20 Jahre Blizzard: Von Lost Vikings bis World of Warcraft - die Geschichte von Blizzard Entertainment
Die große Spielehistorie von Blizzard Entertainment
Blizzard Entertainment feiert Geburtstag. Am 08. Februar 1991 wurde das heutige Kult-Entwicklerstudio gegründet. Zunächst unter dem Namen Silicon & Synapse, und ohne jeglichen Bezug zu Warcraft, Starcraft oder Diablo. In den vergangenen 20 Jahren produzierten die Kalifornier dann kaum Flops, sondern fast ausschließlich Spiele, die auch heute noch zu den besten ihrer Genres zählen. Wir gratulieren den Entwicklern von Blizzard Entertainment herzlich zum 20-jährigen Jubiläum und blicken zurück auf die Blizzard-Erfolgsgeschichte.
Es war einmal ...
Michael Morhaime, Allan Adham und Frank Pearce - drei Männer, eine gemeinsame Leidenschaft: Videospiele. Und eben diese gemeinsame Begeisterung sollte das Trio später einmal zu den Herren über eines der erfolgreichsten Entwicklerstudios der Welt werden lassen. Michael Morhaime, Allen Adham und Frank Pearce fanden sich am 8. Februar 1991 in Irvine, Kalifornien zusammen und gründeten quasi in der Garage ihr erstes Entwicklerstudio - mit dem heute kaum noch bekannten Namen Silicon & Synapse. Da das Budget in der Anfangszeit natürlich knapp bemessen war, setzte das Team zunächst ausschließlich bereits erhältliche Brettspiele um. Doch dann wurde der heute insolvente Publisher Interplay Entertainment auf Silicon & Synapse aufmerksam. In Zusammenarbeit entstand Blizzards erster großer Hit: The Lost Vikings - ein Jump & Run-Titel mit kniffligen Puzzle-Einlagen.
Das Gründertrio (von links nach rechts): Frank Pearce, Mike Morhaime und Allen Adham.
Doch die Partnerschaft zerbrach kurz darauf, nachdem einige Mitarbeiter von Silicon & Synapse vertragsbrüchig wurden und unerlaubt Kopien des Spieles verbreiteten. Es folgte ein zweijähriger Rechtsstreit. Diesen konnte Interplay zwar nicht gewinnen, der Image-Schaden für Silicon & Synapse war jedoch beträchtlich. Ein neuer Name musste her: Chaos Studios war geboren. Allerdings sollte auch dieser Name nicht lange Bestand haben. Denn ein anderes Unternehmen firmierte bereits unter dem Label Chaos. Also begann die Suche von vorn, genauer gesagt im Wörterbuch.
Frank Pearce, einer der Mitgründer von Blizzard Entertainment, erinnert sich: "Es war ein komplizierter Prozess. Wir klapperten das Lexikon ab und machten eine lange Liste mit Wörtern. Und dann fingen wir an, es [die Favoriten] aufzuschreiben." Bei Blizzard sei das Team dann stehengeblieben. Nach Klärung der Namensrechte entstand Blizzard Entertainment. Es sollte der bis jetzt letzte Namenswechsel der Firmengeschichte bleiben.
Der große Durchbruch
Im November 1994 kam dann der ganz große Coup: Mit dem Echtzeit-Strategiespiel WarCraft: Orcs & Humans legte Blizzard Entertainment den Grundstein für die erfolgreiche Serie. Die Geschichte um den Konflikt zwischen Menschen und Orcs im Königreich Azeroth erlangte Kultstatus und dient bis heute als Grundlage zahlreicher Romane und nicht zuletzt für das Online-Rollenspiel World of Warcraft. Die Entwickler ruhten sich jedoch bereits damals nicht auf ihren Lorbeeren aus und veröffentlichten im Dezember 1995 mit WarCraft 2: Tides of Darkness den offiziellen Nachfolger. Das Sequel bot neben animierten Videosequenzen, hochauflösender SVGA-Grafik, einer verbesserten Benutzeroberfläche und einem integrierten Karteneditor auch einen LAN-Modus für bis zu acht Spieler. Nach offiziellen Angaben ging WarCraft 2 mehr als eine Million Mal über die Ladentheke. Sicher nicht ganz unschuldig daran ist die später veröffentlichte Neuauflage, in der die Online-Spieleplattform Battle.net implementiert worden war.
Diabolisches Grinsen
1996: Das Ur-Diablo ist die Mutter aller Action-Rollenspiele.
Die Mutter aller Action-Rollenspiele Diablo war Blizzards nächster Meilenstein. Die Idee für eines der simpelsten, aber genialsten Spielkonzepte aller Zeiten entstand jedoch im Geiste ganz anderer Programmierer. Gemeint ist das Trio bestehend aus den Brüdern Max und Eric Schaefer sowie ihrem Kumpanen David Brevik. Die in Rollenspiele vernarrten Entwickler hatten 1993 gerade ihre erste Firma Condor gegründeten und bastelten an einem DOS-Spiel namens Diablo. Das hatte mit dem letztendlichen Diablo aber gar nicht so viele Gemeinsamkeiten und ähnelte eher einem rundenbasierten, klassischen Pen&Paper-RPG. Doch schließlich wurde Blizzard auf die Jung-Entwickler aufmerksam. Kurzerhand ludt Blizzard das Trio zu einer Demonstration ihres Projektes Diablo ein. Begeistert von der Idee kaufte Blizzard Condor auf und benannten die Tochterfirma in Blizzard North um. Sechs Monate später, im Dezember 1996, steht das uns bekannte Diablo in den Händlerregalen. Die Resonanz war fantastisch. Nach eigenen Angaben konnte Blizzard bis dato über 2,5 Millionen Exemplare absetzten.
Die Anfänge des Battle.Net
Anno 1996, im Releasejahr von Diablo, steckte das Internet noch in den Kinderschuhen. An Breitbandzugänge war damals kaum zu denken. Wenn sich jemand einen kostspieligen Zugang zum Netz leisten konnte, dann nur über die vergleichsweise langsamen ISDN- oder Modem-Leitungen. Vom damaligen Status Quo ließ sich Blizzard aber nicht beirren. Die Entwicklerschmiede erkannte das Potenzial, das im Online-Gaming lag und rief die Spieleplattform Battle.net ins Leben. Der Online-Service wurde erstmalig von Diablo unterstützt. Spieler konnten sich in Lobbys treffen, zum gemeinsamen Monsterschnetzeln verabreden und über Gott und die Welt plaudern. Der Start von Battle.net war für Blizzard jedoch ein riskantes Unterfangen, da der Online-Dienst für den Endverbraucher komplett kostenlos war und somit die Kosten für Server und Wartung komplett aus eigener Tasche gezahlt werden mussten. Blizzard hat sich also darauf verlassen müssen, dass sich der Titel wie geschnitten Brot verkauft, andernfalls hätte es den (vorzeitigen) Tod der Plattform bedeutet. Heute ist das Battle.net integraler Bestandteil aller Produkte von Blizzard Entertainment. Millionen begeisterter Gamer tragen über den Online-Dienst Partien aus.
Das Phänomen World of Warcraft
Die Bereitschaft aufs Ganze zu gehen, etwas zu völlig neues zu wagen, sich weiterzuentwickeln, kennzeichnet die Firmenphilosophie von Blizzard Entertainment. Folglich konnte der nächste Schritt nur als konsequent bezeichnet werden. Die Schneestürmer stießen mit der Entwicklung von World of WarCraft in das damals wenig beachtete Genre der Online-Rollenspiele vor. Im September 2001 wurde World of WarCraft erstmals auf der Londoner Messe ECTS vorgestellt. Die Reaktionen waren gemischt. Viele Spieler hatten damals auf die Ankündigung von StarCraft 2 gehofft. Sie verstanden nicht, warum Blizzard ausgerechnet Ressourcen in die Entwicklung eines Massively Multiplayer Games steckte. Schließlich fristeten MMO-Spiele wie Everquest zu damaliger Zeit eher ein Nischendasein. Der Umstand, dass man zum Spielen monatlich einen Beitrag entrichten musste, ließ selbst die größten Blizzard-Fans an World of WarCraft zweifeln. Schließlich schufen die Kalifornier mit dem Battle.net vor einigen Jahren die kostenlose Online-Spieleplattform Battle.net. Warum also zahlen? Die Frage erübrigte sich mit der Veröffentlichung des Spiels im November 2004. Heute ist World of WarCraft ein Phänomen. Zuletzt veröffentlichten Zahlen zufolge tummeln sich über zwölf Millionen Spieler in Azeroth – und sie gieren noch immer nach neuen Abenteuern.
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"Da das Budget in der Anfangszeit natürlich knapp bemessen war, setzte das Team zunächst ausschließlich bereits erhältliche Brettspiele um."
blizzard setzte ports anderer systeme um.. das eins davon "Battle Chess" ist heist nicht das sie brettspiele programmiert haben...
http://en.wikipedia.org/wiki/Blizzard_Entertainment#Titles
man sollte doch zumindest wenn man geld mit der recherche und aufbereitung dieser verdiehnt wissen wie man fakten sammelt
danke trotzdem für die anregung mir den wikipediaeintrag zur geschichte durchgelesen zu haben war doch intressanter als ich dachte
1. Beurteile ich dich von dem was du schreibst.
Zitat: "Ohne Blizzard, könnte sogar niemand von euch, schlicht einen RAHMEN um Einheiten ziehen..Stellt euch Strategiespiele mal ohne diese "Technik" vor." Diesen Satz muss man so verstehen, als ob die Technik von Blizzard kommt.
2. Ich entschuldige mich dafür, dass ich manchmal nach unserem Mundart schreibe, da wird halt hat geschrieben. Aber wenn du schon Rechtschreibe flames machst: Zitat: , "aja und haten.." <---- aber auf buffed rumgeiern, wie ich leute wie dich liebe,.. " Dann solltest du "hatten" schreiben, es gibt nichts peinlicheres als Rechtschreibfehler in Flames über die Rechtschreibung.
Neden, warum soll ich sein slang akzeptieren, wenn er meinen nicht akzeptiert? Entweder akzeptiert man den slang der andern oder schreibt selber in korrektem Deutsch.
http://szenesprachenwiki.de/definition/haten/
Und Blizzard hat die Mechanik mit dem Rahmen zum Einheiten anwählen -erfunden-? Wirklich?
The Burning Crusade war euer letztes Meisterwerk
Natürlich ist War3 (Extra für dich ZAM ;P ) ein beliebtes Spiel und es macht mir nach all der Zeit immernoch Spaß.
Ich meinte nur, es wäre schön es noch mit aufzunehmen, da in der Diaschow ja sogar Titel erwähnt sind, die nichtmal fertiggestellt wurden.
WC3 = Wing Commander 3
Man bedenke es gab MMOs vor WoW. Das UrTeam von Buffed.de kam ursprünglich zu großen Teilen von Dark Ages of Camelot. Ein Spiel mit vielen guten Ideen. Outdoorbosse, Belagerungsmaschinen für PvP, Dungeons die über PvP-Einfluss freigeschaltet werden, Masterlevel(Pfad der Titanen), Levelbare Waffen(wie HdRo) sogar Lastschrift zum bezahlen und was sonst nicht alles. Alles schön und gut aber vieles Funktionierte nicht ordentlich, war nicht richtig gebalanced oder ein unglaubliches grinden.
Dann kommt Blizzard nimmt diese Ideen und macht noch ein MMO. Zu der Zeit ein Risiko, weil niemand wirklich Geld verdient hat mit MMOs und keiner an deren Zukunft geglaubt hat. Und siehe da Blizzards WoW hat noch im ersten Jahr einige Millionen Abos wo der Standart für MMOs zu der Zeit bei einigen zehntausen lag.
Was war passiert? Blizzard hat nichts neues Erfunden sondern einen Haufen Ideen in ein solides Konzept verarbeitet.
Käme WoW Vanilla heute auf den Markt es würde scheitern gegen die Konkurenz.
Das ist der Wortbedeutung nach Innovation. Einbestehendes Konzept umgestalten, erneuern, reformieren, verbessern. Und das ist es was Blizzard tut. Mit jedem Patch, mit jeder Erweiterung.
Blizzard ist vielleicht kein Erfinder aber innovativ alle mal.
"Ultima Online's success resulted in Guinness World Records awarding the game 8 world records in the Guinness World Records: Gamer's Edition 2008. These records include "First MMORPG to Reach 100,000 Players", "Longest Running MMORPG""
Ob da WoW mithalten kann? Denke eher nicht. ^^ Aja und wenn jemand über die 100'000 Players lächelt, das war lange bevor das Internet zum massen hype wurde und es 2 milliarden user hatte.
Ob Newslets von ihrem Blickwinkel die Sache betrachten ist schlicht Meinungsmache und da ist von objektive Arbeit keine Spur. Und genau so ist es hier der fall... So ein Artikel kann man garnicht ernst nehmen hier
Ich finde den Artikel auch nicht gerade komplett aber ob FOX oder CNN jeder Newsoutlet hat seinen Blickpunkt. Das auf einer MMO-Seite die RTS-Games unter den Tisch fallen wundert dich? Vielleicht ist TeamLiquid, Readmore oder Reddit eher deine Sache?
Zudem kann niemand von der Hand weisen, dass Blizzard sich immer wieder an anderen Spielen orientiert - das Facing in Wotlk, die Videos in Cata...überhaupt stetige Vereinfachung die schon in BC losging.
Die Storyline, das Setting und auch das Design wurde schlicht und ergreifend ursprünglich für Games Workshop entwickelt und wurde erst nach deren Ausstieg zu Warcraft. Ein tolles Spiel ohne Frage - aber man könnte es ja nun zumindest in einem Nebensatz erwähnen, wenn man hier schon den Anspruch hat eine Kurzbiographie zu schreiben.
das nächste mal einfach den Wikipedia-Artikel einfach hier rein kopieren, wenn man es nicht im stande ist objektiv und vollständig an die Sache zu gehen.
Es ist ein Fanboy-Artikel.
Genauso könnte man einen Artikel über den Michael Jackson schreiben und die Skandale einfach mal rauslassen.
Ja...ich denke wir kriegen Minus, weil wir ne Meinung haben
edit* der autor gab wohl grade minus xD
Meine 2 vorherigen Kommentare wurden auch bereits entfernt, da sie einen ähnlichen Text enthielten wie deiner.
Eines Tages werden die Server runtergefahren mit der Begründung dass sich WoW nicht mehr rentiert, obwohl kurz vorher noch verkündet wurde dass das Spiel jetzt 15 Millionen zahlende Kunden hat. Irgendwie erinnert mich das an den Propaganda Minister im Irak damals, der bis zum Schluss behauptete es gäbe keine Invasion der Amis.