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  • Battleborn im Test mit Video: Bunt, frech - und gut?

    Battleborn im Test: Durch die Koop-Kampagne schalten wir neue spielbare Helden frei. Hier kämpfen wir gegen Isic, der sich nach dem Kampf zu den Battleborn dazugesellt. Quelle: buffed

    Gut Ding will Weile haben. Das gilt ebenso für die Entwicklung von grandiosen Online-Shooter als auch für deren Tests. Wir haben nun die Koop-Kampagne von Battleborn durchgespielt und uns in den Mehrspielermodi kräftig ausgetobt. In unserem Review verraten wir euch, ob Battleborn dank der vielen Vorschusslorbeeren das Prädikat "Fabelhaft" tatsächlich verdient.

    Nun aber Butter bei die Fische: Nachdem wir bis auf drei alle der insgesamt 25 Haudegen von Battleborn freigespielt, jede der acht Missionen der Koop-Kampagne absolviert und uns in unzähligen Mehrspielerduellen unter Beweis gestellt haben, sind wir endlich in der Lage, eine Wertung des Helden-Shooters der Borderlands-Macher zu liefern. Hier also unser Review zu Battleborn.

    Battleborn im Test: Die Retter der Galaxis

          

    Battleborn bietet neben zwei MOBA-ähnlichen sowie einem klassischen Capture-the-Flag-Modus auch eine ausgewachsene Kampagne für bis zu fünf Spieler. Die Handlung dreht sich dabei um die Rettung des letzten Sonnensystems der Galaxis, die wir gegen die finsteren Varelsi und den Verräter Rendain verteidigen. Dafür müssen wir das fragile Bündnis der Battleborn wiederherstellen, indem wir rund 40 Minuten lange Koop-Aufträge erledigen und so zum Beispiel den ehemaligen Fertigungsroboter Isic auf unsere Seite bringen oder den Jenneriten-Shock-Soldaten Caldarius aus den Fängen der Varelsi retten.

    04:30
    Battleborn im Testvideo: Wie gut ist der Helden-Shooter der Borderlands-Macher?
    Spielecover zu Battleborn
    Battleborn


    Insgesamt kann man die Aufträge in drei unterschiedliche Typen unterteilen: Raid-, Eskortierungs- und Verteidigungsmissionen. In den Letzteren müsst ihr euch zum Beispiel an drei oder auch mal vier Stellen gegen Wellen von Gegnern zur Wehr setzen. Die Raid-Missionen lassen sich dagegen am ehesten mit den Hauptquests aus Borderlands vergleichen, in denen man gegen riesige Gegner antreten muss und in den Eskotierungsmissionen spielen riesige Drohnenmechs die Hauptrolle, die ihr vor anstürmenden Feinden verteidigen müsst.

    Battleborn im Test: Für den Koop-Modus gibt es lediglich drei unterschiedliche Missionstypen. Etwas zu mager, wie wir finden. (1) Battleborn im Test: Für den Koop-Modus gibt es lediglich drei unterschiedliche Missionstypen. Etwas zu mager, wie wir finden. (1) Quelle: buffed

    Battleborn im Test: Ärgerlich

          

    Schon die etwas magere Auswahl der Missionstypen deutet es an: Battleborns Kampagne lässt sich in Sachen Abwechslung kaum mit denen von anderen storylastigen Ego-Shootern der Marke Bioshock vergleichen. Ebenso trist fällt die Inszenierung der Handlung aus, die in spärlichen Zwischensequenzen und lustigen Dialogen innerhalb der Missionen erzählt wird. Trotzdem muss man sagen, dass die Missionen sowohl grafisch als auch spielerisch mit denen von Borderlands: The Pre-Sequel gleichauf sind. Ebenso ist der tiefschwarze Humor wieder mit an Bord - und so darf man sich als Vaulthunter-Veteran auf den einen oder anderen Lacher freuen.
    Doch hier hören dann auch die Gemeinsamkeiten auf: Während es bei Borderlands viel mehr auf den passende Erfahrungsstufe und die Ausrüstung ankam, spielt die richtige Zusammensetzung des Teams bei Battleborn die Hauptrolle.

    So sollte ein Team am besten über einen guten Nah- sowie Fernkämpfer verfügen und zudem einen Heiler sein Eigen nennen, damit man bei den ziemlich schwierigen Missionen nicht allzu sehr verzweifelt. Ein Fehlschlag ist übrigens ziemlich ärgerlich, denn obwohl man im normalen Schwierigkeitsgrad respawnen kann, muss man den Auftrag von vorne anfangen, falls ein Missionsziel - wie etwa die Verteidigung eines Droiden - fehlschlägt. Ergo, im schlimmsten Fall steht eine lästige Wiederholung von fast einer ganzen Stunde auf der Agenda. Noch ärgerlicher ist es, dass man nach einem Verbindungsabbruch nicht wie bei anderen Multiplayer-Titeln wieder in die Partie einsteigen kann. Hier können wir aber Gearbox nicht komplett die Schuld zuweisen, denn die Server von Battleborn liefen in den von uns gespielten Runden tadellos. Doch man kennt es ja: Mal kann es auch zu Hause Probleme mit der Internetverbindung geben oder - was deutlich häufiger vorkommt - ein oder zwei Mitspieler verlieren die Lust zum Weiterspielen und so muss man die beinharte Mission mit einem dezimierten Team ohne Hoffnung auf Nachrücker zu Ende spielen.

    Battleborn im Test: Nette Dreingabe

          

    Sonst waren wir mit den gespielten Missionen zwar ganz zufrieden, doch einen echten Kaufgrund stellt der Koop-Modus unserer Meinung nach nicht wirklich dar. Dafür fällt die Inszenierung der Kampagne mit ihren wenigen, aber optisch interessanten Zwischensequenzen etwas zu schlicht aus und außerdem ließ uns die zwar abgedrehte, aber auch ziemlich konfuse Handlung um die Rettung von Solus relativ kalt. Zudem ist die Auswahl aus nur drei unterschiedlichen Missionstypen etwas zu mager, um tatsächlich für eine ausgewachsene Hauptkampagne von rund acht Stunden genügend Abwechslung zu bieten. Viel eher sehen wir den Koop-Modus als eine nette und auch ziemlich spaßige Dreingabe, die euch die 25 Haudegen sowie ihre Spielweise ein wenig näher bringt und euch so für die beinharten Mehrspielerkämpfe gegen andere Teams vorbereitet.

    Battleborn im Test: Die kleinen Helferlein

          

    Battleborn im Test: Teamplay geht vor! Vor allem Support-Charaktere wie Miko sind im wahrsten Sinne des Wortes wichtig. Battleborn im Test: Teamplay geht vor! Vor allem Support-Charaktere wie Miko sind im wahrsten Sinne des Wortes wichtig. Quelle: buffed Die Mehrspielermodi sind auch der Grund, warum wir Battleborn am Ende doch noch eine gute Wertung geben. Vor allem die Modi "Überfall" und "Schmelze" stellen fast schon etwas komplett Neues im Online-Shooter dar und wirken trotz der vielen Faktoren, die das Balancing betreffen, sehr gut durchdacht. In beiden Varianten bewegen sich neben den Mitspielern auf beiden Seiten Minions an festen Lanes entlang, die wir als Team beschützen müssen. Während es in "Schmelze" dann darum geht, die kleinen Schergen zu einer Brennkammer zu führen, müssen wir in "Überfall" die Helferlein gegen Spinnenwächter-Drohnen des Gegners antreten lassen.
    Wie in der Koop-Kampagne, kämpfen wir in den Versus-Modi ebenfalls in fünfköpfigen Teams. Dabei kommt es hier noch mehr auf die Zusammenstellung der eigenen Mannschaft an. Euch stehen am Anfang acht unterschiedliche Haudegen wie der Pilzkopf Miko, der laserschwertschwingende Rath oder der Klon-Sturmsoldat Oscar Mike zur Auswahl, die sich grob in Verteidiger, Angreifer und Supporter unterteilen lassen. Mit der Zeit - etwa durch Fortschritte in der Koop-Kampagne - schaltet man dann weitere Haudegen wie den Nahkampfspezialisten Boldur oder den Mechkrieger Toby frei.

    Battleborn im Test: Die Kombination macht's

          

    Positiv: Keiner der Charaktere ist im Vergleich zu den anderen übermächtig. Viel mehr gibt es Kombinationen von Helden, die einfach sehr gut zusammen funktionieren. So kann zum Beispiel der mit einem riesigen Gatling-Gun bewaffnete Montana durch eine Helix-Fertigkeit endlos lange feuern, indem er, nachdem die Waffe überhitzt, für jeden Schuss etwas Schaden aufnimmt. Der Supporter Miko kann dann dem Minigun-Schützen zur Hilfe eilen und ihn mit seiner Heilfähigkeit unter die Arme greifen.

    Eine weitere Besonderheit für die Partien ist aber auch das Helix-System, das die Charaktere in jeder Partie von Stufe 1 bis 10 aufsteigen lässt. Dadurch, dass wir stets aus zwei unterschiedlichen Fähigkeiten eines aussuchen, können wir uns den Anforderungen der Partie anpassen. Unserer Meinung nach sorgt eben dieses System für sehr viel Abwechslung in Mehrspielergefechten. Das gleiche können wir aber nicht über die Auswahl der Maps sagen. Für jeden Spielmodus liefern die Entwickler magere zwei Karten! Zwar will Gearbox in den folgenden Monaten weitere kostenlos nachliefern, aber unserer Meinung nach ist das deutlich zu wenig für ein Spiel mit einem starken Fokus auf den Mehrspielermodus.

    Der Überfall-Modus hat eine große Ähnlichkeit mit MOBA-Gefechten. So müssen wir dafür sorgen, dass unsere Minions die Spinnenwächter-Drohnen des Gegners ausschaltet. Der Überfall-Modus hat eine große Ähnlichkeit mit MOBA-Gefechten. So müssen wir dafür sorgen, dass unsere Minions die Spinnenwächter-Drohnen des Gegners ausschaltet. Quelle: buffed

    Battleborn im Test: Fazit

          

    Zum Glück sorgen aber - wie bereits erwähnt - das Helix-System und die 25 unterschiedlichen spielbaren Helden schon für eine ganze Fülle von Abwechslung. Trotzdem können wir uns gut vorstellen, dass man nach einigen Tagen sich andere Areale für die beinharten Gefechte wünscht. Auch andere, kleinere Manko sind uns in den Partien aufgefallen. Es ist zum Beispiel ziemlich ärgerlich, dass man den eigenen Haudegen vor dem Start einer Partie nach einmaligen Auswählen nicht mehr wechseln kann. Dadurch hatten wir oft das zweifelhafte Vergnügen, in Teams ohne einen Support-Charakter zu kämpfen - und verloren deshalb jeden Match. Ein weiteres Problem betrifft das Matchmaking. Vor allem mit zunehmenden Kommando-Rang (den wir permanent durch Erfahrungspunkte steigern) fielen die Wartezeiten für Versus-Gefechte mit mehr als vier Minuten sehr lang aus. Das könnte unter Umständen bedeuten, dass man in Zukunft, falls Battleborn sich nicht wie geschnitten Brot verkauft, eine Engelsgeduld an den Tag legen muss, wenn man sich auf die Suche nach Mehrspielerpartien macht.

    Abseits dieser Mängel waren wir aber sehr zufrieden mit den Versus-Modi und finden, dass Gearbox mit Battleborn ein ziemlich rundes Paket abliefert. Die Entwickler haben unserer Meinung nach ein Paar Baustellen, an denen sie arbeiten sollte - etwa bei der Auswahl an Mehrspieler-Karten. Wir haben uns insgesamt fast 40 Stunden mit den Koop- und Mehrspielerpartien beschäftigt und langweilig wurde uns dabei so gut wie nie - und das ist schon ein sehr gutes Zeichen. Trotzdem müssen wir zugleich sagen, dass Battleborn auch ein ziemlich besonderes Spiel ist, das sich vor allem an Online-Shooter-Fans mit Teamfähigkeiten richtet. Wer damit nicht klarkommt und einfach ein Borderlands mit einem anderen Setting erwartet, wird mit dem neuen Gearbox-Spiel nicht glücklich werden.

  • Battleborn
    Battleborn
    Publisher
    2K Games
    Developer
    Gearbox Software
    Release
    03.05.2016
    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von Femmex
    Ich habs nicht gespielt, geb ich offen zu, und das soll auch kein Overwatch-Fanboy-Flame-Post werden, aber: Manche der…
    Von JimmyBling
    Ich find's Bombe. Der PvE Inhalt macht mit Freunden richtig Laune und die Sammelwut nach Legies ist mal wieder…

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    • Matti Sandqvist
      11.05.2016 19:15 Uhr
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      Femmex
      am 20. Mai 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich habs nicht gespielt, geb ich offen zu, und das soll auch kein Overwatch-Fanboy-Flame-Post werden, aber:

      Manche der Kritiken die hier im Artikel genannt werden - Keine Wechselmöglichkeiten von Charakteren während des Matches, das Matchmarking das sich am Erfahrungslevel orientiert - klingen für mich so als wenn Blizzard diesbezüglich ihr Spiel besser durchdacht haben.

      Die Spielmodi klingen interessant, geb ich zu. Aber was den PvE Inhalt angeht, klingt das dagegen sehr ernüchternd.

      Ich denke trotzdem das Spiel wird sicherlich sehr gut laufen ^^ Alleine wegen dem Borderlandshumor.
      JimmyBling
      am 16. Mai 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich find's Bombe. Der PvE Inhalt macht mit Freunden richtig Laune und die Sammelwut nach Legies ist mal wieder entfacht. Der feine Unterschied in den Klassen hat in Borderlands echt gefehlt und ist hier deutlich spürbar. Klar, glaube ich nicht wirklich, dass es gegenüber Overwatch E-Sports tauglich werden wird aber für mich hat's halt die Nase vorn, weil es was bietet was Overwatch nicht hat. PvE Inhalte und rabenschwarzen Humor.
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1195081
Battleborn
Battleborn im Test mit Video: Bunt, frech - und gut?
Gut Ding will Weile haben. Das gilt ebenso für die Entwicklung von grandiosen Online-Shooter als auch für deren Tests. Wir haben nun die Koop-Kampagne von Battleborn durchgespielt und uns in den Mehrspielermodi kräftig ausgetobt. In unserem Review verraten wir euch, ob Battleborn dank der vielen Vorschusslorbeeren das Prädikat "Fabelhaft" tatsächlich verdient.
http://www.buffed.de/Battleborn-Spiel-54612/Tests/Moba-1195081/
11.05.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/05/Battleborn_PC_4-pc-games_b2teaser_169.jpg
battleborn,moba,gearbox
tests