotzdem einen guten Hinweis auf den Stromverbrauch zu. Hier ist also bei Skylake maximal ein kleiner Mehrverbrauch im Vergleich zum Sockel 1150 zu erwarten, aber ein deutlich geringerer als beim Sockel 2011-3.

    ASRock Z170 Pro4ASRock Z170 Pro4Quelle: ASRockDie Tests, die wir für unser Special analysiert haben, bestätigen dies auch: der Strombedarf ist dem eines Intel Sockel 1150-Systems sehr ähnlich. Ansonsten sieht man als auffälligstes Detail: die Skylake-CPUs liegen beim Takt ihren ebenfalls mit freiem Multiplikator versehenen Vorgängern des Sockels 1150 sehr nahe, kosten dafür um die 30 Euro mehr. Die Frage ist nun natürlich: lohnt sich der Aufpreis?

    Preis-Leistung von Skylake: für Übertakter okay

          

    Es gibt noch nicht sehr viele seriöse Tests der beiden neuen Prozessoren, um eine große, verlässliche Zahl an Benchmarkergebnissen vorliegen zu haben. Doch das Testmaterial, welches wir zur Verfügung hatten, lässt zu, dass wir ein erstes vorsichtiges Fazit bezüglich Preis und Leistung der neuen Sockel 1151-CPUs ziehen können. Auch den Test unserer Kollegen der PCGamesHardware haben wir dabei mit einbezogen. Dabei erkennen wir in Spielen kleine Vorsprünge für Skylake von drei bis acht Prozent - man könnt hier auch zusammengefasst sagen, dass der Aufpreis der Skylake-CPUs zu den Sockel 1150-Übertakter-Prozessoren Core i5-4690K und i7-4790K mit derzeit etwa 10 Prozent in Ordnung geht. Und zwar auch deswegen, da (ganz im Gegensatz zum Sockel 2011-3) die zum Übertakten geeigneten Mainboards für den Sockel 1151 nicht teurer als die Mainboards für den Sockel 1150 sind, die wir für Übertakter empfehlen: ab etwa 110 Euro geht es los - später werden wir euch in einem eigenen Kapitel auch noch 11 passende Mainboards empfehlen. Ebenfalls kein echter Preis-Faktor: der Arbeitsspeicher. Es ist zwar bei allen aktuell verfügbaren passenden Mainboards der neue DDR4-RAM nötig. Und ein Kit mit acht Gigabyte ist etwa 10 Euro teurer als eines mit dem zum Sockel 1150 passenden DDR3-Arbeitsspeicher.

    Gigabyte GA-Z170-HD3PGigabyte GA-Z170-HD3PQuelle: GigabyteAber bei einer Gesamtausgabe von ohnehin mindestens 380 Euro für einen Core i5-6600K inklusive passendem Mainboard hat der Unterschied wenig Gewicht, zumal Übertakter auch beim Sockel 1150 selten zum günstigsten RAM greifen. Kurzum: wer vor der Frage steht, ob er sich einen übertaktbaren Sockel 1150-Prozessor mit passendem Mainboard und Arbeitsspeicher anschaffen oder lieber zu Skylake greifen sollte, der kann ohne Bedenken das modernere Skylake-Paket in seinen PC holen. Ein kleiner Vorteil: beim nächsten Sockel-Wechsel, sofern ihr diesen nicht zu lange herauszögert, könnt ihr den Arbeitsspeicher weiterverwenden.

    Skylake für Nicht-Übertakter noch zu teuer

          

    Allerdings raten wir in zwei Fällen von Skylake ab, wenn euch das Verhältnis aus Preis und Leistung wichtig ist. Zum einen ist dies, wenn ihr bereits einen modernen Core i5 oder Core i7 der 3000er oder gar 4000er-Familie besitzt. Hier lohnt sich eine Aufrüstung nicht. Zum anderen: wer gar keinen Wert auf Übertaktung legt, der kann derzeit, da es noch keine günstigeren Skylake-Modelle ohne frei wählbaren Multiplikator gibt, bei einem Neukauf besser noch auf den Sockel 1150 setzen und dabei ebenfalls die K-Prozessoren meiden. Denn schon in einigen vorigen Specials zu Themen wie CPUs, Aufrüstung und PC-Zusammenstellungen haben wir zum Sockel 1150 folgenden Ratschlag gegeben: die Leistung des Intel Core i5-4690K ist in Spielen kaum besser als die eines Core i5-4460 - man spart sich mit dem Core i5-4460 aber etwa 60 Euro beim Prozessor und kann beim Mainboard auch unter 100 Euro schon ab 60 Euro ein völlig ausreichendes Mainboard finden. Gleiches gilt für die Hyperthreading-Modelle: ein Intel Core i7-4770 hat kaum einen Nachteil im Vergleich zum Core i7-4790K, wenn man nicht übertakten möchte. Ihr spart aber 50 Euro und könnt ebenfalls beim Mainboard schon ab 60 Euro zuschlagen. Wenn ihr zudem als Prozessor noch den Xeon E3-1231 v3 wählt, spart ihr weitere 30 Euro - einziger nennenswerter Unterschied zum Core i7-4770: der Xeon hat keine eigene Grafikeinheit, die ihr aber als Gamer ohnehin nicht braucht, da ihr ja eine dedizierte Grafikkarte nutzen werdet. Diese Überlegungen bedeuten natürlich, dass auch die neuen Skylake-Prozessoren Core i5-6600K und i7-6700K den Aufpreis zu einem Core i5-4460 oder Xeon E3-1231 v3 nicht wert sind. Eines des von uns betrachteten Test-Ergebnisse zeigte beispielsweise in Spielen bei FullHD (1920 mal 1080 Pixel) nur einen Vorsprung von neun Prozent für den Core i7-6770K im Vergleich zum Xeon E3-1231 v3. Und dies bei einem Aufpreis von 120 Euro, inklusive dem teureren Sockel 1151-Mainboard und DDR4-RAM sogar 160 Euro. Dies bedeutet summiert Aufpreis von über 40 Prozent bei einem Leistungsgewinn von nur neun Prozent. Natürlich kann sich aber unser Ratschlag ändern, wenn weitere, nicht-übertaktbare Prozessoren für Skylake erscheinen, die daher preislich eher auf dem Niveau der Sockel 1150-Geschwister sind.

    • Antonio Funes
      14.08.2015 12:18 Uhr
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CPU: Skylake: die neuen Intel-CPUs und Mainboards
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http://www.buffed.de/CPU-Hardware-154106/Specials/Skylake-die-neuen-Intel-CPUs-und-Mainboards-1167846/
14.08.2015
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2015/08/Intel_Corei5-CPU-pc-games_b2teaser_169.JPG
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