Wirtschaft
Nicht jeder kann einfach einen niedergeschlagen und diesem jeglichen Besitz rauben. Zum Beispiel ist der andere mal der Stärkere und man muss dann tief in die Tasche greifen, um für das zu bezahlen, was man haben möchte. Dieser Abschnitt verschafft Euch einen genauen Überblick über das Wirtschafts– und Handelssystem in Hyborien.
Gold, Silber und Zinn - das sind die Zahlungsmittel in Funcoms Online-Rollenspiel Age of Conan.
"Geld an die Sonne": die Hyborische Währungen
In Age of Conan gibt es vier Arten von Währungen: Gold, Silber, Zinn und Kupfer. Einhundert Einheiten einer Währung stehen für eine Einheit der nächsthöheren Einheit, sprich:
* 1 Goldmünze =100 Silbermünzen
* 1 Silbermünze =100 Zinnmünzen
* 1 Zinnmünze =100 Kupfermünzen
Erledigte Gegner hinterlassen in Age of Conan eine Vielzahl an Münzen, aber der Großteil des Einkommens erlangt Ihr durch die Erledigung von Aufträgen und dem Verkauf von Gegenständen. Fortgeschrittene Spieler oder handelswillige Spieler können außerdem Geld verdienen, indem sie ihre handwerklichen Geschicke anbieten.
Der Händler im Eingangsbereich von Tortage.
Eine einfache Rechnung: Kaufen und Verkaufen
Um an Gegenstände und Ausrüstungen zu gelangen, sucht Ihr einen der NSC-Händler auf, die sich auf den Handel mit spezifischen Waren spezialisiert hat. Die meisten dieser Händler trefft Ihr in Siedlungen, die über ganz Hyborien verteilt sind – dort verkaufen sie Waffen, Rüstungen, Tränke und vieles mehr. Einen Mausklick auf diese Personen öffnet ein Handelsfenster, in dem Ihr die angebotenen Waren genau betrachten könnt. Außerdem dürft Ihr dem Händler Eure überflüssigen Gegenstände anbieten – und dafür im Gegenzug ein paar weitere Münzen einstreichen.
Handel zwischen Spielern
Der Handel zwischen zwei Spielern wird ermöglicht, indem man die Handelsoption im Menü anwählt. Dies ruft ein Handelsfenster auf, welches in zwei Bereiche geteilt ist. Ein Bereich zeigt die Gegenstände an, die man anbietet und ein anderer Bereich zeigt die Gegenstände, die angeboten werden. Wenn beide Spieler den Handel akzeptieren, wird der Handel abgeschlossen. Jedoch wird es Spielern nicht möglich sein zu betrügen, indem sie nach Bestätigung des Handels noch Änderungen vornehmen. Dies wird den Handel zurücksetzen, d.h. man hat nochmals die Möglichkeit den Handel zu begutachten, bevor man auf diesen eingeht.
Handelsposten wie diesen findet Ihr in allen größeren Städten - oder Spielerstädten.
Ein wichtiger Ort: Der Handelsposten
Nicht jeder möchte auf der Straße stehen, rumschreien und seine Gegenstände anpreisen. Das wäre nur ein weiterer Ort, an dem man den Leuten das Maul stopfen möchte. Um das zu vermeiden gibt es die Handelsposten (engl.: tradeposts), wo Spieler ihre Einkäufe und Verkäufe erledigen können – ähnlich den Auktionshäusern in anderen Spielen. Handelsposten sind vorzugsweise in normalen und Spielerstädten zu finden. Auf die Funktionen des Handelspostens greift Ihr über ein Menü zu, das Eure Bank, das Postfach und den Marktplatz (Kauf und Verkauf) gemeinsam anzeigt. Die zu verkaufenden Gegenstände legt Ihr dort hinein, schreibt den gewünschten Preis dazu, und markiert ihn mit „zu verkaufen“. Dann wartet Ihr ab, bis die ersten Besucher kommen. Wichtig: Handelsposten sind keine Auktionen. Man listet seine zu verkaufenden Güter auf und jemand kann diese erwerben (oder auch nicht), ohne dass dafür Gebote eingereicht werden oder man stundenlang auf seinen Gegenstand (oder sein Geld!) warten muss.