Arcania - Gothic 4: Preview von der Gamescom
Waffen-, Zauber- und Gegnertypen
Inmitten des Sumpfes steht ein riesiger Baum. Ob er eine besondere Bedeutung hat, haben die Entwickler noch nicht gesagt.
Zu Beginn der Präsentation von Arcania: Gothic 4 zeigten uns die Entwickler ein weitläufiges Sumpfgebiet, das von zahlreichen Screenshots bereits bekannt war. Das Neue an der Landschaft sind die Gegnertypen. Jowood führte uns den Sumpfhai vor – ein schlangenartiges Tier mit drei schleimigen Kiefern. Fans von Gothic 1 werden jetzt sicherlich aufschreien – der Sumpfhai feierte seine Premiere nämlich bereits im 9 Jahre alten Gothic und hat so manchen Spieler zur Strecke gebracht. Die Arcania-Variante des Sumpfhais ist noch stärker. Gerade im Verbund mit bekannten Bewohnern des Sumpfes, wie den Lurkern und Waranen, kostet er dem Spieler so manche Mühe. Hinzu kommt noch, dass er sich in Gothic 4 eingraben kann und plötzlich hinter dem Spieler erscheinen kann. Die Entwickler froren den Sumpfhai mit den stärksten Kältezaubern am Boden fest und brachten ihn mit einem imposant aussehenden Zweihandschwert zur Strecke. Die roten Lebensbalken über den Gegnern kann man mittlerweile in einem umfangreichen Menü ausstellen.
Magier mit Kältezaubern.
Waffen können in Arcania: Gothic 4 mit Verzauberungen verbessert werden. So war das Zweihandschwert der Entwickler mit "Innos Zorn" ausgestattet und hat rot geglüht. Welche Verzauberungen es in Arcania: Gothic 4 noch geben wird, darüber kann man bisher nur spekulieren. Im letzten Trailer zu Gothic 4 sah man Waffen, die rot, blau und weiß geleuchtet haben.
Auch Blutfliegen gibt's wieder.
Nachdem der Recke durch den Sumpf gewatet ist, trafen wir auf einen Steindämon. Am Steindämon konnte man sehen, dass gegnerische Monster nicht unbedingt nur einen Angriff haben, um uns das Leben schwer zu machen. Im Nahkampf haut er mit seinen Fäusten zu, entfernen wir uns aber von ihm, schmeißt er mit Felsbrocken nach uns. Allerdings war der Steindämon relativ langsam und der Charakter konnte in der Präsentation leicht ausweichen und ihn mit Zaubern zur Strecke bringen – wieder mit Kältezaubern.
Neben Feuer- und Kälteangriffen gibt es noch Blitzzauber. Auf der höchsten Aufbaustufe verursachen sie enormen Schaden und haben die Chance, den Feind für mehrere Sekunden zu betäuben oder bewegungsunfähig zu machen.
In Festungen trefft Ihr oft auf Untote.
Auf Anfrage zeigte man uns im Anschluss noch Thornaria, die große Stadt im Norden der Spielwelt. Der ehemalige namenlose Held residiert jetzt in der örtlichen Burg unter dem Namen König Rhobar III. Die Gebäude der Stadt sind sehr nordisch angehaucht und auf die Frage hin, warum die Stadt so leer sei, sagte man uns, dass sie zu dem Zeitpunkt belagert werde. Die Menschen verbarrikadieren sich in ihren Häusern und zahlreiche Tore sind magisch versiegelt. Warum das geschieht und wer dahinter steckt, wollte man uns aber nicht verraten. Die einzigen Hinweise liefern uns die Gegner vor der Stadt. Die Gefallenen Soldaten versuchen die Stadt zu erobern – aus welchem Grund, wissen wir aber nicht.
Unsere Meinung
Bei der Präsentation von Arcania: Gothic 4 kam bei uns ein gutes Gothic-Feeling auf. Vor allem die Kämpfe haben es uns angetan – sie wirken dynamisch und sind herausfordernd. Jeder Gegnertyp erfordert ein anderes Vorgehen. Die riesige Anzahl an Zaubern und Runen aus den bisherigen Gothic-Teilen wurden sinnvoll reduziert und Runen findet man nur noch abseits der Wege. Wer jetzt glaubt, Gothic 4 biete zu wenig Magie, den können wir beruhigen. Die Zauberanzahl wurde zwar reduziert, aber es gibt noch genügend Zaubersprüche für den angehenden Gothic-Magier.
Zum Zeitpunkt der Vorführung wirkte die Welt von Gothic 4 an einigen Stellen noch etwas leer. Wir hoffen, die Entwickler füllen die Plätze zum Start von Arcania: Gothic 4 noch mit weiteren NPCs. Auch fand man an einigen Stellen noch kleinere Bugs. Da müssen die Entwickler noch dran arbeiten, denn die Spieler wollen kein weiteres Gothic-3-Fiasko erleben. Wir sind aber zuversichtlich.
Vor Ort: Christian Schlütter
Text: Christian Sieland
Genau so liefs ab, die ganze Zeit nur Ruf gefarmt... Der einzige Sinn einer Quest war der Ruf, den man am Ende bekommen hat.
Da steht klipp und klar, dass er sich um Frieden zu bringen selbst zu Rhobar dem 3 gekrönt hat und nun die Lande eint, aber dort wo G4 spielt drehter bissel durch schickt seine BBF weg (gorn Lester rtc) und dann starteste mit dem neuen typ.
"Du brauchst 75% Ruf um hier reinzukommen.
-Ende"
vorallem storymäßig war gothic ja echt saugut
Ich hoffe stark das sie es hinkriegen (was ich aber bezweifle)
Kaufen werde ichs mir aber glaub dennoch.