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  • Batman vs. Superman: Hat der Film die Superman-Reihe ruiniert? Tanjas Kolumne
    Quelle: Warner Bros.

    Batman vs. Superman: Hat der Film die Superman-Reihe ruiniert? Tanjas Kolumne

    Kein anderer Film sorgt derzeit für so viel Aufruhr wie Batman v Superman: Dawn of Justice. Bereits vor dem Kinostart musste sich Zack Snyder, der Regisseur, jede Menge Kritik zu seinem DC-Ableger gefallen lassen. Dabei bekommt ausgerechnet der DC-Saubermann Superman seinen Fett weg. Doch ist die Aufregung um den Helden im blauen Anzug gerechtfertigt?

    Gleich zu Beginn muss ich gestehen, dass Batman v Superman: Dawn of Justice nicht auf meiner To do-Liste stand und ich den Film eigentlich nicht sehen wollte, zumindest nicht im Kino. Ein Grund dafür war, dass der Film als ein Man of Steel-Sequel angekündigt wurde und ich ohnehin kein großer Fan von Henry Cavills Superman, aka Mr. Perfekt, bin. Der andere Grund für mein Desinteresse an dem neuesten DC-Film war, dass die Comicverfilmungen derzeit etwas überhand nehmen. Nahezu jeden Monat erscheint im Kino eine Comic-Story, manchmal sogar zwei. Dabei übertreibt es Marvel besonders. Ganz ehrlich? Nach dem gefühlt zwanzigsten X-Men-Streifen habe ich die Comicverfilmungen wirklich satt.

    Batman und Superman schlagen sich auch in den Comics gelegentlich die Köpfe ein. In Batman vs Superman ist dieser Konflikt jedoch binnen wenigen Minuten abgehandelt. Enttäuschend für einen Film, der mit dem großen Superhelden-Kampf wirbt. Batman und Superman schlagen sich auch in den Comics gelegentlich die Köpfe ein. Wie ich es befürchtet hatte: In Batman vs Superman ist dieser Konflikt jedoch binnen wenigen Minuten abgehandelt. Enttäuschend für einen Film, der mit dem großen Superhelden-Kampf wirbt. Quelle: Warner Bros. "Früher war alles anders... und besser." Dieser Satz ist genauso ausgelutscht, wie der drölfzigste Batman-Film. Doch es stimmt. Vor fünfzehn Jahren waren Comics rar und als Kind musste ich eine kleine Weltreise unternehmen, um mir das begehrte Batman-Comicheft von meinem kleinen Taschengeld zu kaufen. Während gleichaltrige Mädchen die Wände ihres Kinderzimmers mit den Pferdepostern aus der Wendy tapezierten, hing ein selbst gebasteltes Batman-Zeichen über meinem Bett. Mit Tim Burtons Batman war meine kleine Welt schließlich perfekt. Lange Zeit reichte kein anderer Batman-Film Tims düsterer Version von Gotham das Wasser. Kein Wunder, schließlich sprechen wir vom Schöpfer von weltberühmten Klassikern wie Nightmare Before Christmas und Edward mit den Scherenhänden.

    Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als der erste Trailer von Batman vs. Superman über die Bildschirme flimmerte und mir bei den Bildern von Ben Affleck im Batman-Anzug ein kalter Schauer über den Rücken lief. Nicht, dass ich Ben Affleck als Schauspieler nicht mag, vielmehr bewunderte ich Zack Snyders Mut, Ben nach dem Daredevil-Debakel (mehr dazu erfahrt ihr in Nicos Kolumne Den Teufel vor der Hölle bewahrt ) für einen weiteren Superhelden-Film zu besetzen. Und obwohl mich das klassische Design des Batman-Anzugs und der erste Filmauftritt von Wonder Woman reizten, verzichtete ich auf die Fahrt mit dem Hype-Train und legte den Film zunächst ad acta.

    Wenig später weckten jedoch die durchweg negativen Kritiken, die bereits kurz nach dem Kinostart im Netz geisterten, mein Interesse. Das US-Filmeportal rottentomatoes.com bewertete den DC-Ableger sogar nur (!) mit 29 Prozent, während der 20th Century Fox-Hit Deadpool mit über 83 Prozent positiver Kritik davon zog. Mit jedem weiteren Rant-Kommentar wuchs meine Neugier und ich fragte mich, ob die neueste DC-Interpretation wirklich so grausig ist und warum.

    Vor zwei Tagen gab ich mir schließlich einen Ruck und zog noch am Abend Richtung Kino. Bei einem dermaßen großen Shitstorm im Netz musste ich mir vor allem vom neuen Batman selbst ein Bild machen. Für mich stand außerdem Zack Snyders Ehre auf dem Spiel. Schließlich glänzte der Regisseur in den vergangenen Jahren bereits mit überwältigenden Meisterwerken wie Watchmen, Sucker Punch und 300. Und auch, wenn mich seine Version von Superman nicht gerade vom Hocker riss, hat sein Batman zumindest eine Chance verdient. Vorsicht, der nächste Teil meiner Kolumne beinhaltet mehrere Spoiler, wer Batman vs. Superman noch nicht gesehen hat und sich nicht spoilern lassen möchte, hört am besten sofort auf weiterzulesen!
    Spoiler Batman vs. Superman: Hat der Film die Superman-Reihe ruiniert? Kolumne von Tanja (1) Quelle: buffed.de

    Hilfloser Batman

          

    So überraschte es mich nicht, dass Zack einen Batman-Klassiker als Einstieg für den Superhelden-Streifen nimmt - die Ermordung von Bruces Eltern. Ben Affleck verkörpert Batman im neuesten DC-Ableger Batman vs. Superman. Batman vs. Superman: Ben Affleck überzeugt überraschenderweise als Bruce Wayne und Batman. Seine Figur ist menschlicher, als Clark Kent es je sein könnte. Quelle: Warner Bros. Puh, spätestens nach diesem Einstieg kann ich felsenfest behaupten, dass ich diese Mordszene inzwischen aus allen möglichen Winkeln und Einstellungen gesehen habe. Immer die gleiche Leier: Mündung der Waffe in Nahaufnahme, Feuer, Hülse, die in Zeitlupe auf dem Boden fällt, kleiner Bruce, der im angesicht seiner sterbenden Eltern "NEEEEEEIN!" schreit - Alles schon gesehen! Warum muss eigentlich jeder Batman-Film damit anfangen? Ich bin mir sicher, dass selbst die Kinobesucher, die noch nie einen Comicheft in der Hand hielten, inzwischen wissen, dass Batman vom Tod seiner Eltern traumatisiert ist. Nach weiteren Zeitlupenbildern von Bruces Fall in den Brunnen, der mich übrigens stark an den Fall des Comedian aus Watchmen erinnerte, ging es endlich ans Eingemachte. Die Szene wechselte nach Metropolis und zwar genau an den Zeitpunkt, als Superman und die feindlichen Kryptonianer sich inmitten der Stadt ein gewaltiges Deathmatch lieferten. Doch diesmal stand nicht der Kampf der Aliens im Vordergrund, sondern Bruce Wayne, der als Normalsterblicher verzweifelt versuchte, seine Mitarbeiter aus dem Wayne-Gebäude zu evakuieren.

    Back to the Roots! Im Film kriegen wir es mit einem sadistischen und besonders düsteren Batman zutun. Besonders cool war sein Kampfanzug, das die Designer direkt aus der alten Comic-Vorlage übernahmen. Cool! Back to the Roots! Im Film kriegen wir es mit einem sadistischen und besonders düsteren Batman zutun. Besonders cool war sein Kampfanzug, das die Designer direkt aus der alten Comic-Vorlage übernahmen. Cool! Quelle: dccomics.com Aus Bruces Blickwinkel betrachtet, sieht man, wie gewaltig die Zerstörung, die Superman in der Hitze der Schlacht anrichtete, war und wie viele Menschenleben der Kampf der Titanen in Metropolis und außerhalb kostete. Dabei arbeitet Zack gezielt mit den gleichen Bildern wie in Man of Steel, was Supermans vermeidlichem Freiheitskampf in ein anderes, weniger vorteilhaftes Licht rückt. Mir gefiel dieser Weg, den der Regisseur plötzlich eingeschlagen hatte, sehr: Schließlich rüttelt es gewaltig an Supermans tadellosem Saubermann-Image.

    Da stand also Bruce Wayne, aka Batman, der größte DC-Superheld überhaupt, und er war hilflos. Obwohl er in den letzten 20 Jahren unzählige gefährliche Verbrecher zur Strecke gebracht und Gotham zig Mal gerettet hatte, konnte er gegen die einstürzenden Gebäude und sterbenden Menschen um sich herum nichts ausrichten. Der Nebel, der Schutt, das umherirrende Polizeipferd und die wimmernden Menschen, die teilweise unter den Ruinen begraben wurden, die Superman hinterließ. Diese Trostlosigkeit war ergreifend und man wusste, dass es beim späteren Konflikt zwischen Batman und Superman nicht um belanglose Streitigkeiten geht, sondern um Menschenleben. Ben Affleck überzeugte auf ganzer Linie und das sogar ohne Batmananzug! Wer hätte das gedacht?

    Superman und Lois: Das Mörderpärchen

          

    Batman vs. Superman: Für seine geliebte Lois geht Superman über Leichen! Statt einer taffen Frau, bekamen wir ein zerbrechliches Mäuschen, das andauernd gerettet werden musste. Batman vs. Superman: Für seine geliebte Lois geht Superman über Leichen! Statt einer taffen Frau, bekamen wir ein zerbrechliches Mäuschen, das andauernd gerettet werden musste. Quelle: dccomics.com Umso enttäuschender war der plötzliche Sprung in die Zukunft und zu Superman und seiner Dauerfreundin Lois Lane. Bei der Love-Story reiht sich eine Peinlichkeit an die andere. Erst verschlägt es Lois Lane in ein angebliches Terroristennest in der Wüste, dann gerät sie (oh, Überraschung!) in die Klauen eines Warlords. Drei Mal dürft ihr raten, wer die abenteuerlustige Journalistin schlussendlich befreien muss. Natürlich Superman! Dabei geht der Man of Steel nicht besonders zimperlich vor, sondern schlägt bei der Rettung seiner Batman vs. Superman: Wir hätten lieber mehr von Wonder Woman, statt Lois Lane, gesehen. Batman vs. Superman: Die einzige starke Frau im Film! Wir hätten lieber mehr von Wonder Woman, statt Lois Lane, gesehen. Quelle: Warner Bros. Pictures Liebsten alles kurz und klein. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass Clark Kent zwar eine zarte Tulpe für Lois aus der Einkaufstüte picken kann, es jedoch nicht schafft, einen Mann "vorsichtig" auszuschalten. Stattdessen reißt er den vermeintlichen Bösewicht durch mehrere Wände und lässt das ganze Gebäude einstürzen. Ob der Mann diesen Flug überlebte? Ich glaube nicht.

    Überhaupt muten die beiden eher wie eine Parodie von Bonnie und Clyde an. Lois reist durch die Welt, zettelt Konflikte an und muss bereits nach wenigen Minuten gleich einer Maid gerettet werden. Menschenopfer? Egal! Hauptsache Lois geht es gut. Dass sie sich selbst in diese misslichen Lagen bringt, scheint Superman egal zu sein. Henry Cavills Dackelblick, Batman vs. Superman: Auch wenn Lex Luthor  mit seinem DC-Pentant wenig gemein hat, war seine Figur der absolute Highlight des neuesten DC-Ablegers. Der verrückte Bösewicht macht Lex sogar Joker Konkurrenz. Batman vs. Superman: Auch wenn Lex Luthor mit seinem DC-Pentant wenig gemein hat, war seine Figur der absolute Highlight des neuesten DC-Ablegers. Als verrückter Bösewicht macht Lex sogar Ledgers Joker Konkurrenz. Quelle: Warner Bros. den Superman aufsetzt, wenn er seine Freundin nach einem Fall mal wieder am Boden absetzen muss, tut sein Übriges. Und überhaupt, warum hörte Superman Lois' Klopfer gegen die eingestürzte Decke im Wasser, während er die verzweifelten Schreie seiner Mutter im Lagerhaus nebenan nicht mal wahrnahm? Ach ja, und den Kryptonit-Speer, nach dem Lois tauchen wollte, hat sie übrigens selbst reingeworfen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wusste jeder, dass Metropolis' heißeste Reporterin nicht die hellste Birne im Leuchter ist. So wundert es keinen, dass der verrückte Bösewicht Lex Luthor schnell herausfindet, dass Lois Lane und nicht Kryptonit Supermans größte Schwäche ist.

    Der falsche Superman

          

    Tatsächlich aber sorgt Supermans dubiose Rolle auch ohne Lois für jede Menge WTF-Momente im Film. Seine gottgleichen Auftritte, in denen er Batman Zitat: "Gnade." gewährt, werden nur noch von seiner Arroganz getoppt. Er urteilt über Batmans skrupelloses Vorgehen Batman vs. Superman: In Comics ist Superman ein Held ohne Allmachtsfantasien. Er wiegt stets die Konsequenzen seines Handelns ab, bevor er die Welt rettet.Ja, die ganze Welt, nicht nur die USA. Im Film bekommen wir jedoch einen gänzlich anderen Superman zu sehen, der mehr Alien, als ein Mensch ist. Warum? Batman vs. Superman: In Comics ist Superman ein Held ohne Allmachtsfantasien. Er wiegt stets die Konsequenzen seines Handelns ab, bevor er die Welt rettet.Ja, die ganze Welt, nicht nur die USA. Im Film bekommen wir jedoch einen gänzlich anderen Superman zu sehen, der mehr Alien, als ein Mensch ist. Warum? Quelle: dccomics.com und denkt dabei keine Sekunde über eigene Verbrechen nach. Er entscheidet, wer wert ist gerettet zu werden, und wer nicht. Er baut den Kult um Superman zwar nicht selbst auf, dennoch scheint es ihm nichts auszumachen, dass die Menschen anfangen ihn als ihren Messias anzubeten. Das ist nicht der Superman, den wir aus den Comics kennen!

    Statt Superman menschlich zu machen, treibt es Zack Snyder mit religiösen Bildern und Symbolen auf die Spitze. Die entrückten Menschen, die vor ihm knien, die Erleuchtung im Weltall, der Speer, der verdächtig der Heiligen Lanze gleicht. Der Gipfel ist jedoch Supermans Tod: Seine Leiche wird in seinem roten Cape gehüllt an zwei Frauen übergeben, die ihn trauernd entgegen nehmen. Etwas abseits steht der einsame Batman, während zwei Betondrähte im Hintergrund ganz zufällig (Ha, wer's glaubt!) ein Kreuz bilden. Geht's noch? Was hat die Kreuzigungszene bitte in einem Comic-Film verloren? Das patriotische Beiwerk, das bei Heldenbeerdigungen stattfindet, bin ich inzwischen gewöhnt, diese eindeutigen Anspielungen sprengten jedoch jeden Rahmen.

    Das Ende für Superman?

          

    So trösten auch die beeindruckenden Alpträume-Flashbacks von Batman, Lex Luthors philosophische Ansprachen und die starke ästhetische Symbolik, die in nahezu jeder Szene versteckt ist, nicht darüber hinweg, dass Zack Snyder ein eigenes DC-Universum erschuf, das nur wenig mit dem Original zu tun hat. "Er weiß wo wir sind und er ist hungrig!" Die Zuschauer waren am Ende des Films von Supermans Tod so überwältigt, dass kaum einer Lex Luthors Hinweise auf den Überbösewicht Darkseid beachtete. Schade. "Er weiß wo wir sind und er ist hungrig!" Die Zuschauer waren am Ende des Films von Supermans Tod so überwältigt, dass kaum einer Lex Luthors Hinweise auf den Überbösewicht Darkseid beachtete. Schade. Quelle: dccomics.com Kein Wunder also, dass der Film sowohl bei eingefleischten DC-Fans, als auch bei der breiten Masse für negatives Feedback sorgte. Die meisten Menschen wollten unterhalten werden, nicht darüber nachdenken, ob Götter allmächtig sind. Das ist auch der Grund dafür, warum Marvel-Filme so viel erfolgreicher sind, als Comicverfilmungen aus dem DC-Universum: Die Welt von Marvel ist alles andere als düster und die Superhelden kommentieren selbst hoffnungslose Situationen stets mit einem Witz. Und auch, wenn Batman v Superman: Dawn of Justice auf seine Weise sehr unterhaltsam war, an massentauglichen Comic-Filmen muss Warner Bros. noch ordentlich arbeiten.

    Der erste, gute Schritt wäre Superman in nächsten geplanten Filmen (Justice League I-II) einen neues Image zu verpassen, das ihn menschlicher un damit auch zugänglicher für die breite Masse macht. Wie Warner Bros. das anstellen möchte, nachdem der Drehbuchautor Supermans menschliche Seite, aka Clark Kent, erst umgebracht und dann begraben hat, ist mir ein Rätsel.
    Mehr zum Thema Batman vs. Superman: Dawn of Justice findet ihr auf unserer Themenseite. In unserem großen Special erfahrt ihr alles zu den einzelnen DC-Charakteren. Schaut vorbei!

    03:01
    Batman v Superman: Neuer spektakulärer Kino-Trailer
    Spielecover zu Batman v Superman: Dawn of Justice
    Batman v Superman: Dawn of Justice
    • Atheanel
      13.04.2016 17:19 Uhr
      buffed-TEAM
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      Morinas
      am 20. April 2016
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      Wonderwoman war überflüssig und Lex Luthor ist ein verkappter Joker. Der mit Abstand schlechteste Superheldenfilm aller Zeiten und es liegt nicht an den Schauspielern.

      Zypherne
      am 19. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ein paar Kommentare zu dem Kommentar hier

      Ich fand auch den Anfang mit Bruce Elterntod ziemlich bescheiden. Dachte noch am Anfang: nicht schon wieder. Aber irgendwie scheint ignoriert worden zu sein, dass es im Kampf zwischen Batman und Superman eine Szene gab, wo Batman sich an was erinnert hat. Und das hatte mit dem Elterntod zu tun. In der Hinsicht kann ich zumindest verstehen, warum das rein genommen wurde.

      Die Rolle von Superman fand ich übrigens gut durchdacht. Und das die menschliche Seite von Superman den Bach runter gegangen ist, auch nur nachvollziehbar. Ich konnte erkennen, dass Superman von sich selbst auch gottähnliche Züge zeigte, sich aber menschlich sah. Durch den Gerichtsprozess und vor allem mit dem Endkampf bemerkte er, dass es doch nicht so einfach ist, wie er sich das Gedacht hatte. Gut und Böse sind halt nicht schwarz und weiß, sondern so ziemlich Grau. Ich denke, dass der Ressiseur genau das beabsichtigte zu zeigen. Die menschliche Seite geht zu Grunde, während der Übergang damit jetzt frei ist für die Justice Leage und Superman zeigen kann, dass in ihm doch was menschliches existiert. Er ist halt auch nur ein Wesen, dass durch Fehler lernt.

      Ansonsten fand ich Ben Efflek als Bruce Wayne sehr überzeugend. Als Batman ein wenig fad. Lex Luther war leider ein wenig zu Jokerhaft. Aber der Charakter war trotzdem wunderschön sardistig böse. Und Loise Lane... naja. Da hätte manwirklich mehr daraus machen können.

      Die Randnotiz im Film zur Justice League fand ich ein wenig zu kurz. Ich hätte mir gern mehr gewünscht. Da hat man Potential nicht genutzt, um auf die kommenden weiteren Filme heißzu machen. Ich hoffe nur, dass die Schauspieler in den kommenden Filmenzur Justie League zu überzeugen wissen.
      Gtiburan
      am 14. April 2016
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      Natürlich hat er das Genre ruiniert, wie soll man das nun noch ernst nehmen?
      Irgendein x-beliebiger Superheld ist mit den Taten eines anderen x-beliebigen Superhelden nicht einverstanden,
      also entsteht ein Konflikt und am Ende kämpfen sie. Klasse. Super Story, super Grundlage für einen Film! Gar nicht an den Haaren herbeigezogen!

      Im Ernst: wie dachte denn die Fanbase, dass das ausgeht?
      Tele
      am 15. April 2016
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      Wie in den Comics???
      NarYethz
      am 14. April 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      ZITAT:
      " Die meisten Menschen wollten unterhalten werden, nicht darüber nachdenken, ob Götter allmächtig sind."
      Ab da musste ich eigentlich aufhören. Atheanel, bitte gleich zur Bild wechseln, da kannst du uns Brot und Spiele verkaufen. Wie sagte noch der Papst zum Kaiser? Halt du sie arm, dann halt ich sie dumm.
      Nein mal im ernst, ich finds schwer in Ordnung, wenn ich aus einem Film nachdenkend rausgeh. War bei mir hier jetzt zwar nicht der Fall, weil ich den Parallelismus von Superman und Sohn Gottes zwar ne interessante Idee fand, es mich aber nicht so gepackt hat, als dass ich dem ganzen nachzugehen gewillt gewesen wäre.
      Denn prinzipiell könnten vor allem Gerettete von Superman eben dieses Bild bekommen. (besonders kommt mir gerade die szene ins gedächtnis, in welcher Superman in fast heiligem Licht die Flutopfer vom Dach rettet).
      Klar wirkt das überzogen. Aber genau das solls ja auch.
      Ich bin kein wirklicher Superman Fan und ich war skeptisch gegenüber Afflecks Rolle als Batman, unterm Strich fand ich den Film aber super und bin vom "neuen" Batman, der im Gegensatz zu Bale's Batman weniger die Spionage/Detektivseite beleuchtet aber dafür mehr die Kraft und die Power ("Gewalt" schien mir zu negativ), positiv überrascht. Der Film hat mir jedenfalls besser gefallen als Marvel #57.. mir hat das düstere etwas gefehlt, auch wenn ich mich auf Civil War freue^^
      Atheanel
      am 14. April 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Ich mag auch Filme, die mir lange im Gedächtnis bleiben Ein gutes Beispiel ist Zacks Meisterwerk Watchmen. Das Problem dabei ist, dass die breite Masse abends in Kino geht, um unterhalten zu werden. Sie geben Geld aus, um nach der Arbeit kurz abzuschalten oder um mit Freunden auszugehen und mal gemeinsam lachen. Nehmen wir mal Marvels Civil War - der Film behandelt ein sehr ernstes Thema, bleibt dabei aber dennoch noch unterhaltsam genug, dass die ersten Kritiker ihn als "unbeschwert" beschreiben. Ich bin auch dafür, dass es mehr Filme zum nachdenken gibt, man muss allerdings damit leben, dass sie nie so erfolgreich sein werden, wie "heitere" Filme
      Irinii
      am 14. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Superman hatte nie wirklich starke Filme. Die alten Reeve Filme sind trashig bis halb lustig wenn man nach heutigen Maßstäben geht. Und alles was danach kam war schlecht bis mäßig.
      Keine Ahnung ob die Figur nicht mehr hergibt. Nicht jeder Comicheld hat das Glück, dass ein Ausnahmekünstler wie Christopher Nolan den Karren aus dem Dreck zieht.
      ZAM
      am 14. April 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      @Topic: Ne, da war Superman IV und Superman Returns leider sehr viel schneller *g*
      Außerdem finde ich Cavill recht gut als Superman.
      Eledin74
      am 14. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Henry Cavill hat meiner Meinung nach Superman ruiniert, musste mich schon arg zusammen reißen nicht bei Man of Steel einzuschlafen. Batman vs Superman werde ich mir definitiv nicht anschauen das was ich bis jetzt von Freunden gehört habe reicht mir da völlig aus.
      mercynew
      am 14. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ich mag Henry Cavill als Superman!

      Allerdings war Man of Steel besser als der Film hier.
      Atheanel
      am 14. April 2016
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Ich glaube, dass es nicht am Schauspieler liegt, sondern an der überhöhten Darstellungsweise des Regisseurs. Ich mag Zacks Filme sehr, aber ich befürchte, dass er die DC-Filme zu ernst nimmt
      Maeroth
      am 14. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Es gab für mich nur einen Superman. Das war Christopher Reeve. Alles was danach kam war für mich nicht dasselbe. Ok, es sah imposanter aus, aber dank übermäßigem CGI Einsatz sieht ja heute alles bombastisch aus.

      Es gibt für mich auch nur zwei Darsteller für Batman. Einmal Adam West (Kinder, googelt mal wer das ist) und einmal Michael Keaton. Nach Batmans Rückkehr, der letzte mit Keaton, ging die Serie für mich bergab. Die Nolan Verflimung war ok, aber mehr auch nicht (Persönliche Meinung)

      Und ja, ich muss der Autorin zustimmen. Die xxte Verfilmung irgendwelcher Superhelden ist mehr als nur dröge, es ist stinkelangweilig, egal ob von DC oder Marvel. Aber dafür wird ja nun auf die Super Schurken umgeschwenkt. Super, Ideenreich nenne ich so etwas.

      Da ich sowohl Superman als auch Batman Fan bin stand es für mich außer Frage das ich in einem Film gehe wo die beiden gegeneinander kämpfen. Als ich dann die Kritiken las, hatte sich das ganz erledigt. Und als Freunde dann drinn waren und mir davon erzählen mussten, war ich nur noch belustitgt. Das ich jetzt noch lese das auch noch religiöse Zeichen getzt wurden schlägt das Fass dem Boden aus. Naja, wenn man sonst nichts mehr hat setzt man auf überschwengenden Patriotismus und Religiösen Eifer.....aber davon haben wir ja genug auf der Welt, das muss nicht noch im Film ankommen.
      Sereegon
      am 14. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Also wir waren mit 5 Leuten am Montag im Kino und kommen auf eine Durchschnittswertung von 6 / 10 Punkten. Im Grunde genommen hat der Film eine Menge gute Ansätze aber verliert diese dann auch wieder aus den Augen. Auch denke ich, dass die 2.5 Stunden Laufzeit eindeutig zu viel sind. Weniger wäre hier definitiv mehr dann muss auch nicht so viel "gestreckt" werden. Zu der Doomsday Schlacht muss man nichts sagen - Effekte Kino ist gut und schön aber dass hier war einfach too much.

      Ben Affleck mit seinen grauen Haaransätzen fand ich auch ganz gut. Jesse Eisenberg zeigt, dass er auch mehr kann als seichte Zombieland Filmchen. Man of the Movie! Daumen hoch dafür!
      Avalanche
      am 14. April 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Der Artikel enthält nur extreme Übertreibungen."Nahezu jeden Monat erscheint im Kino eine Comic-Story, manchmal sogar zwei. " So ein Blödsinn. In welchem Universum? 2016 sind es insgesamt 4, 2015 5, 2014 4, 2014 4, 2012 3 usw..
      TheFallenAngel999
      am 16. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      @NarYethz: Civil War startet schon Ende April. X-Men Apocalypse von FOX soweit ich weiß ein paar Wochen später
      NarYethz
      am 14. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Kommt Civil war nicht nach Apocalypse? oder hast ihn einfach vergessen?
      TheFallenAngel999
      am 14. April 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Das kommt wahrscheinlich vielen so vor, weil die meisten halt oft Anfang des Jahres so kurz hintereinander sind. Aber stimmt du hast schon recht, übertrieben ist es. Im ganzen Sommer wird nichts kommen, und ich glaube nach X-Men Apocalypse kommt dieses Jahr eh nur noch Doctor Strange.

      Und ich sag es noch mal Marvel übertreibt nicht, für die X-Men Filme, die Mutanten, Wolverine und Deadpool sind Fox verantwortlich Die haben nun mal die Rechte an den X-Men und Mutanten Die sind nicht von Marvel Studios
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Batman v Superman: Dawn of Justice
Batman vs. Superman: Hat der Film die Superman-Reihe ruiniert? Tanjas Kolumne
Kein anderer Film sorgt derzeit für so viel Aufruhr wie Batman v Superman: Dawn of Justice. Bereits vor dem Kinostart musste sich Zack Snyder, der Regisseur, jede Menge Kritik zu seinem DC-Ableger gefallen lassen. Dabei bekommt ausgerechnet der DC-Saubermann Superman seinen Fett weg. Doch ist die Aufregung um den Helden im blauen Anzug gerechtfertigt?
http://www.buffed.de/Batman-v-Superman-Dawn-of-Justice-Film-258965/Kolumnen/Kolumne-1192134/
13.04.2016
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