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  • ArcheAge: Scott Hartsman im Interview - Exploits, Server-Merges, XL Games, Patch 1.7 und die Zukunft

    Wir haben Scott Hartsman, Executive Producer von ArcheAge, Fragen zu den Problemen der Letzen Monate gestellt und ein paar sehr ehrliche Antworten bekommen. Unter anderem plaudert der Trion-CEO über den Entwickler XL Games, kommende Updates, die Zukunft von ArcheAge, die Exploits, die Serverwartung und die begangenen Fehler.

    ArcheAge hatte in den vergangenen Monaten seit der Veröffentlichung einige Probleme, die in den Foren und auf reddit für ziemlichen Wirbel sorgten. Wir haben Scott Hartsman einige Fragen zu ArcheAge gestellt. Unter anderem plaudert der erfrischend offene Executive Producer von Trion über die Exploits der letzten Wochen, Server-Zusammenlegungen, die fehlerhaften Belagerungen, die Beziehung mit dem Entwickler sowie den Einfluss auf XL Games oder seine eigene Casual-Spielzeit. Die englische Original-Abschrift findet ihr auf der zweiten Seite des Artikels. Viel Spaß beim Lesen!

    ArcheAge: Interview Scott Hartsman


    Maria: Hi Scott, danke für deine Zeit. ArcheAge hat seit der Veröffentlichung von Auroria ja ein paar turbulente Wochen erlebt. Es gab Probleme beim Einloggen, Kisten mit Blitzholz-Bäumen, Exploits oder die extreme lange Wartung an mehreren Servern von fast 70 Stunden – um nur einige Probleme aufzuzählen. Wie die Spieler reagiert haben, war teilweise sehr unschön. Beleidigungen, Abstimmungen über persönliche Präferenzen oder die Größe bestimmter Körperteile - im Forum herrschte Anarchie. Versuchen wir mal gemeinsam die Gemüter ein wenig abzukühlen, denn ich bin mir sicher, dass es noch genügend Spieler gibt, die ArcheAge mögen und gerne spielen.

    Doch zunächst: Verletzen dich persönliche Angriffe im Forum oder die angebrachte Kritik?

    Scott Hartsman: Intelligent geäußerte und konstruktive Kritik ist immer gerne gesehen, aber das ist natürlich nicht die Art von Kritik, nach der du fragst :)

    Ich nehme an, es geht um die "Internet-Wut". Naja, wenn man es mit dieser Art Wut zu tun bekommt, muss man erst mal schauen, was die Ursache dafür ist. Oft ist es einfach die leidenschaftliche Begeisterung für etwas, das der Wut zugrunde liegt – das ist gut. Aber man muss Kritik, die aufgrund von Leidenschaft und Unzufriedenheit mit dem Produkt entsteht, klar abtrennen von Soziopathie oder eben Trolling. Ersteres verdient unsere Aufmerksamkeit, Letzteres nicht.

    Und das ist auch der einzige Grund, warum man nach so vielen Jahren immer noch Online-Spiele macht. Man muss schon ein tiefsitzendes Bedürfnis haben, Spieler zu verbinden und ihnen beim Schließen neuer Freundschaften zu helfen – und vor allem sie glücklich zu machen. Warum sollte man sonst Online-Spiele machen? Wie bei allen Dingen, die Menschen unglücklich machen, ist das Wichtigste, das Problem zu erkennen, daran zu arbeiten und es in der Zukunft einfach besser zu machen.

    Maria: Warum sind Spieler so wütend auf alles? Liegt es im Fall von Trion vielleicht an der Unwissenheit über den Aufbau der professionellen Beziehungen zum Entwickler XL Games? Trion ist ja lediglich Lizenznehmer.
    Scott Hartsman: ArcheAge ist Bezug auf Wettbewerb unter den Spielern einzigartig und baut auf viele Spielmechaniken, die auch auf Reallife-Zeit Scott Hartsman Scott Hartsman ist Executive Producer von ArcheAge und CEO von Trion Worlds. Quelle: Buffed basieren. Zusätzlich noch ein Wirtschaftskreislauf, der deutlich komplexer als in anderen Spielen ist.

    Wenn dann etwas nicht zu 100 Prozent funktioniert, sind die Spieler stärker frustriert, weil eben alles voneinander abhängig ist – anders als in einem PvE-Themenpark. Dazu kommt dann noch der Wettbewerbscharakter im Spiel – wenn etwas nicht sofort klappt, dann kann es nur ein Fehler sein. Ob nun tatsächlich ein Bug oder nur ein Gerücht ist eine andere Geschichte.

    Frustration ist der stärkste Motor der Internet-Wut. ArcheAge ist nun mal eine viel größere Attraktion als viele andere Spiele und deswegen gibt's auch mehr unzufriedene Leute. Ich glaube aber, dass es weniger mit der professionellen Beziehung zwischen XL Games und Trion zu tun hat, sondern dass diese Beziehung als Ventil für den ganzen Frust herhalten muss.

    Letztendlich ist es für mich weniger von Bedeutung, wenn Spieler mit XL Games oder Trion unzufrieden sind. Für mich ist aber von großer Bedeutung, wenn Spieler mit ArcheAge unzufrieden sind – wir wollen die Spieler glücklich machen. Wir tun unser Bestes.
    Unsere Mission lautet, die Spieler glücklich zu machen und den Frust zu vermeiden – denn nur dann hören auch die Rants im Forum auf. In den vergangenen Wochen haben wir doppelt so hart an Verbesserungen in Bezug auf Patches, Community-Arbeit und Support gearbeitet, wie noch vor der Veröffentlichung.

    Maria: Wie viel Einfluss hat Trion auf die Updates und Änderungen an bestehenden Spielmechaniken abgesehen vom Item Shop? Sitzt ihr mit einem teuflischen Lachen im Serverraum und drückt den roten Knopf – wie es manche Spieler scherzhaft illustrieren? :)
    Scott Hartsman: Wir übermitteln die für unsere Spieler frustrierenden Probleme im Spiel an die Entwickler von XL Games und erklären ihnen so genau wie möglich, weshalb manche Sachen ein Problem darstellen und weshalb sie eine hohe Priorität besitzen, sodass sie schnellstmöglich umgesetzt werden.

    Solche Anfragen werden so schnell es geht bearbeitet. Im Gegensatz zu einem Entwicklerteam, welches immer vor Ort sein könnte, sofern es eine eigene Entwicklung ist, haben wir aber weder Kontrolle über die technischen Aspekte noch die Werkzeuge dazu. Wir können einfach keine täglichen Hotfixes auf die Server spielen. Das ist ein Punkt, an dem wir bei zukünftigen Geschäftsbeziehungen ansetzen und uns verbessern werden.
    Dafür haben wir mehr Macht über den Item Shop – also hauptsächlich bestimmen wir, ob er verfügbar ist oder eben gerade nicht. Etwa wenn es wie beim Apex-Exploit dringend notwendig ist. Wir haben uns aber um das Problem gekümmert.

    Maria: Ich bin sicher nicht alleine mit dem Gefühl, ich war echt schockiert wie viele Exploits und angebliche Dupes in den vergangenen Wochen die Runde in der Community machten. Kannst du uns vielleicht ein paar Einblicke in die Hintergründe geben? Was ist wirklich passiert und was habt ihr dagegen unternommen?
    Scott Hartsman: In Bezug auf die Apex-Geschichte – die wirklich ein ernsthaftes Problem dargestellt hat, und ich das auch nicht herunterspielen möchte – das Wort Dupe passt nicht. Ein Dupe ist die beliebige Vervielfältigung eines beliebigen Gegenstandes aus einem Ausgangsgegenstand – das ist ein deutlich ernsteres Problem als die Sache mit den Apex.

    Das Wort Exploit, wie du es ja auch benutzt hast, passt hier deutlich besser. Es war ein, nur bei einem Gegenstand anwendbarer, Exploit, bei dem fälschlicherweise der Ausgangsgegenstand nach der Nutzung nicht wie vorgesehen verschwand. Der Effekt ist derselbe, weswegen wir auch verstehen können, dass die Spieler es als Dupe bezeichneten – allerdings sind Grundlage und Endprodukt doch sehr verschieden. Wir bemühen uns nur um eine präzise Formulierung, in keinem Fall wollen wir die Angelegenheit herunterspielen.

    Unsere Reaktion war einfach: Wir haben Apex abgeschaltet, bis ein Hotfix die Art und Weise wie im Spiel Apex benutzt werden, sicherer machte – was inzwischen passiert ist. Direkt nach dem wir feststellten, dass es ein echter Exploit war, haben wir den Item Shop abgeschaltet und alle Credits, die auf diese Weise entstanden waren und wir auch verfolgen konnten, wieder aus dem Spiel entfernt. Wir haben sehr viele Items gelöscht und die Spieler, die den Exploit massiv ausgenutzt haben, aus dem Spiel verbannt. Außerdem haben wir ziemlich vielen Spielern ein Credit-Defizit aufgebrummt, wie es an vielen Stellen im Internet schon verlautet wurde, was in der Community gut ankam.

    Natürlich wird es auch weiterhin Leute geben, die sagen, dass sie den Exploit eine Woche genutzt haben und nicht gebannt sind. Das ist wahr, wir haben nicht alle Spieler gebannt, die den Exploit ausgenutzt haben, weil es tatsächlich auch aus Versehen von einigen Spielern ausgelöst wurde.

    Da kein bleibender Schaden für die Ingame-Wirtschaft entstanden ist, denke ich, dass wir das Problem so gut es geht gelöst haben. In Zukunft werden wir die Vorgänge noch besser beobachten. Letztendlich waren es deutlich weniger Spieler als angenommen. Wie schon gesagt, die Sandbox-Natur von ArcheAge befeuert eben den Wettbewerb unter Spielern und alles was nicht zu 100 Prozent funktioniert, wird im Forum auf reddit und im Chat überproportional thematisiert.

    Maria: Es gibt viele Gerüchte über die Server-Struktur und den Code von ArcheAge – etwa, dass durch simple Paket-Manipulation dem Server falsche Informationen vorgegaukelt werden können. Deshalb gibt's angeblich so viele Hacks. Stimmt's oder stimmt's nicht?
    Scott Hartsman: Das stimmt definitiv nicht. Der Server hat die Autorität und in unserer Region hat niemand bisher tatsächlich den Client oder Pakete manipuliert. Wir bekommen täglich drei bis vier Meldungen über neue Hacks, die nicht existieren. Wir prüfen alle. Wenn es ein reales und verifiziertes Problem gibt, reagieren wir sofort. Im Falle des Apex-Exploits kam die Reaktion innerhalb von wenigen Minuten.

    Maria: Okay, noch eine Geschichte. Es gab Gerüchte über den Grund der extrem langen Server-Wartung vor wenigen Wochen, bei der einige Realms für fast 70 Stunden nicht erreichbar waren. Manche Spieler meinten, es sei ein Angriff einer russischen Hacker-Gruppe, die ihr Geld mit einem Programm namens Archbuddy verdient haben und sauer waren, dass Trion eine Klage gegen sie eingereicht hat. Was ist denn wirklich passiert? Und warum hat das alles so lange gedauert?
    Scott Hartsman: Hahaha – die hatte ich noch nicht gehört. Es stimmt, dass wir gegen die Entwickler und Nutzer dieser Software seit einigen Monaten gerichtlich vorgehen. Das ist jedoch kein Geheimnis. In den einschlägigen Foren kann man deshalb, sofern es entsprechende Threads noch gibt, lesen, dass viele Spieler gebannt worden sind. Trion hat auch dafür gesorgt, dass sie PayPal nicht mehr benutzen können, um ihre Software zu verkaufen. ArcheAge hat sicherlich mehr Betrüger angezogen als andere Spiele, aber bei einem Spiel mit so einem komplexen Wirtschaftskreislauf ist das auch zu erwarten.

    Kurz gesagt, ArcheAge ist ein sehr viel komplexeres Spiel mit sehr vielen internen Abhängigkeiten als MMOs, die ich bisher kennengelernt oder mit denen ich gearbeitet habe. Weil unsere Region als Publisher die größte ist, die höchste Anzahl an Daten aufweist und auch noch eine Kontinent übergreifende Spielerschaft hat, treiben wir das Spiel und die Server auch immer wieder an neue Grenzen.

    Es gibt viele empfindliche Stellen in Bezug auf Netzwerke und Datenbanken, bei denen alles zu 100 Prozent synchron laufen muss. Ist das nicht der Fall, dann passieren schlimme Fehler. Und bei einem so komplexen System dauert es dann sehr lange, bis alle Teilstücke wieder harmonisch miteinander funktionieren. Wir haben es geschafft, aber es hat sehr viel länger gedauert als uns lieb war. Wir mussten jedes einzelne Problem nacheinander abarbeiten.

    Hoffentlich wird China von unseren Erkenntnissen und der Arbeit mit dem Multi-Datencenter profitieren. Es tut uns zwar sehr leid, das viele Spieler so lange nicht spielen konnten, aber immerhin haben sie Spaß an ihren Entschädigungsgeschenken – es war auch wichtig für uns, diese schnell an die Spieler zu verteilen. Einige unserer Mitarbeiter haben wirklich heldenhaft gearbeitet, um das alles möglich zu machen.

    Maria: Waren Server-Rollbacks keine Option? Oder könnt ihr das aufgrund der Position als Lizenznehmer gar nicht?
    Scott Hartsman: Rollbacks sind eine Option, sie sind nur so sehr selten wirklich eine gute Idee. Gezielte Wiederherstellungen und Säuberungen sind fast immer die bessere Wahl für alle Betroffenen. Außerdem erfordert sie eine weitaus kürzere Server-Wartung im Vergleich zu einem Rollback. Ein Rollback ist nur sinnvoll, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt. Etwa wenn eine Datenbank beschädigt ist und nicht mehr repariert werden kann. Dann kann man durch einen Rollback im Datencenter den Zustand von einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit wieder herstellen. Im Falle von ArcheAge und aufgrund der Server-Vernetzung wäre es in jedem Fall ein kompletter Datencenter-Rollback.

    Wann ein Rollback nötig wäre? Kommt auf das Problem an. Probleme, die wir bisher noch nicht hatten, wie etwa Datenbank-Schädigungen oder extreme Eingriffe in die Spielwirtschaft, würden einen Rollback rechtfertigen.

    Maria: Wird es irgendwann eine Zusammenlegung der Server geben? Sorgt das in ArcheAge aufgrund von Landbesitz und Burgen nicht noch für mehr Ärger?
    Scott Hartsman: Darüber denken wir aktuell noch nicht nach. ArcheAge zieht immer noch sehr viele Spieler an. XL Games hat hingegen in Korea eine gute Arbeit bezüglich Server-Zusammenlegungen geleistet. Landbesitz ist definitiv ein Problem, das weitere Komplikationen mit sich bringt: Laut dem Team von XL Games kann eine Server-Zusammenlegung aber auch eine neue spannende Atmosphäre schaffen – mit einem erneuten Landrush, bei dem Spieler eine Menge Spaß haben. In Korea ist der erste zusammengelegte Server-Cluster heute einer der am stärksten bevölkerten. Ich bin mir sicher, dass wir in ferner Zukunft über das Thema nachdenken und es ist gut zu wissen, dass es Teams gibt, von deren Erfahrung wir profitieren.

    Maria: Was sind denn die Pläne für die Belagerungen beziehungsweise welche Vorschläge zur Verbesserung sendet ihr an die Entwickler bei XL Games? Die ersten Belagerungen haben ja nicht besonders gut funktioniert – Mauern hatten eine Million Hitpoints, während die Belagerungswaffen nur einen Punkt Schaden verursacht haben. Außerdem gab es noch weitere kaputte Mechaniken.
    Scott Hartsman: Wir haben eine Menge großartiges Feedback aus der Community erhalten, dass wir an XL Games weitergeleitet haben. Einige Dinge werden geändert. Das offensichtlichste Problem sind die Mauern und die schwachen Belagerungswaffen. Wir sehen uns jetzt noch die nächste Belagerung an, bevor die ersten Balancing-Änderungen und Anpassungen geschehen.

    Maria: Wann kommt Patch 1.7?
    Scott Hartsman: Die Teams arbeiten auf beiden Seiten am Release. Das Update wird aber in jedem Fall vor dem Release auf dem Testserver spielbar sein – darüber sind wir sehr glücklich.

    Maria: Wie sieht's denn mit denn mit dem Testserver aus? Im Forum stand mal, dass der Credits- und Gold-Haushalt mit dem Liveserver geteilt wird. Dann kann doch nicht wirklich neue Item-Shop-Gegenstände testen oder? (Anmerkung d. Redaktion: Die Interview-Fragen wurde vor der Veröffentlichung des Testservers gestellt)
    Scott Hartsman: Oh nein, es sind zwei separate Pools, sodass Spieler ohne Probleme auch den Item Shop testen können.

    Maria: Es gibt ein Sprichwort für Entwickler und Publisher: Wenn du noch kein MMORPG veröffentlicht hast, dann hast du noch kein Spiel veröffentlicht. Für Trion ist ArcheAge das erste Spiel als Lizenznehmer. Wie vergleichst du den Launch von ArcheAge mit dem vergleichsweise reibungslosen Start von Rift? Und kannst du uns auf einer Skala von 0 bis 10 zeigen, wie hoch dein Stress-Level ist? Die 10 steht für Stress-Level über 9.000! :)
    Scott Hartsman: Hahahaha – Stress-Level über 9.000 beschreibt es gut – super Frage. Die Antworten auf beide Fragen sind ähnlich. Wir haben vorher eine Menge Aufwand betrieben und die Veröffentlichungen von Rift als Schablone genommen und danach intern verglichen. Wir sind zum Schluss gekommen, dass es sich dramatisch unterscheidet, ob man nun Entwickler und Publisher in einem ist oder als Publisher auf einen externen Entwickler als Partner angewiesen ist.

    Ich hätte mir gerne mehr Testläufe gewünscht. Ich bin immer noch der Überzeugung, dass die Qualität des Endproduktes proportional mit der Anzahl der Testläufe steigt. Du hast ja auch Rift erwähnt – dort haben wir vor dem Release ein- bis zweimal wöchentlich Tester mit neuen Versionen versorgt. Mit ArcheAge haben wir aufgrund der bilateralen Entwicklung niemals die Schnelligkeit in Bezug auf Patches und Anpassungen erreicht. Das wird bei zukünftigen Spielen und Projekten ein weiterer wichtiger Punkt sein, an dem wir ansetzen.

    Maria: Spielst du selber ArcheAge? Was für eine Art Spieler bist du?
    Scott Hartsman: Ja, ich spiele. Wenn ich spiele dann baue ich Etwas an, helfe anderen Spielern bei ihren Aufgaben oder schieße irgendwas mit meinem Bogen ab. Bevor wir die Alpha veröffentlicht hatten, habe ich meinen ganzen Urlaub verspielt. Von mir wurde erwartet, dass ich ein wenig spiele, um mit dem Mechaniken und dem Spiel vertraut zu werden. In Wirklichkeit habe ich 90 Prozent meiner Zeit im Spiel verbracht.

    Seitdem ArcheAge veröffentlicht wurde, bin ich aber eher der Casual-Spieler geworden. Allerdings auch nur, weil ich so viel zu tun habe. Wenn ich viel Arbeit habe, komme ich eigentlich so gut wie gar nicht zum Spielen. Deswegen ist meine Zeit zum Spielen aktuell stark begrenzt. Aber es hat ja auch was Gutes, wenn ich daran arbeite, ArcheAge zu einem besseren Spiel für die Spieler zu machen. So hat jemand wenigstens mehr Spielspaß davon – wenn es auch nicht ich bin J

    Maria: Möchtest du unserer Community und den ArcheAge-Fans noch etwa mitteilen?
    Scott Hartsman: Die Leidenschaft der ArcheAge-Spieler ist überwältigend und es freut mich sehr, das zu sehen. Ihr müsst wissen, dass wir immer wieder dazu lernen, wie unsere Rolle als Publisher bei einem Spiel eines anderen Entwicklers aussieht – und jeder hier bei Trion will wirklich dasselbe: ArcheAge zu einem Spiel zu machen, dass ihr auch in vielen Jahren noch als virtuelle Heimat begreift. Manchmal tut es auch einfach gut zu wissen, dass es Spieler wie dich gibt, die ebenso emotional investiert sind in der Community. Danke!

    Maria: Danke für deine Zeit!

    09:14
    ArcheAge: Auroria angespielt
  • ArcheAge
    ArcheAge
    Release
    16.09.2014
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von hockomat
    Na ja bei AA kann man ja eigentlich nicht sagen das es Zeit zum Reifen braucht da es ja schon lange in Korea und Ru…
    Von Mayestic
    Der Anzeige der Serverpopularität würde ich nicht viel Beachtung schenken. Die kann jederzeit manipuliert werden. Nur…
    Von Mayestic
    Über den Support hab ich mich die letzte Zeit am meisten geärgert. Fakt ist das ich seitdem ich keine Abos mehr mit…

    Aktuelle Online-Spiele Releases

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    • Silarwen
      21.12.2014 11:01 Uhr
      buffed-TEAM
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      Mayestic
      am 20. Dezember 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Über den Support hab ich mich die letzte Zeit am meisten geärgert.
      Fakt ist das ich seitdem ich keine Abos mehr mit Echtgeld bezahle und stattdessen F2P spiele und meinen Patronstatus für alle Accounts über Apex am laufen halte habe ich mit keinem meiner Accounts mehr Zugriff auf den Live-Support.

      Die letzten Wochen war mMn der Support recht eingeschränkt. Ich habe unzählig viele Bots (teilweise sind es aber auch nur Spieler die Bots benutzen aber sofort vor Ort sind wenn man sie ärgert) gemeldet die mit Farm-Carts oder Eseln in den PvE-Gebieten die Tradepack-Routen ablaufen und keiner wurde gebannt. Nunja bis dann gestern der Patch kam. Seitdem sind restlos alle Bots die ich mir extra in die Freudesliste gezogen habe nicht mehr online gewesen und sie sind normalerweise 24/7 online. Im Gegenzug dazu sehe ich aber heute auch wieder eine auffallend hohe Anzahl an Lowlevels mit Esel und Tradepack rumrennen. Das wird sicher ein Teil der nächsten Generation sein.

      Ansonsten hören sie die Antworten sehr weichgespült an. Viel Rhetorik und kleinere Tricks. Fix und fertig serviert von einer Presseabteilung und genau so musste sie wohl auch "gedruckt" werden oder hattest du (Maria) wirklich ein persönliches Gespräch mit Scott ? Ich nehme mal an das dem nicht so ist auch wenn es teils anders klingt.

      Sie machen das beste draus. Loben ihre eigenen wahnsinnigen Mitarbeiter die Blut und Wasser geschwitzt haben um die Server wieder zum laufen zu bringen, loben die phänomenale Community von der man sich nicht mehr konstruktives Feedback hätte wünschen können und gibt sich bescheiden, ja fast demütig. Ich schau grade "House of Cards" die machen das da genauso. Die wahren Absichten aber bleiben oft verborgen. Sagen wir einfach da macht jemand seinen Job so gut es geht auch wenn das nicht jeden zufriedenstellen kann.

      Letztendlich fand ich den Satz "Seitdem ArcheAge veröffentlicht wurde, bin ich aber eher der Casual-Spieler geworden" am besten. So geht es auch vielen anderen ArcheAge-Spielern. Es gibt so vieles da draußen was wichtiger ist als ein halbfertiges MMO. Ich an seiner Stelle würde mich auch lieber in Arbeit ersäufen als ArcheAge mehr als als Casual zu spielen. Das Spiel braucht wie so viele Spieler vor und nach ihm einfach noch einige Zeit um einigermaßen rund zu laufen und die Fehler der Vergangenheit wieder auszubügeln. Schade das immer mehr Spieler das Spiel verlassen. Ich bin jetzt in der dritten Gilde und alle waren anfangs mal 250+ Mann/Frau stark und sind dann recht flott gestorben. Langsam wird es bei uns dünn für deutsche Gilden Nachwuchs zu finden. Auch gibt es immer mehr Spieler die alleine oder in sehr kleinen Gruppen agieren oder man bekriegt sich mit der eigenen Fraktion derartig das die gegnerische Fraktion es noch einfacher hat.

      Naja. Was solls. Es wird auch wieder neue Spiele geben die ähnlich bescheiden laufen werden und irgendein PR-Heini einen ähnlichen Text wie diesen hier raushaut.
      hockomat
      am 25. Dezember 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Na ja bei AA kann man ja eigentlich nicht sagen das es Zeit zum Reifen braucht da es ja schon lange in Korea und Ru lief und dort ja die gleichen Probleme waren exploids hacke bots etc
      Satus
      am 20. Dezember 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Da hat Maria ihr Bestes gegeben und auch wirklich unbequeme Fragen gestellt. Danke dafür!
      Übrig bleibt leider trotzdem nur Marketing Geblubber das an Durchhalteparolen erinnert.

      Mich wundert nicht, warum zur Primetime alle Server auf niedrig stehen.

      Das nächste Glanzstück 2015 von Trion werden dann die Server - Zusammenlegungen sein.
      Da werden dann die letzten Spieler verprellt.

      Mayestic
      am 20. Dezember 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Der Anzeige der Serverpopularität würde ich nicht viel Beachtung schenken. Die kann jederzeit manipuliert werden. Nur weil die Server mittlerweile auf niedrig stehn und kurze Zeit vorher noch auf hoch bedeutet nicht gleich das Spieler abgehaun sind aber es vermittelt eben diesen Eindruck. Vielleicht hat man einfach nur die Resourcen erhöht.
      Also bei uns aufm Server werden zwar deutsche Spieler immer weniger aber generell sehe ich aktuell keine Besorgnis das der Server aussterben könnte. Es ist eher an Stellen wie in Hasla immer noch zu viel los.
      enaske
      am 20. Dezember 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Haha so geil. "Package Hacks gehen nicht, gelogen" wie gut dass es mind. 10 davon gibt frei zum Download :>

      Caljostro
      am 20. Dezember 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Mann, ist das Bull.... Will der mir ernsthaft weis machen, dass Teleportation-, Landgrab-, Forced-Disconnect- und was-weiß-ich-nicht-noch-alles-Hack alles nur Einbildung waren ? Und bei APEX haben sie auch nur schnell ihren Hintern hochbekommen, weil es da um Trions reale € ging.
      Hätten sie Belagerungen auch nur 5 Minuten getestet, wäre das mit den Mauern-Trefferpunkten und Belagerungswaffenschaden auch aufgefallen. Aber Testen hätte halt auch € gekostet. Und so halten sie es wie Sony mit ihrer Sicherheit: wird schon nichts passieren.

      P.S.: Nach dem 10% Bonus hast Du lieber gar nicht erst gefragt, oder ? Weil der wurde ja nie versprochen....
      Y0ma
      am 20. Dezember 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Scott, immer noch dabei die Sachen schönzureden.

      Vor dem Release wurde immer darauf hingewiesen dass es sich deshalb solange verzögert weil Trion so viel Änderungen in der westlichen Version einbaut (im Vergleich zB mit der russischen Version die recht schnell rauskam). Nun heisst es sie können nur Anfragen an XL stellen.
      Spanier81
      am 20. Dezember 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ja und wo ist da der Widerspruch?
      Sie haben halt mehr anfragen an XL Games geschickt wegen den änderung
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ArcheAge
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21.12.2014
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